MitarbeiterInnen einer Beschaffungsagentur mit unglücklichem Namen sollen interne Informationen an Rüstungskonzerne übermittelt haben:

»Strafverfolger aus mehreren Ländern ermitteln zu möglicher Korruption bei der Vergabe von Rüstungsaufträgen über die NATO. Wie die belgische Staatsanwaltschaft mitteilte, geht es um den Verdacht, dass Mitarbeitende der NATO-Beschaffungsagentur NSPA in Luxemburg vertrauliche Informationen an Rüstungsunternehmen weitergegeben haben.
Zudem gibt es demnach auch Hinweise darauf, dass Geld aus diesen illegalen Praktiken unter anderem durch die Gründung von Beratungsfirmen gewaschen wurden. Als Beispiele für möglicherweise betroffene Verträge wurden solche für Drohnen und Munition genannt…
Als mögliche Straftaten in dem Fall werden die Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung, aktive und passive Korruption sowie Geldwäsche genannt.
Über die NATO-Beschaffungsagentur NSPA werden regelmäßig Waffensysteme und Munition im Milliardenwert eingekauft. Zuletzt gab sie etwa den Abschluss von Rahmenverträgen über die Lieferung von Artilleriemunition im Wert von rund 1,1 Milliarden Euro bekannt. Von diesem Geschäft will auch Deutschland profitieren. Davor war ein Vertrag über den Kauf von bis zu 1.000 Flugabwehrraketen vom Typ Patriot für 5,5 Milliarden US-Dollar (4,9 Mrd. Euro) angekündigt worden.«

> Von diesem Geschäft will auch Deutschland profitieren.
Nicht Deutschland sondern der Deutsche Staat!
Kann man Waffen auch ohne den Austausch "vertraulicher Informationen" kaufen. (?)
Die "Informationsdichte" ist mal wieder sehr gering. – Gar "Vertraulich", fast.
Ob "Die Behörden" mehr darüber wissen? – Vertraulich, vermutlich. Vertrauen Sie ihnen einfach, sie werden wissen was sie tun. 😀
Humor kann man denen in der Tat wirklich nicht absprechen:
Geldwaschen iN SPA macht ja nicht unbedingt unglücklich.
"Wie die belgische Staatsanwaltschaft mitteilte …"
Darf ich raten: Die belgische Staatsanwaltschaft ist unabhängig?
Also: Kein verlängerter Arm des Justizministeriums zur Einschüchterung unliebsamer Personen?
Wird Zeit, dass die EU das Geschäft übernimmt. Den Vertrag von Lissabon bzgl. Militärausgaben ignoriert die korrupte, kriminelle Vereinigung genannt EU-Kommission schon jetzt. Da macht ein wenig mehr Korruption keinen Unterschied mehr. Das geht sicherlich im Rauschen unter.
Der Fokus sollte nicht allein auf den oder die Empfängern der nützlichen Aufwendungen gerichtet werden, sondern auf die dies nutzenden Konzerne, die ihren todbringenden Profit maximieren.
Echte Profis in Sachen Korruption befinden sich in der Ukraine. Semi-Professionelle in den Gremien der EU, Amateure auf lokaler Ebene.