Das richtige historische Händchen findet sich bei der "Zeit" immer. Ihr Autor hat sich Führers Geburtstag für das Erscheinen seines markanten Bekenntnisses ausgesucht. "Er ist Autor, Unternehmensberater und evangelischer Theologe" und stammt aus Sri Lanka.

Stephan Anpalagan adressiert für seine Propagierung der Kriegstauglichkeit eine linke Klientel. Ausführlich schildert er eine Bundeswehr, die auf dem rechten Auge blind ist und eine Gesellschaft, in der die Erinnerung an die Nazi-Vergangenheit bei großen Teilen unerwünscht blieb:
»… Als Mitte der 1990er-Jahre eine historische Ausstellung die deutsche Öffentlichkeit über die Verbrechen der Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg aufklärt, reagieren ihre Kritiker hysterisch. In Saarbrücken verüben Rechtsextreme einen Bombenanschlag auf die Ausstellungsräume, um die Eröffnung zu verhindern. Die örtliche CDU schaltet eine Anzeige mit dem Wortlaut: "Wir lassen unsere Väter von diesen Ausstellungsmachern und ihren Hilfstruppen nicht unwidersprochen als Verbrecher und Mörder diffamieren."
Zwischen Rassismus und Gewalt
Im Jahr 2003 kommt eine Studie der Bundeswehruniversität in Hamburg zu dem Ergebnis, dass Offiziersstudenten zunehmend rechte Einstellungen zeigen.
Im Jahr 2012 berichtet der Spiegel darüber, wie der spätere NSU-Terrorist Uwe Mundlos während seiner Bundeswehrzeit trotz rechtsextremer Einstellungen von Militärrichtern freigesprochen und innerhalb der Truppe sogar zweimal befördert wird.
Im Jahr 2017 wird Oberstleutnant Franco A. verhaftet. Gemeinsam mit anderen Bundeswehrangehörigen plante er Anschläge auf Politiker und demokratische Institutionen. Das Bundeskriminalamt ermittelt, dass er Munition aus Bundeswehrbeständen gestohlen, Waffen beschafft und Feindeslisten erstellt hat. Auch Franco A. wird trotz rechtsextremer Äußerungen in die Bundeswehr aufgenommen und zum Berufssoldaten ernannt, später sogar befördert.
Ebenfalls im Jahr 2017 berichten Journalisten der taz über Mitglieder eines Reservistenverbandes, die die Entführung und Tötung von 5.000 Menschen, überwiegend Journalisten, Politiker und Aktivisten, geplant haben. Später decken dieselben Journalisten auf, wie sich aktive und ehemalige Mitglieder von Spezialeinheiten in Bundeswehr und Polizei auf einen Umsturz am "Tag X" vorbereiten. Die Ermittler finden Bestellzettel für Leichensäcke und Löschkalk. Mit letzterem sollen die Leichen der getöteten Flüchtlinge unkenntlich gemacht werden.
Im Jahr 2021 berichten Journalisten des Spiegels darüber, wie Reservisten der Bundeswehr Anschläge auf Migranten planen. Ihr Anführer Jens G., Oberstleutnant der Reserve, steht in Kontakt zu einem Referenten des Bundesverteidigungsministeriums.
Keine einzige dieser Nachrichten geht spurlos an mir vorüber. All die Jahre habe ich mich gefragt, wie ich Teil einer Militärorganisation hätte werden sollen, in der gleich mehrere Netzwerke Flüchtlinge, Migranten und politisch Andersdenkende ermorden wollen…
Kollegen von Spiegel, Tagesspiegel und ZEIT berichten davon, wie im Jahr 2025 in Teilen Deutschlands die "Baseballschlägerjahre" wiederkehren.
Als ich 13 Jahre alt bin, sagt der Fraktionschef der CDU im Berliner Landesparlament, Klaus Landowsky, in einer Debatte über Migration Folgendes:
"Es ist auch viel Abschaum an Kriminalität in die Stadt gekommen, von China, über Russland, Rumänien und so weiter, meine Damen und Herren. (…) Es ist nun mal so: Wo Müll ist, sind Ratten, und wo Verwahrlosung ist, ist Gesindel, meine Damen und Herren, und das muss beseitigt werden in der Stadt."
