Kurz vor dem Scheitern der schwarz-roten Koalition legte Innenminister Dobrindt am 2.5.27 eine umfangreiche Dokumentation des Verfassungsschutzes vor, mit der eindeutig belegt wird, daß die Partei Die Linke gesichert linksextremistisch ist. Das vertrauliche Papier umfaßt mehr als 1.000 Seiten und kann nicht in Frage gestellt werden. Dazu erklärt die inzwischen zur SPD gewechselte ehemalige Fraktionsvorsitzende der Linkspartei Heidi Reichinnek:
»Ab heute darf es keinen Zweifel mehr daran geben, dass die Linke die größte Gefahr für unsere Demokratie und unser Land ist. Alle, die für eine Normalisierung der Linken geworben haben und es weiterhin tun, stärken damit Linksextreme und gefährden die Demokratie. Allen muss klar sein: Eine Demokratie überlebt eine Machtbeteiligung von Linksextremen wie der Linken nicht.
Wir müssen jetzt gemeinsam jedes Mittel unserer wehrhaften Demokratie nutzen, um sie zu schützen. Das Verbotsverfahren gegen die Linke muss endlich auf den Weg gebracht werden. Keine Demokratin und kein Demokrat im Bundestag kann es akzeptieren, dass eine gesichert linksextremistische Partei unsere Demokratie von innen bekämpft und zerstört. Wir werden alles dafür tun, dass dieser längst überfällige Schritt gegangen wird.
Jeder Tag, den diese Demokratiefeinde weiter durch Steuergelder finanziert werden, jeder Tag, an dem ihnen Öffentlichkeit im Plenum und in den Medien geboten wird, jeder Tag, an dem sie privilegierte Zugänge zu hochsensiblen Informationen haben, erhöht die Gefahr für unsere Demokratie.«
Siehe dazu, ganz ähnlich und fast wörtlich:

Disclaimer: Die AfD ist nach meiner festen Überzeugung eine widerliche Partei mit der Aufgabe, mittels Hetze gegen nicht Biodeutsche die Ursachen für Verarmung und Zerstörung der sozialen Infrastruktur (bei gleichzeitigem enormem Wachstum des Reichtums in wenigen Händen) zu verschleiern. Entgegen allen Phrasen der etablierten Parteien kommt ihnen dieses Vorgehen überaus gelegen, um die eigene ausländerfeindliche und nationalistische Politik zu rechtfertigen. Wenn "die da unten" gegeneinander aufgehetzt werden, können "die da oben" entspannt ihren rabiaten antisozialen Kurs fortsetzen.
Um das zu erkennen, braucht es keinen Geheimdienst. Schon gar nicht einen, der von alten Nazis aufgebaut wurde und seitdem deren Tradition fortsetzt. Siehe dazu:
und:
Ausweislich der Jahresberichte des Bundes- und der Landesverfassungsschutzbehörden war ihr wesentliches Ziel stets die Bekämpfung der politischen Linken. Das begann nicht erst mit der Kriminalisierung der Bewegung gegen die Wiederbewaffnung nach dem Zweiten Weltkrieg und dem Verbot der KPD (als einzigem Land in Europa neben dem faschistischen Spanien und Portugal). Über die Berufsverbote der 70-er Jahre, die jetzt für AfD-Mitglieder modernisiert diskutiert werden, den Kampf gegen "Terrorismus" und "Antisemitismus" führte ein Weg bis hin zur jahrelangen Überwachung selbst von Bodo Ramelow.
Wenn die Führung der Linkspartei nun das Geschmiere des Geheimdienstes als ein Argument für einen "Kampf gegen rechts" ansieht, ist sie von allen guten Geistern verlassen. Sie betreibt das Geschäft der Herrschenden, wenn sie von "unserer wehrhaften Demokratie" schwafelt und – mit anders verteilten Rollen als bei der AfD – die Spaltung in die in erschreckend großer Zahl rechtsextrem wählenden Arbeiter und die der angeblich demokratische Parteien wählenden betreibt.
