
Der Theologe und Experte für die Entwicklung der leitungsgebundenen Energieversorgung kriegt sich gar nicht mehr ein. Ihm scheint erwiesen, daß Biontech-Präparate wenn auch nicht vor Corona, dann doch vor Fußpilz, Gedächtnisverlust und schlechter Laune schützen. Dem Mann mit zwei Schreibtischen verdanken wir die allgemeinverständliche Darstellung einer komplexen Materie.

Wer sonst hätte diesen Abstract des Artikels "Persistent epigenetic memory of SARS-CoV‑2 mRNA vaccination in monocyte-derived macrophages" so klar der gemeinen LeserIn zugänglich machen können?
»Das Immungedächtnis spielt eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung einer dauerhaften antimikrobiellen Immunantwort. Wie genau mRNA-Impfstoffe angeborene Immunzellen trainieren, um schützende Wirtsabwehrmechanismen zu formen, ist noch unbekannt. Hier zeigen wir, dass die SARS-CoV-2-mRNA-Impfung die Histon-H3-Lysin-27-Acetylierung (H3K27ac) an den Promotoren von aus menschlichen Monozyten gewonnenen Makrophagen signifikant erhöht, was auf ein epigenetisches Gedächtnis hindeutet. Wir fanden jedoch heraus, dass zwei aufeinanderfolgende Impfungen für die Persistenz von H3K27ac erforderlich waren, was mit pro-inflammatorischen, mit dem angeborenen Immunsystem verbundenen Transkriptionsänderungen und antigenvermittelter Zytokinsekretion übereinstimmte. H3K27ac in Promotorregionen blieb sechs Monate lang erhalten, und ein einziger mRNA-Booster-Impfstoff stellte deren Spiegel und die Freisetzung von Makrophagen-vermittelten Zytokinen wirksam wieder her. Interessanterweise fanden wir heraus, dass H3K27ac an Promotoren für G‑Quadruplex-DNA-Sekundärstruktur-bildende Sequenzen in Makrophagen-abgeleiteten Nukleosomen-verarmten Regionen angereichert ist, was eine Verbindung zwischen epigenetischem Gedächtnis und Nukleinsäurestruktur herstellt. Zusammengenommen zeigen diese Ergebnisse, dass mRNA-Impfstoffe ein hochdynamisches und anhaltendes Training angeborener Immunzellen induzieren, das eine anhaltende entzündungsfördernde Immunantwort ermöglicht.«
Dr. Jehle macht daraus:
»… Überraschungseffekt nach der Pandemie
Dass der menschliche Körper nicht nach den starren Regeln des Maschinenbaus funktioniert, zeigt sich jetzt nach dem Sieg über die Pandemie. Die mRNA-Impfungen schützen offensichtlich nicht nur gegen Covid-19, sondern sie haben auch einen langfristigen Einfluss auf die menschliche Gesundheit.
In einer Studie untersuchten Forscher der Universität Köln, wie das menschliche Immunsystem durch den Impfstoff umprogrammiert wurde. Die Studie wurde kürzlich im Fachmagazin Molecular Systems Biology veröffentlicht und inzwischen auch umfangreich Peer reviewed.
Durch den mRNA-Impfstoff gegen Corona wird Immunsystem grundsätzlich optimiert
Für die in der Studie beschriebene Analyse wurden geimpften Probanden über einen längeren Zeitraum insgesamt sechs Blutproben genommen. Dabei wurde überprüft, wie schnell weiße Blutkörperchen in sogenannte Makrophage umgewandelt wurden. Die Makrophagen sind dafür zuständig, verschiedene Krankheitserreger zu erkennen und zu bekämpfen.
