Der bürgerliche Rechtsstaat entlarvt sich immer mehr als Farce. Profitieren tun die Rechtsextremen

In der west­li­chen Wertegemeinschaft scheint es in Mode zu kom­men, PräsidentschaftskandidatInnen aus dem Rennen zu wer­fen. Ein wenig erin­nert das an die Entstehungsgeschichte der EU. Als in ver­schie­de­nen Ländern Volksabstimmungen über die Verfassung schei­ter­ten, wur­den sie wie­der­holt, bis das Ergebnis genehm war. Da das nicht immer der Fall war, wur­den die Abstimmungen schlicht abgesagt.

tages​schau​.de (31.3.25)

Neben dem Entzug des pas­si­ven Wahlrechts wird Le Pen mit dem Tragen elek­tro­ni­scher Fußfesseln für zwei Jahre bestraft wegen des Vorwurfs, drei Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Parlaments ver­un­treut zu haben, um Mitarbeiter der Partei in Frankreich zu bezah­len. Vermutlich stimmt das und ver­mut­lich han­deln ande­re Parteien ganz ähn­lich. Angesichts der Veruntreuung vie­ler Milliarden durch die EU-Präsidentin bei ihren Deals mit den Pharmakonzernen ist die poli­ti­sche Absicht unver­kenn­bar. Erst recht die Quadrillionen zur Kriegsvorbereitung fal­len poli­tisch, wenn nicht juri­stisch, in die glei­che Kategorie.

Die EU ist ein ein­zi­ges rie­si­ges Versorgungsunternehmen für Großkonzerne, Bauernverbände und PolitikerInnen. Tausende von LobbyistInnen vor allem der Industrie haben offi­zi­ell Zugang zu den Abgeordneten, und sie sind höchst erfolg­reich. Dabei wer­den wesent­li­che Beschlüsse ohne­hin am Europäischen Parlament – auch so ein Neusprechbegriff – vor­bei getrof­fen. Da ent­schei­den Staats- und Regierungschefs und haben es nicht nötig, auch nur ihre eige­nen Parlamente vor­her zu befra­gen. Rechtsradikale wir Orban und Meloni machen da kei­ne Ausnahme. Hin und wie­der stän­kern sie ein wenig, meist las­sen sie sich kaufen.

Wo Trump und Musk gna­den­los den Staatsapparat von allen Nicht-MAGA-Gläubigen säu­bern, konn­te das euro­päi­sche Establishment bis­lang auf eher gesit­te­te und unauf­fäl­li­ge­re Formen des ver­gleich­ba­ren Vorgehens ver­wei­sen. Diese Zeiten schei­nen sich dem Ende zuzu­nei­gen. Die Erosion einer zumin­dest rudi­men­tä­ren Gewaltenteilung in den "euro­päi­schen Demokratien" läuft in Zeiten des Vorkrieges und einer umfas­sen­den öko­no­mi­schen und mora­li­schen Krise immer mehr auf auto­ri­tä­re Lösungen zu. So führt der angeb­li­che Kampf gegen rechts­po­pu­li­sti­sche "Demokratieverächter" und für "unse­re Werte" immer mehr zum spek­ta­ku­lä­ren Abbauch demo­kra­ti­scher Gepflogenheiten. Recht und Ordnung sichern, Kriegstauglichkeit her­stel­len, Geflüchtete bekämp­fen – das waren ein­mal Ressorts der extre­men Rechten. Diese Themen gehö­ren inzwi­schen in den Kanon aller Parteien von Grünen bis zur CSU. Das Ergebnis? Überall wer­den die Originale stär­ker. Das Verfahren gegen Le Pen ist ein Musterbeispiel dafür, wie die extre­me Rechte beflü­gelt wird.

In Europa hat man rein gar nichts gelernt aus der Entwicklung in den USA. Auch dort war die Selbstbedienung des libe­ral-kapi­ta­li­sti­schen Establishments aus den Staatskassen, beglei­tet von trie­fen­der mora­li­scher Überheblichkeit, eine der Grundlagen für den Aufstieg Trumps. Natürlich macht er spie­gel­bild­lich exakt das Gleiche und ersetzt die woke Ideologie durch eine ras­si­sti­sche. Noch kann er davon zeh­ren, daß ein Aufräumen mit Korruption und poli­ti­scher Einflußnahme der "alten" Kapitalfraktionen Wohlwollen, gar Begeisterung erzeugt. Daß es noch nie eine Administration gab, in der die Superreichen, nun der "neu­en" Hightech- und Kommunikationsindustrie so unmit­tel­ba­ren Einfluß hat­ten, wird noch in Kauf genom­men. Zu groß ist die Wut über den öko­no­mi­schen Niedergang und die Mißachtung der ger­ne instru­men­ta­li­sier­ten "hart arbei­ten­den Menschen".