Mit 15 Jahren erlebe ich, wie der hessische Ministerpräsident Roland Koch eine Unterschriftenaktion organisiert, bei der sich Rentner in der Wiesbadener Innenstadt erkundigen, wo man hier "gegen Ausländer unterschreiben" könne…
Dieses Land lehnt Einwanderer ab, wehrt sie ab und grenzt sie aus. Selbst Politiker etablierter Parteien lassen keinen Zweifel daran, dass sie mich und meinesgleichen am liebsten aus dem Land schaffen würden. Dieser Bundesrepublik soll ich dienen? Auch wenn damals kein Krieg in Sicht ist, ist es befremdlich: Ich soll für ein Land mein Leben riskieren, das mich lebendig nicht will…«
Das alles ist für ihn nachrangig, nachdem er "Meine persönliche Zeitenwende" erlebte:
»Ich habe das Gefühl, dass wir Deutschen die Tragweite der viel beschworenen "Zeitenwende" noch immer nicht begriffen haben. Dieses Land wird sich verändern müssen. Die Bundeswehr wird sich verändern müssen. Ich werde mich verändern müssen. Sowohl die Einheimischen als auch die Einwanderer werden ihr Verhältnis zueinander und zu diesem Land verändern müssen. Man kann es auch so formulieren, dass es selbst der Letzte versteht: Auch Ibrahim und Mohammed, Anpalagan und Özdemir werden nicht umhinkommen, Deutschland zu verteidigen, wenn die Deutschen eine Zukunft in Freiheit und Selbstbestimmung haben wollen.
Die Bundeswehr ist heute eine andere, als sie es in den 1990er-Jahren war. Die Probleme innerhalb der Truppe sind nicht behoben, zumindest aber existiert mittlerweile ein Problembewusstsein. Der Militärische Abschirmdienst wird seit einiger Zeit von einer Frau geführt, die den Kampf gegen Rechtsextreme endlich ernst zu nehmen scheint. Der Bundesverteidigungsminister ist glaubwürdig in seinem Bemühen, die Bundeswehr zu modernisieren und für Frauen, Migranten und Menschen aller Couleur zu öffnen. Wer heute in der Bahn auf Soldatinnen und Soldaten trifft, erlebt höfliche, zurückhaltende Menschen, denen man die Verteidigung dieses Landes anvertrauen möchte…«
Nein, meine Söhne geb ich nicht
Unter dieser Zwischenüberschrift gibt sich der Autor als langjähriger Fan von Reinhard Mey aus. Nun aber meint er zu wissen:
»Wir können uns den Pazifismus, den Reinhard Mey hier besingt, und dem ich auch selbst lange angehangen habe, nicht länger leisten. So hart es auch klingen mag: Wer seine eigenen Söhne nicht gibt, liefert die Kinder der anderen aus.
"Und eher werde ich mit ihnen fliehen /Als dass ihr sie zu euren Knechten macht /Eher mit ihnen in die Fremde ziehen /In Armut und wie Diebe in der Nacht."
Nicht alle werden fliehen können. Die Armen, Alten, Kranken und Schwachen werden zurückbleiben…«
Da ist es wieder, das Corona-Narrativ. Wieder werden die "vulnerablen Gruppen" ins Feld geführt, zu deren Schutz sich alle auch den unsinnigsten, gefährlichen und freiheitseinschränkenden Maßnahmen zu unterziehen hätten. Daß gerade sie und, nicht zu vergessen, die Kinder zu Spielbällen politischer Profilierung gemacht und alles andere als geschützt wurden (wie auch in einem bewußt kaputtgesparten Gesundheits- und Bildungssystem), ist dem Autor so wenig eine Überlegung wert wie die Frage nach Interessen. Die Rüstungsindustrie ist heute kein Thema, wie es die Pharmakonzerne gestern keines waren. Wie zur Einstimmung auf den nationalen Zusammenhalt damals Bergamo instrumentalisiert wurde, tut es Anpalagan mit Butscha. Fehlen dürfen bei ihm nicht vergewaltigte Frauen, die es offenbar nur als Opfer russischer Bestien gibt. Daß Frauen zu jeder Zeit im Krieg, egal auf welcher Seite, zu Opfern werden, weil Krieg auch für womöglich gerechte Ziele immer Verrohung mit sich bringt und mit sich bringen muß, um das Töten zu ermöglichen, verschweigt der Autor.
»Würde ich für Deutschland in den Krieg ziehen, töten und sterben?