Dabei konnte festgestellt werden, dass die Covid-19-Impfstoffe auf mRNA-Basis das menschliche Immunsystem langfristig ankurbeln. Demnach soll der Körper nach einer derartigen Impfung deutlich besser und schneller auf Infektionen reagieren können. Die Überraschung war die Tatsache, dass dies auch solche Infektionen betrifft, die nicht auf Corona-Viren basieren…«
Ach ja, die Studie ist "umfangreich Peer reviewed". Es handelt sich dabei um zwei Stellungnahmen. Eine ist tatsächlich umfangreich und beginnt so:
»Allgemeine Anmerkungen
Die Ergebnisse sind zwar weitgehend korrelativ, zeigen jedoch einen bemerkenswerten Grad an langfristiger Priming von Makrophagen bei Menschen. Die wichtigsten Ergebnisse basieren jedoch auf einer eher oberflächlichen Analyse von H3K27ac- und Genexpressionsdaten, die nur teilweise aussagekräftig sind (z. B. Anzahl der Gene mit unterschiedlicher H3K27ac-Anreicherung). Die Studie erfordert eine wesentlich aufwendigere und quantitativere Neuauswertung, insbesondere um H3K27ac-Peaks zu stratifizieren und mit transkriptomischen Veränderungen und der Reaktionsfähigkeit auf Stimuli zu korrelieren. Darüber hinaus sind die Daten im Allgemeinen schlecht kommentiert und in Abbildungen und Legenden beschrieben, und es gibt viele Diagramme, die offenbar keinen wesentlichen Beitrag zum Gesamtbild leisten (siehe detaillierte Punkte unten). Es gibt auch einige ziemlich schwerwiegende Störfaktoren, die sich aus der Verwendung unterschiedlicher Impfstoffe in den späteren Phasen der Studie ergeben und Zweifel an der Wirksamkeit der Auffrischungsimpfung 6 Monate nach der Erstimpfung aufkommen lassen…«
Der zweite Revisor faßt sich wesentlich kürzer, lobt die Arbeit im allgemeinen, bemängelt aber, "dass es ihr ein wenig an Neuheit mangelt und dass die Autoren nicht tief in den Mechanismus eingehen".
Jehle aber feiert:
»Weiterbildung des Immunsystems
Das Immunsystem geht nach einer mRNA-Impfung gewissermaßen wieder zur Schule. Einige Proteine in der DNA wurden mit der Impfung verändert und steigerten so die Aktivität der Gene, die sind für die Bekämpfung von Krankheiten förderlich sind und sorgte so dafür dass das Immunsystem schneller auf drohende Infektionen reagieren konnte.
Die Daten zeigten, dass die gegen Corona eingesetzten mRNA-Impfstoffe eine epigenetische Schulung des angeborenen Immunsystems fördern, was eine verstärkte Immunantwort zu Folge hat. Wiederum überraschend war dabei die Tatsache, dass diese Veränderungen auch sechs Monate nach der Impfung noch nachweisbar waren. Das Immunsystem speicherte somit die Änderung als Reaktion auf die Impfung ab und gab sie auch an neue Zellen weiter.
Da es sich dabei um eine Aktivierung des angeborenen Immunsystems handelt, das wie geschildert, relativ breit und unspezifisch auf verschiedene Erreger abzielt, könnte dies bedeuten, dass die mRNA-Impfungen zumindest für eine gewisse Zeit auch vor anderen Viren und Bakterien schützen. Wie lange dieser Schutz anhält, wird erst die weitere Beobachtung zeigen…«
Er ist halt gelernter Theologe.
(Hervorhebungen in blau nicht im Original.)

Zusammengefasst: Die «Impfung» sorgt dafür, dass der Organismus dauerhaft einen Giftstoff produziert mit dem sich ein dauererregtes Immunsystem herumplagen muss. Eine Autoimmunerkrankung nennt man sowas. Vor 2020 galt dergl. mal als schlechtest mögliche Form von Erkrankung, weil der Organismus gegen sich selber Krieg führt, wogegen man von Aussen wenig machen kann. Dass Beruhigung das erste ist, was ein Organismus braucht, wenn der gesund sein soll, gilt nicht mehr. Amen.
https://www.medizinisches-coaching.net/medizin/koerper-und-seele/krankheit-verschlafen.html
Bei Telepolis werden Artikel teilweise, vielleicht auch zur Gänze, von Künstlicher Dummheit verfasst. Man weiß nie, was vom Autor stammt, und was vom Computer. Obwohl man es sich meistens denken kann.
