Demokratie-hi-hi-hi

Kaum hat­te die SPD-Basis ihre Bereitschaft bekun­det, mit aller Kraft die Fünf-Prozent-Hürde bei den näch­sten Wahlen anzu­steu­ern, ver­kün­de­te die Parteispitze den Abschied von demo­kra­ti­schen Gepflogenheiten. Das Präsidium ermäch­tig­te Lars Klingbeil, den Organisator des jüng­sten Wahldebakels, eigen­hän­dig die ande­ren SPD-MinisterInnen aus­zu­wäh­len. Der Vorwurf an KingDonald, sei­ne Umgebung mit ihm Hörigen aus­zu­stat­ten, schlägt damit voll zurück. Die bür­ger­li­che Demokratie wird wei­ter zurecht­ge­stutzt auf Macht und Klüngel neben der direk­ten Vertretung des Großkapitals im Kabinett. Unterdessen geht das gesamt­me­dia­le Bashing von Saskia Esken (um die es nicht scha­de ist), mun­ter wei­ter (tages​schau​.de, 30.4.25):

3 Antworten auf „Demokratie-hi-hi-hi“

    1. @ rever­se transkip­ta­se: Keine Sorge, es gibt noch immer aus­rei­chend Personen, die dem pro­pa­gan­di­sti­schen Schwachsinn der Parteienwerbung auf den Leim gehen. Die näch­ste Wahl fin­det unter dem Motto "Ohne uns wäre es noch viel schlim­mer gewe­sen" statt. Dieser Spruch zieht immer. Im Bedarfsfall wird er von den system­treu­en Medien rich­tig "gehy­ped". Es braucht die SPD als Steigbügelhalter des Großkapitals und der Kriegsindustrie. Gäbe es sie nicht, wür­de sie zu die­sem Zweck geschaffen.

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