Es kann kein Zweifel daran bestehen, daß es für emanzipative Bestrebungen härter wird, wenn die AfD an Einfluß gewinnt. Frauenhäuser, Sozialberatung, die in der Versorgung von Geflüchteten Arbeitenden werden hart zu kämpfen haben. Der Jubel der Rechten über Donald Trumps soziale wie rassistische Massaker läßt das Schlimmste erwarten.
Allerdings stellen sich Fragen, etwa: Passiert Ähnliches nicht längst unter der Ägide der "demokratischen Mitte"? Ist es nicht erklärtes Ziel der neuen Regierung, mit die Linksparteiführung den Schulterschluß sucht, die Abermilliarden für Rüstung und Krieg bei denen "da unten" hereinzuholen? Es ist richtig, wenn van Aken das als Nährboden für die Rechtsextremen bezeichnet und sich stark machen will "für eine soziale Politik". Offenbar will er nicht erkennen, daß dies nicht im Gleichschritt mit CDUSPDGrünen möglich ist, die für das genaue Gegenteil stehen. Ob in der Kriegsfrage, dem Völkermord im Nahen Osten, der Ruhigstellung der Heimatfront über lang laufende und viel zu niedrige Tarifverträge der Gewerkschaften – an keiner Stelle ist eine konsequente Stimme der Linken vernehmbar.
Die Fokussierung auf die rassistische, fremdenfeindliche und ausgrenzende Politik der AfD verliert aus den Augen, daß de facto die militärische "Abwehr" von Geflüchteten an den EU-Außengrenzen und nicht nur dort sowie die zunehmende Entrechtung und Diffamierung derjenigen, die den Weg hierher geschafft haben, das Werk der "demokratischen Mitte" ist, der sich die Linkspartei so gerne zugehörig sehen will.
Das bedeutet nicht, den aggressiven Forderungen der AfD tatenlos zuzusehen. Etwas dümmeres als ein Verbot ist hingegen schwer vorstellbar. Wird Weidel dann aufhören, von Messermännern und Kopftuchmädchen, die Deutschland bedrohen, zu schwadronieren? Wäre nicht in dieser Logik auch die CDU zu verbieten, deren Vorsitzender von wöchentlichen Massenvergewaltigungen phantasierte?
Wenn von einer faschistischen Gefahr die Rede ist, dann muß man die "national befreiten Zonen" der Neonazis ins Visier nehmen, aber nicht zuletzt auch die gar nicht so schleichende Faschisierung der "Mitte". Dazu gehört das weitgehende Ausblenden nicht regierungsförmiger Positionen aus dem öffentlichen Diskurs. "Gleichgeschaltet" werden muß dabei noch nicht einmal; die Medienmenschen haben das meist perfekt verinnerlicht. Es hilft dabei die Stigmatisierung als Putinknechte, Coronaleugner und eben allen Position als rechts oder zumindest "rechtsoffen". Dazu gehört die in der Coronazeit geprobte Militarisierung des Gesundheitswesens, das permanente Schüren von Ängsten, die grassierende Überwachung via ePA, automatischen Abgleichen von Kennzeichen auf den Autobahen etc. pp…

Ich sage nur 2G, 3G, "Terror der Ungeimpften"…

Immer der Reihe nach: Vor dem KPD- Verbot wurde auch erst eine rechtsextreme Partei (SRP) verboten.
Zum Ausschluß von der gleichberechtigten Teilhabe hatte schon vor 12 Jahren ein gewisser Radermacher vom Club Of Rom etwas zu sagen. https://gettr.com/post/p3kf9ouc537 Da gab und gibt es keine Ermittlungen.
@picrin saeure: Das Potsdamer Abkommen der Siegermächte des Zweiten Weltkriegs sah nicht nur eine Demilitarisierung Deutschlands vor, sondern auch, daß die Nazi-Organisationen "zusammen mit allen Vereinen und Verbänden, die der Aufrechterhaltung der militärischen Tradition in Deutschland dienen, vollständig und endgültig abgeschafft werden, und zwar in einer Weise, die die Wiederbelebung oder Reorganisation des deutschen Militarismus und Nationalsozialismus auf Dauer verhindert" (https://en.wikisource.org/wiki/Potsdam_Agreement). Gegen beides hat die Adenauer-Regierung verstoßen. Erst erheblicher Druck aus dem Ausland führte zum Verbot der SRP, die sich klar zur NSDAP bekannte.