Man muss sich, um diese Frage in ihrer Gesamtheit zu begreifen, im Klaren darüber sein, dass Deutschland zu den sichersten Ländern der Welt zählt. Diese Frage also in diesem Land zu stellen, während anderswo Krieg herrscht und Menschen sterben, ist wohlfeil. Aber vielleicht ist sie nichtsdestotrotz wichtig. Weil der Krieg nicht immer nur die anderen trifft. Weil der Krieg auch zu uns kommen kann. Weil die Verteidigung von Heimat und Mitmenschen genau die staatsbürgerliche Verantwortung ist, die uns Deutschen aufgegeben ist. Und die seit dem 16. Oktober 2000 auch meine ist.
Ehrlich gesagt fällt mir eine Antwort immer noch schwer. Aber es ist nicht mehr das klare Nein, das es so viele Jahre war.
Es ist nunmehr ein zurückhaltendes und nachdenkliches, aber dennoch vernehmbares Ja.«
Ruhm und Ehre sind bei den linksliberalen BellizistInnen eher out. Die neuen Kriege sollen aus "staatsbürgerlicher Verantwortung" geführt werden. So wie Joschka Fischer mit einem verlogenen "Nie wieder Auschwitz" und einem gefälschten "Hufeisenplan" den Weg freigemacht hatte für die NATO-Bombardements Belgrads und anderer Städte. Damals, 1999, entstand das Unwort des Jahres "Kollateralschaden". Die Verharmlosungen in der "Zeit" sind dem ebenbürtig.

Er sehnt sich danach, dass die "Zeitenwende" ihn von Diskriminierung und Anfeindung erlöst.
Der Mechanismus: Die Individuen verschmelzen in der Gemeinschaft, die sich mit einem vermeintlich höheren Ziel identifiziert: Der Kampf gegen den äußeren Feind. Gestern Corona, heute Putin. Dafür will er sogar sterben, und brahim, Mohammed, Anpalagan und Özdemir sollen ihm nachfolgen. Die werden sich bedanken, und ihm den Vogel zeigen. Zurecht.
Frage an den Autor: Was glaubt er was passiert, wenn anschließend wieder "normale" Zustände einkehren sollten? Genau: Dann ist er wieder der Ausländer und wird angefeindet.
Aber das wird er wohl nicht mehr erleben, als tapferer Krieger für das Vaterland. Vielleicht tröstet ihn das ja.
Die Verharmlosungen in der Zeit sind schlimmer als 1999, denn damals war das Sterben weit entfernt, heute wird es nach Deutschland kommen.
Der evangelische Unternehmensberater erinnert am Paul Bäumer ("Im Westen nicht Neues") der mit ähnlichem Pathos und Begeisterung in den Krieg zieht, und dort seine Naivität und sein Leben verliert.
Darüber sollte das selbsternannte Leitmedium Zeit vielleicht mal schreiben.
Die Wahrheit ist, daß der Bundeswehrsoldat weder Volk noch Vaterland noch Deutschland noch seine Heimat verteidigt sondern die Interessen derer die ihr eigenes Volk ausplündern, ausbeuten und unterdrücken.
Die "Maske" sitzt lockerer. Wundern tut mich an dem Artikel nichts. Der "Vorzeigedeutsche" der Zeit hat wohl gewartet mit seinem Bekenntnis, bis Deutschland sich entsprechend "gewandelt" hat. (Rechtsruck) Im Übrigen scheint er ja selber ganz gut "drum herum gekommen" zu sein. Das Sieben geht seit 25 Jahren – generell, und nicht nur in der Armee!
"Wir können uns den Pazifismus, den Reinhard Mey hier besingt, und dem ich auch selbst lange angehangen habe, nicht länger leisten …" – Tja, weniger Gehalt bei "falscher Gesinnung"? [Frage!]
"Dienen", wollte der Verfasser des obigen Traktats jedenfalls schon früher. Leider konnte er es nicht, weil die Bundeswehr noch "eine andere" und voller Nazis war.
Jetzt soll die Zeitenwende dafür herhalten, seine Unterwerfungswünsche inmitten junger Männer wahr zu machen ("Ibrahim, Mohammed, Anpalagan und Özdemir"), was er mit schwülstigem Gerede von "Freiheit" und "staatsbürgerlicher Verantwortung" kaschiert.
Der innere Konflikt bleibt jedoch bestehen ("eine Antwort fällt immer noch schwer"), die Lösung bringt der Tod. ("für Deutschland sterben")
Bedauernswert.
Wenn man ganz böse wäre (!), könnte man jetzt sagen: "Da erfahren wir doch endlich, was die mit der Migrationsförderung erreichen wollen!"