Auch wenn es mich wahrlich nicht mehr überrascht, solch einen manipulativen und absurden Artikel auf "Zensurpolis" veröffentlicht zu sehen, so tut es mir dennoch körperlich weh, den absolut unqualifizierten Ausführungen von Herrn Jehle länger zu folgen.
Bei tiefergehendem Interesse empfehle ich bzg. der sogenannten "Makrophagenpolarisation", den dazugehörigen Artikel von Frau Dr. Sabine Stebel.
"Makrophagenpolarisation – SEIT WANN IST EINE ANHALTENDE ENTZÜNDUNGSFÖRDERNDE IMMUNANTWORT GUT FÜR DIE GESUNDHEIT?!?!?!?!?!?!?" >>> https://drbine.substack.com/p/makrophagenpolarisation
Die Studie zeigt, dass Opfer des gentechnischen Experiments, genannt "Corona Impfung", mindestens ein halbes Jahr lang Aussicht auf dauerhafte Entzündungen im gesamten Körper haben (M1-Makrophagenpolarisation).
Diesen Zustand verkaufen derzeit die Hohepriester der Corona-Sekte als Erfolg. Man kann es kaum fassen.
PS: Wenn ich mich recht erinnere, hat Dr. Stebel sich dieses Erfolgs bereits angenommen. https://drbine.substack.com/
" … die Histon-H3-Lysin-27-Acetylierung (H3K27ac) an den Promotoren von aus menschlichen Monozyten gewonnenen Makrophagen …" "… Die mRNA-Impfungen schützen offensichtlich nicht nur gegen Covid-19 …"
Na, dann ist's ja gut. Was wurde gem. Pfizer-Personal nicht getestet? Oder ist der ominöse "leichtere" Verlauf gemeint, den niemand definiert hat. Egal, der Glaube versetzt Viren und verhindert schwere Verläufe.
Er ist nicht nur Theologe, er ist eher ein Pharma-Vertreter, der das Zeug verticken möchte. Der Unterschied zu einem Gebrauchtwagenhändler? Bei Gebrauchtwagen handelt es sich um erprobte Modelle, bei mRNA … – Ach, lassen wir das.,
Wenn das Immunsystem mit Antigenen konfrontiert wird, reagiert es, passt sich an, und erinnert sich. Mir ist nicht klar geworden, was daran ungewöhnlich sein soll.
Von Interesse wäre also, ob geschilderten Phänomene aus der Reihe fallen, und welche Folgen das für den Organismus hat. ("… anhaltende entzündungsfördernde Immunantwort …")
Hier hat sich jemand dazu geäußert:
https://www.mwgfd.org/2025/04/neue-studie-zeigt-erhoehte-entzuendungsaktivitaet-durch-epigenetische-wirkung-von-spike-protein/
PS: Der Autor spricht von "Sieg über die Pandemie". (s.o.)
Wir haben es also mit einem Impf-Krieger zu tun. Anscheinend kämpft er immer noch.
https://www.ida-hd.de/verordnete-katastrophen-ida-sprechstunde-mit-dr-gunter-frank-und-dr-kay-klapproth-vom-30–04-2025/
insgesamt interessant, aber ab min 36 gehts um o.g. artikel
Allein der letzte Satz im Abstract der Studie ist an Perfidität kaum zu überbieten (Zitat): "Zusammengenommen zeigen diese Ergebnisse, dass mRNA-Impfstoffe ein hochdynamisches und anhaltendes Training angeborener Immunzellen induzieren, das eine anhaltende entzündungsfördernde Immunantwort ERMÖGLICHT."