Das verlinkte Video ist ein gutes Beispiel für die bekannte dümmliche Meinungsmache mit aus dem Zusammenhang gerissenen Zitaten. Es ist unschwer zu erkennen, daß Rademacher die genannten Positionen nicht teilt, sondern überspitzt als Warnung versteht. An anderer Stelle wird das gut sichtbar:
»Das vielleicht größte Problem weltweit ist die Entgrenzung des Finanzsektors in Folge der Globalisierung in Form des digitalen Kapitalismus. Geld vagabundiert unkontrolliert um den Globus, sucht nach immer höheren Renditen, setzt Regierungen unter Druck und entsteht fast aus dem Nichts. Größtes Wertschöpfungssegment wird dabei einerseits die Vermeidung von Steuerzahlungen unter Ausnutzung komplexer internationaler Gesetzeslagen und der besonderen Möglichkeiten von Off-Shore-Finanzplätzen, andererseits die Geldneuwertschöpfung beziehungsweise die Kreditaufnahme durch Premium-Schuldner. Die Deregulierung der Finanzmärkte bis 2007 erlaubte damals und erlauben teilweise noch heute kleinen Gruppen von Premium-Akteuren die Generierung von Geld quasi aus dem Nichts durch neue Formen der Geldwertschöpfung unter Nutzung innovativer Finanzierungsinstrumente und bestimmter Formen von Schuldverschreibungen. Gleichzeitig ermöglicht die Verlagerung von Arbeit Gewinne bei wenigen zu Lasten hoher Verluste bei vielen. Mittlerweile kommt es zum Rückbau der Sozialsysteme in reichen Ländern, zu einer „Ausplünderung“ des Mittelstandes und zu erheblichen Reduktionen bei den Steuereinnahmen der Staaten. Insgesamt ist dies eine Entwicklung, bei der die Stabilität durch immer größere Kurzfristigkeit gefährdet wird, auch zu Lasten der Zukunft. Allerdings besitzt diese Entwicklung für Eliten den „Charme“ einer hohen sozialen Ungleichheit, einer Zweiklassengesellschaft, in der 95 Prozent und mehr der Menschen weltweit in Armut unter neofeudalen Strukturen leben würden. Die Qualifikationen von Arbeitnehmern gingen verloren. Weniger Automation und mehr körperliche Arbeit wären zu erwarten. In mancher Hinsicht erinnert eine solche Gesellschaft an alte Plantagenwirtschaften, mit klar gegliedertem Oben und Unten. In Anlehnung an die derzeitigen ökonomischen und sozialen Verhältnisse in Brasilien wird dieses Szenario als Brasilianisierung bezeichnet.«
https://web.archive.org/web/20130326042008/http://www.karlsruher-transfer.de/archiv/artikel/die-schluessel-zu-einer-nachhaltigen-zukunft.html, Vortrag aus dem Jahr 2013, Hervorhebung von mir.
@aa, btw. Plantagenwirtschaft, hier das Ergebnis des Sezessionskrieges:
+ aus den Sklaven der Südstaaten wurden Pächter,
+als Pächter wurden sie noch mehr ausgebeutet,
+die Besitzer der Plantagen blieben dieselben,
+Gewinner des Krieges waren die Staaten, die Makler der Wallstreet, die Waffenproduzenten Winchester und Colt sowie die Großgrundbesitzer der Südstaaten.
Fazit: Sklaverei abgeschafft, alle Kriegsziele erreicht.
Im Übrigen hat die Zollpolitik der Staaten den Ausgang des Krieges, insbesondere die Zahl der Toten erheblich mitbestimmt. Weil die Zölle dazu führten, daß die neuen Repetierbüchsen zu extrem unterschiedlichen Preisen gehandelt wurden.
