Baerbock verliert Schlacht auf den Seelower Höhen

Zehntausende deut­sche und sowje­ti­sche Soldaten bezahl­ten das wahn­wit­zi­ge mili­tä­ri­sche Aufbäumen der Nazi-Führung weni­ge Wochen vor der end­gül­ti­gen Niederlage mit dem Leben. Mitte April 1945 konn­te die Rote Armee in einer über­aus ver­lust­rei­chen Schlacht um die Seelower Höhen den Weg nach Berlin für die Befreiung vom Faschismus errin­gen. Anstatt den nöti­gen Dank zu zol­len, hat­te das Außenministerium ver­sucht, das Gedenken zu sabotieren:

rbb24​.de (16.4.25)

»… In einer nun bekannt gewor­de­nen ver­trau­li­chen Handreichung, die dem rbb vor­liegt und die bereits im Januar an Kommunen und Gedenkstätten ver­sandt wur­de, heißt es, dass mit "mas­si­ver Propaganda, Desinformation und geschichts­re­vi­sio­ni­sti­scher Verfälschung" zu rech­nen sei. Demnach emp­fiehlt das Ministerium, kei­ne offi­zi­el­len Vertreter Russlands oder Belarus ein­zu­la­den – und sie im Zweifel auch nicht zuzu­las­sen. Zuerst hat­te die "Berliner Zeitung" berich­tet.«

Das war selbst dem CDU-Vize-Landrat zu viel.

»Hanke leh­ne es ab, den rus­si­schen Botschafter des Geländes zu ver­wei­sen. "Das wer­den wir auf kei­nen Fall. Er wird mit dem ihm gebüh­ren­den Respekt begrüßt."«

So geschah es dann auch. Baerbocks Dringen, not­falls mit Hilfe des Hausrechts (das schon bei den Corona-Drangsalierungen nütz­lich war) den Besuch des Botschafters zu unter­bin­den, schei­ter­te kläglich.

Willfähriger zeigt sich die Bundestaagsverwaltung bei dem Versuch, den deut­schen Angriffskrieg auf Europa nach­träg­lich wenig­stens mora­lisch zu gewinnen:

tages​schau​.de (17.4.25)

Von der Ukraine lernen heißt siegen lernen

tages​schau​.de (15.4.25)

Unterdessen wer­den die zu backen­den Brötchen kleiner:

tages​schau​.de (16.4.25)

6 Antworten auf „Baerbock verliert Schlacht auf den Seelower Höhen“

  1. Ich stel­le rich­tig: Die rote Armee befrei­te Deutschland vom Nationalsozialismus. Der "Faschismus" war ein Steckenpferd des sozia­li­sti­schen DDR-Unrechtsstaats, der groß­spre­che­risch den Sozialismus nicht in Verruf brin­gen wollte.

    1. @erfordia…:

      Einige Leute mit Sicherheit – Davon kön­nen sie ausgehen.

      [Gerade hat's mir beim for­mu­lie­ren fast den Denkkanal ver­knackst, weil ich "… dar­auf kön­nen Sie Gift neh­men" ein­fach nicht schrei­ben konn­te. Komisch, ne? – Soweit sind wir schon, in der Tat.]

  2. Es sind nicht die Russen schuld, daß "rus­si­sche Vertreter" Realitäten aus der rus­si­schen Presse, oder der Weltpresse im Bezug "aus­plap­pern" könn­ten. – Wie peinlich!

    Bei Lanz, Maischberger ond Co. ver­mu­te ich daß Gästen per Vertrag unter­sagt wird, die Narrative "anzu­grei­fen". Kann man mit Russland und Belarus so nicht machen.

    Eine üble Kiste, in die wir dank, durch­weg extremst schwa­cher Politik da hin­ein gera­ten sind. Mit der wer­den wir da nicht wie­der raus kom­men. Das bedeu­tet daß es schwie­ri­ger wird, und nicht bes­ser. Das wie­der­um heißt, daß Die ver­ant­wort­lich sind für die "Fehlbesetzungen", das genau­so haben wol­len. Ist das jetzt logisch genug gedacht oder shon zu viel?

    Sagen darf man ja nix, oder? [Gar nicht wit­zig gemeint]

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