Zum Glück bin ich nicht böse und vermute, daß der Herr Anpalagan einfach sehr anfällig für rechtsextreme Weltanschauung ist, weshalb ihn die "Zeit" dafür instrumentalisiert.
Andererseits sollte nicht vergessen werden, daß die letzte Bundesregierung Flüchtlinge aus Afghanistan zum Militärdienst in der Ukraine verpflichtet, wodurch sie sich die deutsche Staatsbürgerschaft verdienen können (falls sie überleben).
Wir bräuchten vielleicht mal ein neues Wort für "Zynismus". Und für "Vergangenheitsbewältigung" (was ich schon immer für eine furchtbare Vokabel halte).
Keiner, der zur definierten abzuschlachtenden Humanressource gehört, stirbt für Deutschland, sondern ausschließlich für die Profit- und Machtinteressen der herrschenden Oligarchie der westlichen Welt. Die ultimativen Eigentümer der global agierenden Konzerne und ihre untergeordneten Finanz- und Politikbüttel benötigen für die nächste Runde der Ausbeutung heldenhafte Humanressourcen. Es gibt kein Feld der Ehre, sondern ausschließlich blutiges Gemetzel, wenn nicht gar die Massenvernichtung mit modernen Waffen droht.
Das Kriegsblatt möge die Bilder der durch Minen verstümmelten Kinder zeigen, der Verhungerten in Gaza, der Verbrannten in Odessa, der Verstümmelten nach Panzerangriffen und der herumliegenden Körperteile nach dem Einschlag einer bunkerbrechenden Bombe. Und danach die Frage stellen, ob man sich Pazifismus leisten kann.
Danke O'Mikron. Pazifismus ist nur eine andere Art von Kriegspropaganda.
@Erfordia…: ??
War so klar. Dass @aa das wiedermal nicht verstehen. Ich habs doch nun oft genug erklärt. Daß hinter allen Kriegen private Profitinteressen stecken. Und daß es null,komma,nix bringt mit denen diskutieren zu wollen die Menschen Arme und Beine abschneiden, Frauen vergewaltigen und aufhängen, Kinder morden mit Streubomben die wie Spielzeug aussehen, Menschen in Kirchen zusammenpferchen und anzünden, Dörfer und Städte verwüsten, Krankenhäuser bombardieren.… und Pazifismus predigen. Denn hinter Pazifismus verbirgt sich die Fratze des Faschismus.
@Erfordia…: ?????
@aa,
was wäre denn Ihr erster Gedanke, wenn Faschisten in Ihr Haus eindringen, Ihre Angehörigen vergewaltigen und Ihre Möbel kleinhacken? Pazifismus!?
@Erfordia…: Ich bin kein Pazifist. Ich halte die allermeisten von ihnen allerdings für ehrbare Leute.
@aa,
Pazifismus ist das was der Staat predigt, ein Staat der private Interessen derjenigen vertritt die von Gemeinwohl und Frieden faseln, in Wahrheit jedoch den Krieg wollen!
MFG
PS: "Ehrbare" Leute sind mir schon immer suspekt gewesen.
@Erfordia: Wann hätte dieser Staat jemals Pazifismus gepredigt??
"weil Krieg auch für womöglich gerechte Ziele immer .…" (Kommentierung aa).
Können Sie bitte ausführen, was für Sie das "gerechte Ziel" eines Krieges sein könnte?
Zuem sind SIE es hier, der das Leid der Frauen als Kollateralschaen abtut.
Es ist einfach, sich mit selbstgerechtem Blick in den Spiegel in die eigene Tasche zu lügen, während sich Claqueure reihen.
@Goalive
ja, es gibt auch gerechte Kriege! Der Große Vaterländische Krieg der Sowjetarmee war ein gerechter Krieg! Und zwar sowas von!
»Daß Frauen zu jeder Zeit im Krieg, egal auf welcher Seite, zu Opfern werden, weil Krieg auch für womöglich gerechte Ziele immer Verrohung mit sich bringt und mit sich bringen muß, um das Töten zu ermöglichen, verschweigt der Autor.«
Frauen können bald auch mitmachen. Reinhard Mey ist veraltet, denn sie wollen auch die Töchter.
Kommen wir der Sache ad hominem etwas näher?
https://de.wikipedia.org/wiki/Stephan_Anpalagan
OK, ethnischer Tamile, dessen Eltern einem Krieg entkamen?