@aa, PS:
Gegen das Potsdamer Abkommen hat nicht nur Adenauer verstoßen. Denn es waren die westlichen Alliierten die bereits mit ihren Atombomben demonstrierten daß sie nicht im Geringsten vorhatten sich an die auf der Krim und in Potsdam gefassten Beschlüsse zu halten.
Hier die Verstöße gegen Potsdam in chronologischer Reihenfolge:
+die Zusammenlegung der westlichen Besatzungszonen zur Trizone
+Mißachtung des Besatzungsstatus Berlin
+Einfuhr der D‑Mark 1948
+Gründung der BRD 1949
(Vollendung der Spaltung Deutschlands)
+Berlin Abkommen 1951
+Pariser Verträge 1954
+Beitritt zur NATO 1955
+Verbot der KPD 1956
(Ohne Anspruch auf Vollständigkeit)
"Pace@theotherphilipp 13h
Für jedes durch Autokraten beherrschte Land dieser Welt, hätten die Wandzeitungsagitatoren dieser Republik getitelt: »Inlandsgeheimdienst der Regierung stuft stärkste Oppositionspartei des Landes als staatsgefährdend ein! Ein totales Verbot der regierungskritischen Partei soll zeitnah geprüft werden.«
Wer dabei kein Störgefühl nahe am Brechreiz entwickelt, sollte sich dringend auf seine geistige Gesundheit untersuchen lassen.
May 2, 2025 · 5:20 PM UTC"
https://nitter.net/theotherphilipp/
@Alles klar?: Wer nicht einen ebenso großen Brechreiz beim Anhören der Reden von Frau Weidel verspürt, sollte mal bei einem Gastroenterologen vorstellig werden.
@aa, die Tagesschau der ARD widmet ca. 80% ihrer Sendezeit der AfD. ZDF/heute ebenso.
"Die spannende Frage ist, wer mit der AfD kooperiert. Ihr überraschender Befund: Es ist gar nicht nur und auch nicht in erster Linie die CDU.
Richtig. Nicht die CDU stimmt am häufigsten mit der AfD, sondern fraktionslose Abgeordnete oder kleinere Parteien. Es gibt noch einige Gruppierungen, die noch rechts von der AfD stehen. Das schlägt am stärksten zu Buche. Erst nach dieser Gruppe folgen CDU und FDP, die je in 38 Prozent der dokumentierten Fälle mit der AfD stimmten. In etwa 30 Prozent der Fälle stimmten aber auch SPD und Grüne mit der AfD, in gut 20 Prozent selbst die Linke.
Wie passt das zusammen?
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Politik 18.04.25
AfD-Debatte "unnötig und falsch" SPD-Chef wirft Spahn "Foulspiel gegen Merz" vor
Dazu können wir noch nichts sagen. Wir haben erst einmal nur das Abstimmungsverhalten empirisch ausgewertet. Wer warum mit der AfD abgestimmt hat, wollen wir in einem zweiten Schritt untersuchen. "
https://www.n‑tv.de/politik/Nicht-die-CDU-stimmt-am-haeufigsten-mit-der-AfD-article25738589.html
Biogurke. Biowaffe. die biowaffe ist der natur entnommen. steine.
bananenschalen (hals und beinbruch).
Die Rede vom "Biodeutschen" klingt nach "Rassenhygiene", Biopolitik, Biokratie.
ich bin ein biodeutscher, ich bin ein biomann, du bist ein biodeutscher, du bist eine biofrau.
die anderen sind dann bio-…, bioengländer, bioägypter.
bioasiaten, bioeuropäer, bioindigen.
ich bin der häuptling der bioindianer.
man könnte auf das seltsame abstammungsgesetz verweisen, daß man geborener deutscher sein kann, von geburt, daß deutschtum vererbbar ist.
dadurch entsteht der Biodeutsche, dessen Biologie Gegenstand der Gentechnik sein kann, um seine Erbanlagen zu verbessern.
ist der biodeutsche ein ureinwohner? ein native?
der biodeutsche ist durch seine erbanlagen definiert, seine abstammung, nicht durch seine herkunft, die eine geschichte hat.
der biodeutsche hat keine herkunft, weil er eine biologische "Artgemeinschaft" bildet, eine "Rasse".
das ist scheiße.