Wenn wir ganz allgemein davon ausgehen, dass mit einer "Ermöglichung" die Herbeiführung eines POSITIVEN Zustandes assoziiert wird, stellt sich hier die Frage, seit wann die "Ermöglichung" einer "anhaltenden entzündungsfördernden Immunantwort" (in einfacher Sprache: eine persistente Überproduktion von Zytokinen, die in eine Autoimmunerkrankung oder/und Krebs münden kann) ein positiv darzustellender (Gesundheits-) Zustand ist?
Die "Ermöglichung" dieses Krankheitszustandes kann demzufolge entweder nur so interpretiert werden, dass damit die absichtliche Herbeiführung oder aber zumindest die billigende Inkaufnahme dieses Debakels verschleiert werden soll.
Allein das ist schon ein Skandal. Da kann man sich die weitere "Einordnung" durch einen Herrn Dr. Jehle getrost sparen.
leute glaubten schon 2021, daß die impfung irgendwie ein rundumschutz sei, ein allzweckreiniger, der immun gegen alle möglichen krankheiten macht.
weiß ich von meiner mutter, die im kirchenchor sang.
das gerücht ist also schon länger im umlauf.
Herr Jehle gehörte, wenn ich mich recht erinnere, über die ganze Corona-Zeit hinweg zu den unzurechnungsfähigsten Autoren bei Telepolis (wo es ja doch immer wieder auch kritische Artikel zu Corona gab).
Beim Lesen seines aktuellen Artikels fühlte ich mich unwillkürlich an eine frühere Studie erinnert, die – allerdings gar nicht so begeistert – etwas Ähnliches festgestellt hatte, nämlich ebenfalls eine durch die mRNA-Impfe bewirkte Umprogrammierung sowohl des angeborenen als auch des adaptiven Immunsystems. Das Ergebnis und die Schlussfolgerungen deuteten jedoch auf das exakte Gegenteil dessen hin, was Jehle aus der neuen Studie herausliest: Die Veränderungen des Immunsystems würden nicht etwa mit einer verbesserten Immunantwort, sondern mit einer höheren Anfälligkeit für zahlreiche andere Keime einhergehen (https://papers.ssrn.com/sol3/papers.cfm?abstract_id=3839624). Welche dieser Studien und daraus gezogenen Schlussfolgerungen mir plausibler erscheinen, angesichts des empirischen Augenscheins der letzten Jahre – etwa die recht starken Grippewellen der letzten 2 Jahre mit oft mehrfach aufeinanderfolgenden Infektionen gerade unter "Geimpften" -, brauche ich wahrscheinlich nicht extra zu betonen.
Auf die Stellungnahme der (m.E. teilweise sehr mit Vorsicht zu genießenden) MWGFD wurde bereits in einem anderen Kommentar hingewiesen: https://www.mwgfd.org/2025/04/neue-studie-zeigt-erhoehte-entzuendungsaktivitaet-durch-epigenetische-wirkung-von-spike-protein/
Die Stellungnahme hebt auf die auch im Studien-Abstract betonte "anhaltende entzündungsfördernde Immunantwort" ab, die aus Sicht der MWGFD ganz und gar nicht vorteilhaft ist, weil dies möglicherweise epigenetisch (durch Acetylierung) zu einer "unkontrollierten Entzündungslage und zu einer möglichen Aktivierung von Onkogenen" führt, also Krebs und dabei besonders aggressive Formen und Krebsverläufe begünstigen könnte.
Ich vermag das wissenschaftlich nicht hinreichend einzuschätzen. Aber gut klingt das nicht. Plausibler und wissenschaftlich fundierter als die von Jehle aufgeführten Dithyramben ist die Argumentationsführung der MWGDF allemal.
Ich suche lieber nach den korrekten Behauptungen. H. drosten würde sich vieleicht wundern? – Vieleicht auch nicht .…
"Dass der menschliche Körper nicht nach den starren Regeln des Maschinenbaus funktioniert … " (s.o.) – Soweit korrekt! 🙂
Mit anderen Worten das macht krank.