Den die Tamil Tigers – vielleicht mit besseren "Methoden", Waffen oder mehr Kämpfern oder so? – hätten gewinnen können?
Und dann WAS mit den Singhalesen gemacht hätten?
Wenn man an der Wupper aufwächst muss man natürlich immer auf der Hut sein, ob von deren anderer Seite jemand rübermachen will – diese Einsicht kann einen natürlich auch erst nach dem Eintritt in jene Altersgruppe befallen, in der man selbst nur noch als "Volkssturmmann" betroffen wäre (oder, um es mit Woddy Allen zu sagen: Tauglichkeitsgrad AGW = im Kriegsfall "als Geisel verwendungsfähig").
Nach ergänzender Lektüre seiner ZEITenwend-Ergüsse ( = argumentum ad populum"?) bleiben weitere Fragen:
Inwieweit hat er jene "staatsbürgerliche Verantwortung" ("die seit dem 16. Oktober 2000 auch" die seinige ist) wahrgenommen? ("ausgemustert", Zivildienst geleistet, oder sich dieser gar durch das Theologiestudium elegant entzogen?)
Ob er (potentiell) gefährdete Söhne (m/w/d) hat?
Die moralisierende Aufhübschung und Rechtfertigung von (staatlichen) Gewalttaten (die stets noch Schlimmeres zu verhüten vorgeben) ist nicht erst seit Joschkas Instrumentalisierung von Auschwitz in der BRD salonfähig: Neu daran war nur, dass auch die "Bundeswehr" daran beteiligt war (ich kann mich noch gut an die Verharmlosungen und Relativierungen bezüglich der Untaten "unserer Schutzmacht" in Südostasien erinnern: bis weit in die 80er hinein – aber damals ging's ja "nur" um ein Fröntchen im Kalten Kriegchen und nicht "uns" selbst ans Krägchen …).
@ Giaur: "Meinen Zivildienst leiste ich in einem sozialtherapeutischen Wohnheim der Bergischen Diakonie."
https://multipolar-magazin.de/meldungen/0235
Ja, meine Patienten geb ich gern, oder was? 🙁
Ärzte und Ärztinnen in Niedersachsen haben ihre Patienten geopfert zugunsten von viel höheren Honoraren als sonst üblich.
Zitat:
Ein Klinikarzt aus Deutschland, der anonym bleiben möchte, berichtete Multipolar von Kollegen in Elternzeit, die an „ein bis zwei Wochenenden in Impfzentren“ soviel verdient hätten, wie ansonsten in „fünf bis sechs Monaten Arbeit in Vollzeit“. Mehrere Kollegen hätten ihm das „stolz“ erzählt. Aus seiner Sicht habe es „finanzielle Fehlanreize“ gegeben, die „sicher so beabsichtigt“ gewesen seien.
Ende Zitat
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Was mich gerade richtig froh macht: eine mir sehr liebe junge Frau wohnt im Bundesland Brandenburg und hat mir vor ein paar Tagen von ihrem Hausarzt erzählt, der seinerzeit die mrna- "Impfung" radikal abgelehnt, VERWEIGERT hat und jetzt ein riesiges Plakat in seiner Praxis aufgehängt hat:
FRIEDEN SCHAFFEN OHNE WAFFEN.
Das kann er ja machen, es ist seine Praxis und so kann man oder frau auch die eigene Meinung zu sinnlosen Kriegen, zu sinnlosen Opfern äußern. Ich finde, es passt: die sich gegen die mrna-"Impfung" gestellt haben, ob als Arzt oder aus Selbstschutz als potentielles "Impf"-Opfer, sind oft, nicht immer, auch gegen sinnlose Kriege. Warum ist das eigentlich so? Aber es passt zusammen.
Nein, meine Söhne und Töchter "impf" ich nicht, schon gar nicht meine Enkelkinder, Nichten, Neffen. Nur für den erhöhten Umsatz der "Impf"-Ärzte. Müssen die eigentlich nicht bei "Impf"-Schäden haften? Oder sind nur die Hersteller von der Haftung befreit?
~ ~ ~
> Frieden Schaffen ohne Waffen,
damit hatte auch der BRD-Staat kein Problem den Krefelder Appell zu unterschreiben, nur um Millionen Menschen den Narrativ in den Kopf zu pflanzen, daß die Staaten des Warschauer Vertrages mit der NATO "um die Wette rüsten".
Und Millionen Deutsche haben diesen billigen Propagandatrick bis heute nicht verstanden.