@aa: Das einzig wirklich Fatale ist, daß Sie die AFD völlig falsch einschätzen. Meiner Vermutung nach. liegt es daran daß der ausgeübte Druck unserer internationaldemokratischsten Parteien aller Zeiten sich bereits kompromittierend auswirkt. Wen wundert's.
Wenn man ein tatsächlich globales Problem, als eine weltweite Flüchtlingskrise betrachten möchte, so muß man anerkennen daß es sich um ein nicht-lösbares P. handelt. Vielmehr näherte man sich der Wahrheit (aber auch nur Das) sprächen wir über das "Vertreibungsproblem". Umkämpfte Gegenden sind Rohstoffquellen für Chip-Produktion, Batterien und Öl. Dazu werden – es kündigte sich im europäischen Konflikt bereits an – große agrarische Flächen, zunehmends zum "neuen" (?neu?) territorialen Faktor. Diese Umstände nähren den (nationalen) Faschismus – überall auf der Welt.
Der Klimawandel, last but not least, wird dadurch verstärkt. JA – man hört es leider zu selten. Je mehr "Grün" in der Politik, desto stärker nehmen die einschlägigen Probleme zu. Und damit sind wir mitten im Thema. Das politische Umfeld wird von Leuten beherrscht, welche vordergründig an Macht und Geld interessiert sind, was aber in Wahrheit nur zwei Teilbereiche der politischen Belange darstellt. Und wo wir mal beim Thema sind, seit wir "wischiwaschi-echte Pazifisten" in der Politik haben, treibt auch die Kriegshetze – eben von da – nie dagewesene Blüten.
Die Kritik an der Linken ist völlig korrekt, und wäre es genau dann auch, beträfe es die obig Kritik-Austeilende selbst. Gäbe es keine AFD "in Echt", man hätte sie ganz einfach zu erfinden. NEIN, die AFD ist im Wesentlichen eine Partei, die derzeit von Leuten massgeblich geprägt wird, die (auf dt.) "die Schnauze endgültig voll" zu haben scheinen. Wer sich in unsererer Zeit, ernsthaft mit Politik befassen möchte, wird automatisch zur Ein-Personen-Partei, egal wo man meint hin zu gehören.
Weil wir immer wieder gerne das Thema "NS" zu Vergleiche ziehen, warum nicht auch zum Thema "Parteien". Die NSDAP verließ als Organisation, namentlich 1945 mit etwa vierzehnmillionen Mitgliedern, die Bühne politischer Wahrnehmbarkeit. Diese waren im Kern überzeugte Nazis, im Wesentlichen aber überzeugte Mitläufer! Es lohnt sich immer, sich mit dem Wedegang dieser Organisation auseinanderzusetzen, um die Verhältnisse der bestehenden BRD verstehen zu lernen. Es war keineswegs, eine wie auch immer lautende Ideologie, welche dieses riesenhafte Konglemerat von einer "Partei" erzeugt hat. Hitler hat es, mit einfachen Worten selbst erklärt, in seinem Statement zur "Psyche der breiten Masse". Heute TREIBEN die Parteien der AFD die Wähler zu, und ihre Gegner tun genau dasselbe um so wehementer! Man arbeitet nach dem Prinzip des günstigsten Aufwandes von Energien. Die Frage die sich mir dabei stellt ist lediglich danach Wer das tut? Es scheint nämlich mehr als eine einzige treibende Strömung zu geben. Vieleicht hilft es dabei weiter, sich vor Augen zu führen, daß "Fschismus" die Reaktion auf den "Kommunismus" ist – und nicht umgekehrt! Das zu wissen scheint mir sehr hilfreich – bloß meine Perspektive ist nicht klar genug, woran sich aber auf Anhieb nichts ändern lässt. Das ist die Folge der Partikularisation. Wer tatsächlich den "Überblick" behält, kann ich mir leider nur denken.
Für einen Fehler halte ich es, die AFD falsch einzuschätzen. Vieleicht existiert sie ja einfach nur, um falsch eingeschätzt zu werden. Und ist der Zwang dabei "mitzumachen" wirklich so hoch? Das Bild der "Die Linke", eine bessere SPD abgeben zu wollen, würde höchstens zu dem führen, was die SPD selbst versäumt hat. Nämlich, eine durchschaubar-verkrustete Führungsstruktur abzuschaffen und aufzulockern. Nun haben sie halt "den Salat", und wir Alle das Nachsehen.
Nur "gar kein Plan" kann so verdächtig wirken, daß es schon wieder nur der Plan sein kann. Was aber hinter den Lügen steht, scheint so in Erregung zu sein, daß jedwede Ablenkung so willkommen scheint daß es schon wieder durchschaubar wirkt. Man sieht also deutliche Zeichen von Schwäche, man sieht aber bloß nicht WER .… ??? – Wer könnte da wohl weiter helfen. Wir leben mal wieder in Zeiten, in denen es leichter zu sein scheint gute Fragen aufwerfen zu können, als gute Antworten.
Jedenfalls kommen wir weder mit den Parteien, noch ohne sie, einfach weiter! – Nanu, das habe ich doch irgendwo, entweder schonmal gehört oder gelesen .….
aktuell nachgereicht:
Geschichtliches Beispiel. Wissenschaft als Quell des Argwohns. Babelforschung vergangener Zeiten und Wenden.
" … Übersetzung: Wohlan, lasset uns hinabsteigen, und dort verwirren (wə-nāvlāh) ihre Sprache, daß sie nicht verstehen Einer die Sprache des Andern. (Verbalform: Kohortativ pl. < bll) … "
Aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Turmbau_zu_Babel
" … Die Stadtbezeichnung „Babel“ bezieht sich im hebräischen Text an zwei Stellen auf ein Wortspiel, das auf den ähnlichen Klang der Wurzeln bbl (im Namen „Babel“) und bll (im Verb „verwirren“) … )
Übrigens, nicht bloß archäologisch interessantes Thema:
https://youtu.be/y75R8z7sJy8?t=181
VORSICHT: Der Link enthält Schleichwerbung, sowoh bestehender wie auch antiker Akteure. Natürlich gibt es auch viele Andere .…. usw. … informieren Sie sich … usw. …
Ich halte die Parteien als Ganzes für ein Instrument, mit dem unsere Kleptokratie in der wir leben die Bürger täuscht.
Hier hat jemand den Aufstieg der AFD zusammengefasst:
https://www.telepolis.de/features/Geheimdienst-und-AfD-Verbot-Das-System-kaempft-gegen-seine-extreme-Mitte-10292244.html?view=print
(Teil 1 von 2)
Fazit:
Gezielte Hezte und Stigmatisierungen durch die "Extremen Mitte", haben die Partei erst auf den heutigen Wählerstand gebracht. Gehetzt wird und wurde gegen Randgruppen und Prekarisierte. Also das, was der AFD jetzt vorgeworfen wird.
Ziel ist es, von einer jahrzentelangen Politik der Verarmung und Reichtumskonzentration abzulenken, die gerade mit Blackrock-Merz und Kriegsgetrommel auf neue Höhen getrieben wird.
Ebenfalls eine gute Analyse:
https://www.telepolis.de/features/Betrug-am-Waehler-Das-grosse-Taeuschungsmanoever-zur-Bundestagswahl-2025–10290602.html?view=print
(Teil 1 von 3)
Wie nennt man einen Feuerwehrmann, der einen Brand legt, ihn mit Benzin löschen will, und sich über das Auflodern der Flammen beschwert?