@Erfordia: Es wäre ratsam, bevor man Bullshit verbreitet, sich mit dem Thema zu beschäftigen und mit Leuten zu sprechen, die am Krefelder Appell beteiligt waren. Dann würde man sehen, daß auch damals die Friedensbewegung ganz ähnlich wie heute als "fünfte Kolonne Moskaus" diffamiert wurde, und zwar jahrelang. Nicht wenige wurden eingeknastet oder mit Bußgeldern belegt, weil sie sich etwa an der symbolischen Blockade von Atomwaffenlagern beteiligten. Und natürlich hat "der BRD-Staat" den Krefelder Appell nicht unterschrieben, sondern seine "Nachrüstung" gegen den millionenfach geäußerten Willen aus der Bevölkerung durchgezogen. Richtig ist, daß auch hier Teile der SPD unter Willy Brandt, als der Protest wirklich massenhaft wurde, versucht haben, sich an seine Spitze zu setzen und ihn zu entschärfen.
Auch die heutige sog. "Friedensbewegung" geht von denen aus die in Wirklichkeit den Krieg wollen. Hat sich jemals, also nach 1945 ein deutscher Politiker offen erklärt daß er einen Krieg will?
Und gerne noch einmal: Wer wirklich Frieden will, der muß auch verstehen, daß ein Frieden bewaffnet sein muß. Mit einer pazifistischen Haltung ist da nichts zu machen und sehen Sie @aa, eine solche Haltung ist genau das was dem Frieden nicht dienlich ist sondern dem BRD-Staat nützt.
@R. Furt: Komisch, dann sind genau die Sprüche der Kriegstreiber.
Nein, das Gesundheitssystem ist nicht kaputt gespart. Die ungesunden Maßnahmen allein gegen "Corona" 440 Milliarden haben den Bund für die "Gesundheit" gekostet. Also bitte nicht noch mehr Geld für Krankmachendes! Auch sonst ist "unser Gesundheitssystem" eines der Teuersten und dennoch sind so viele krank und sterben einen vorzeitigen Tod, nicht selten wegen Medikamenten!
Zum Thema fiel mir dieser Satz von Claus Leggewie ein, der genau wie der obige Zeitautor, den Dreh hinbekommt und den momentanen Wahn der "Zeitenwende" widergibt: "…Deutschland benötigt bekanntlich jede Menge Geld: für die Reparatur der demolierten Infrastruktur, für die Bereitstellung guter Bildung und Ausbildung und die Sicherung der Alten gegen Armut, und natürlich für die Verteidigung des Landes gegen einen barbarischen Kriegsherrn Wladimir Putin. …"
https://www.deutschlandfunk.de/wie-man-den-regimewechsel-noch-verhindern-kann-100.html
Natürlich!
Nichts daran ist natürlich. Danach hatte ich keine Lust mehr, den Beitrag zu Ende zu hören. Man müsste den Beitrag mal auseinanderpflücken. Wenn ich nur nicht so müde wäre.…
"…
o.W., was macht denn ein Staat der Millionen Steuergelder in ein System steckt was von privaten Interessen bestimmt wird?
Genau: Er investiert!
Weil: Investitionen dazu dienen, Kapital zu vermehren. Genau das macht der Staat. Mit Gesundheitsfür- und Vorsorge hat das alles freilich nichts zu tun.
Zwickau 1945.
Das Geschenk der Amerikaner:
Ein Bekannter von mir war 9 Jahre alt als die Amerikaner in Zwickau einmarschierten. Natürlich waren er und die anderen Kinder neugierig und nahmen Kontakt mit den Amerikanern auf. Da nahm einer der US-Soldaten eine Handgranate, zog den Splint und drückte sie meinem Bekannten in die Hand mit den Worten, er solle das Geschenk gut festhalten und seinen Eltern bringen. Das tat mein Bekannter auch, aber als der Vater die Gefahr erkannte war es zu spät. Die Granate explodierte und riss meinem Bekannten den rechten Arm ab.
Ulrike Guérot
@ulrikeguerot
22h
Kinderferienprogramme mit der #Bundeswehr für Grundschulkinder:
gibt es wirklich Eltern, die das gut finden?
Markt Altenstadt: Kinderferienprogramm mit der Bundeswehr https://www.altenstadt-iller.de/communice-news/news/artikel/kinderferienprogramm-mit-der-bundeswehr-1476
Jul 2, 2025 · 12:02 PM UTC
https://nitter.net/ulrikeguerot/status/1940380486389379177#m