1. Die Linke als Partei hat inzwischen nicht nur verstanden, wie dieses durch das Großkapital gesponsorte und ihm dienende System der Parteienoligarchie funktioniert, sondern hat sich schon vor einiger Zeit entschlossen, hierbei aktiv einzusteigen und den Rüssel in den Trog mit Vorteilen und finanziellen Anreizen (Posten, Versorgung etc.) zu tauchen. Diese Linke ist ebenfalls eine sozialdemokratische Steigbügelhalterin des Großkapitals und steht den echten Interessen der Klasse der Werktätigen und Verarmten entgegen. Links im politökonomisch-gesellschaftlichen Verständnis sieht anders aus. Extrem ist bei dieser Linken nur der Opportunitätsgedanke und die Gier.
2. Die AfD ist nichts anderes als das Sammelbecken der rechten Unionsränder. Der größte Teil der AfD-Anhänger sind Protestwähler, die weder das Programm kennen dürften noch etwas über Migration hinaus interessiert. Die AfD wird sich, ebenso wie die Linke, diesem System noch besser andienen, als es jetzt bereits der Fall ist.
3. In einer Postdemokratie ist alles reduziert auf Fassade und Schauspiel, da die Entscheidungen nicht von einer Institution getroffen werden, die aus einer pluralistischen Wahl hervorgegangen ist. Man nehme zwei Parteien, die das gleiche beabsichtigen. Zwei Stühle, eine Meinung.
Parteien vertreten Klassen, nicht das Volk und auch nicht irgendwelche Bevölkerungsgruppen. Machen sie sich den Klassencharakter der Gesellschaft klar, dann sehen sie auch das Linke wie Rechte, AfD, BSW, allesamt die die Interessen ein und derselben Klasse vertreten.
@Erfurt: Die Ausnahme war natürlich die ruhmreiche KPdSU unter der weisen Führung des großen Führers Josef Stalin…
@aa, immerhin hat die KPdSU bis Stalins Tod (1953) die Interessen der Arbeiterklasse vertreten. Ab Kruschtschoff war die UdSSR nicht mehr dieselbe, dessen verheerende Politik u.a. zur Stationierung von Atomwaffen auf Kuba führte was fast einen Atomkrieg ausgelöst hat und die US-Army auf die Insel brachte. Über seinem Verbündeten Dollar-Freund Titow begann die Zerstörung des jugoslawischen Völkerbundes, was daraus geworden ist, sehen wir heute. Und mit seinem (Kruschtschoff) über 3 Jahre dauernden Mauerbau-Gelaber trieb dieser Verbrecher tausende DDR-Facharbeiter in den Westen was der Volkswirtschaft der DDR erheblichen Schaden zugefügt hat.
Das Ergebnis hat Stalin kurz vor seinem Tode vorhergesagt: Die Zerstörung des Sozialistischen Weltsystems wäre nicht nur eine Katastrophe für die sozialistischen Länder sondern eine Katastrophe für die ganze Menschheit.
Die heutige Situation bestätigt die Genialität von Stalins Vorhersage.
@Erfordia…: Ich kapituliere vor diesem Wust.
@aa
wie gesagt, Parteien vertreten Klassen. Die KPdSU macht da keine Ausnahme, auch KPdSU und SED vertreten bzw. vertraten die Interessen einer Klasse.
@ Erfurt: Danke. Exakt die "Verschiebung" vom Begriff der Klasse zum beliebigen Begriff der Bevölkerungsgruppen ist es, was durchgängig, und in den letzten Jahrzehnten nochmals forciert, erfolgt. Teile und herrsche. Bevölkerungsgruppen mit individuellen, kleinteiligen Anliegen, die opportunistisch danach geifern, diese ihre Wünsche im Ansatz erfüllt zu bekommen, sind der Garant dafür, dass sich kein durchgängiges Klassenbewusstsein bildet und bilden kann. Es dürfte wohl wenig geben, das so gefährlich (da machtbedrohend) für die herrschende Klasse des Kapitals (neudeutsch: Finanzoligarchie) wäre, als ein funktionierendes Klassenbewusstsein. Dieses wird den Bevölkerungen weltweit generell seit Jahrzehnten konsequent aberzogen (mittels Bildungsinhalten, pure Propaganda, Nachrichten als Propaganda etc.).
Danke zurück O'Mikron. Migration es ebenfalls (seit Jahrhunderten) eine beliebte Methode die Herausbildung eines Klassenbewustsein zu unterdrücken. Unterstützt durch Meldungen über Messerstechereien, Vergewaltigungen, Geldkarten-Geschichten, Betrügereien usw. Es kommt nur darauf an diese Migranten irgendwie ins Gespräch zu bringen und zwar rund um die Uhr und ob die ganzen Geschichten wahr sind oder nicht spielt gar keine Rolle, es genügen Behauptungen. So sehen Menschen die auf die Straße gehen genau das was sie sehen sollen: Kopftücher und Menschen mit dunkler Hautfarbe –
" …menschenwürdewidrig gegen bestimmte Personen oder Personengruppen agitieren …; … fortlaufend … feindliche Äußerungen verbreiten …; … kontinuierliche Agitation und pauschale Diffamierung …; … Verbreitung und Vertiefung von Vorurteilen, Ressentiments und Ängsten …"
berliner-zeitung
Ach je, wenn man solche Kriterien an die politischen Verlautbarungen des letzten Vierteljahrhunderts über Arbeitslose und Hartz-IV-Bezieher anlegen würde, wäre der ganze Parteienladen verfassungsfeindlich.
Mit Ausnahme der Linkspartei vielleicht. Schnell verbieten!
„Beugehaft“ für AfD-Wähler
Konsequenterweise müsste man nach einem vom Bundesverfassungsgericht verordneten Verbot der AfD deren Wähler als mutmaßliche Feinde der Demokratie in Beugehaft nehmen und ihnen durch verpflichtende Bluttransfusionen mit dem Blut von Migranten den Willen brechen, das deutsche Volk vor Migration schützen zu wollen.
Wer die »Blutsbrüder-Therapie« verweigern sollte, kann die alternative »Impfung gegen Rechts« wählen.
Ja.
Und jetzt? Welche Partei vertritt die Interessen derjenigen, die seit 2020 gegen die Zwangsimpfung mit mrna-Spritzen waren, die gegen die "Coronaschutz"-Maßnahmen waren? Welche soll ich denn wählen, wenn ich wählen würde? Wer vertritt meine Interessen? Meine Interessen sind: Ich will mich nicht zwangsimpfen lassen, ich will niemals Masken tragen, ich will mich nicht bei der nächsten Plan-Demie beliebig in Quarantäne sperren lassen, also welche Partei von allen im aktuellen Angebot vertritt meine Interessen? Wer weiß es? Hat jemand eine Idee?
@ Impfgegnerin…: Ich würde nach einer Ausschau halten, die gegen jegliche Ausgrenzung ist. Wird schwierig. Die Wahl zwischen Impfzwanggegnern und Ausländerhassern auf der einen und Impfbegeisterten und Woken auf der anderen ist keine gute.
Ich würde nach einer Ausschau halten, die gegen jegliche Ausgrenzung ist.
—-
Und welche Partei IST das aktuell? Was wollen Impfzwang-Gegner wie ich? Wir wollen nicht gegen unseren Willen eingesperrt oder ausgesperrt werden, nicht gegen den eigenen Willen mit gefährlichen Stoffen in welcher Form auch immer zwangsbehandelt werden. Welche Partei schließt solche medizinischen, pharmazeutischen Zwangsbehandlungen aus?
Allgemeine Impfpflicht gegen Rechts
https://bsky.app/profile/markuskuehbacher.bsky.social/post/3locaqcp2mc2x
Als ich in den Nachrichten den Satzbeginn "Eine wehrhafte Demokratie…" das erste mal hörte war ich von der zweiten Satzhälfte total überrascht, weil er überhaupt nicht dem Geist eines friedvollen miteinander meinetwegen auch nebeneinander entspricht. Erwartet hätte ich eigentlich:
"Eine wehrhafte Demokratie muss (besser wird) es aushalten, dass auch extremere Parteien ein Teil Gesellschaft sind"
Die Aussage so wie sie tatsächlich gefallen ist lässt mich vermuten, dass das was zu Lasten der selbsternannten "Demokratie Verfechter" im Argen liegt…
Viele Grüße
Walter aka Der Ösi