Sollten Linke noch dazu in der Lage sein, könn­ten sie ler­nen: Der Kampf gegen ras­si­sti­sche, natio­na­li­sti­sche und, von einem homo­ge­nen Menschenbild aus­ge­hend, Minderheiten aller Art bedro­hen­de Politik kann nie­mals erfolg­reich geführt wer­den, wenn nicht zugleich die aso­zia­len, kriegs­trei­ben­den und immer mehr nach rechts rücken­den Kräfte ins Visier genom­men wer­den. Tun sie das nicht und beschrän­ken sich auf dümm­li­che Sprüche wie "ganz Berlin haßt die AfD", dann ist ihnen nicht zu helfen.

28 Antworten auf „Der bürgerliche Rechtsstaat entlarvt sich immer mehr als Farce. Profitieren tun die Rechtsextremen“

      1. @aa:

        "Leider bekom­me ich eine der­art zutref­fen­de Einordnung nur auf die­sem unver­zicht­ba­ren Blog zu lesen."

        (So etwa. Das wur­de unter ande­rem Namen und E‑Mail-Adresse vom System verschluckt.)

    1. Was auch geht: Suchbegriffe in goog­le ein­ge­ben. Und wenn dann ARD, ZDF, BILD, SPIEGEL und Welt unter den ersten 5 Treffern sind, sind die Suchbegriffe FakeNews😎

  1. Tagesschau &Co sind nur die Publisher. Die dahin­ter stecken, sind die­sel­ben die auch Parteien, Politiker, Parlamente, Gerichte, Polizei usw. beauf­tra­gen. Insbesondere geht es die­sen Auftraggebern dar­um, über­zeu­gend dar­zu­stel­len, daß nicht sie (die Auftraggeber) son­dern die Politiker die Entscheidungen treffen.

    Genau das ist das Gegenteil von Transparenz. Anstatt sich also Politiker trans­pa­rent machen, machen die sich undurch­sich­tig damit ihre Auftraggeber im Verborgenen blei­ben. Politiker wer­den sozu­sa­gen hin­ge­hängt und manch­mal eben auch ver­kehrt­her­um. Und so wird auch eine Le Pen, egal ob mit oder Fußfessel, nie­mals ver­ra­ten wer ihre Auftraggeber und Hintermänner sind.

  2. Immer wenn Kampfbegriffe wie "Rechtsextreme" und "Rechtsradikale" ver­wen­det wer­den, geht es nicht mehr um die Sache.

    Wir erle­ben, wie die Staffelung der Verantwortung vom ein­zel­nen Bürger über die Kommune, dem Bundesland bis hin zur gesam­ten Republik auf den Kopf gestellt wird und durch ein zen­tra­les, hoff­nungs­los unter­wan­der­tes und kor­rup­tes Regime der "EU" ersetzt wird. Wer auch nur im Ansatz ver­sucht das vom Grundgesetz vor­ge­se­he­ne Schema ein­zu­for­dern, wird mit den Kampfbegriffen dif­fa­miert. Es ist absurd. Höchste Zeit die Diskussion dahin zu lei­ten, ob wir eine Feudalherrschaft von glo­ba­len Oligarchen unter der Führung jener in den USA haben wol­len oder ob wir als Menschen nicht an erste Stelle ste­hen soll­ten. Wir haben wäh­rend der Inszenierung von "Corona" einen Vorgeschmack erhal­ten, was für ein Regime uns erwartet.

    Ich wün­sche mir, dass wir weg von "links" gegen "rechts" kom­men und statt­des­sen die Themen aus­spre­chen und diskutieren.

    1. @Peter Pan: Meinetwegen kön­nen wir "Rechtsextreme" erset­zen durch "Menschen, die nicht grund­le­gend die Macht der wirt­schaft­li­che Mächtigen anta­sten wol­len und die­se dadurch ent­la­sten, daß sie die Machtlosen gegen­ein­an­der auf­het­zen". Ob "Regime" ein prä­zi­se­rer Begriff ist, bezweif­le ich. Die deut­sche und euro­päi­sche Oligarchie ist übri­gens gera­de bestrebt, sich von der Führung der USA zu lösen. Das arme "America first" wird auf­ge­nom­men mit einem "Deutschland/​Europa zuerst". Beide Slogans sind im Interesse der jewei­li­gen Oligarchie und nicht im gering­sten in dem der dort Lebenden und Arbeitenden. Das zu erken­nen, gilt her­kömm­lich als links.

  3. Man soll­te wohl mal auf hören «immer mehr» und dergl. zu schrei­ben und fest­stel­len: war immer, nur zeigt es sich jetzt offen. Man arbei­tet schlicht nun­mehr ohne Fassade: Im bür­ger­li­chen Staat arbei­ten Gerichte, wenn es wirk­lich drauf ankommt, der Regierung zu, die­nen einer recht­staat­li­chen Fassade, so wie RKI & Co. die wis­sen­schaft­li­che Fassade darstellen.

    Thomas Maul (1975–2025) hat über den «Doppelstaat» geschrie­ben, der im Coronaregime eta­bliert wur­de und die­sen mit dem in der Nazizeit verglichen:

    «Den sozi­al­de­mo­kra­ti­schen und der kri­ti­schen Theorie nahe­ste­hen­den Juristen und Politikwissenschaftler Ernst Fraenkel (1898 – 1975) beschäf­tig­te sei­ner­zeit der Umbau des bür­ger­li­chen Rechtsstaates durch die Nationalsozialisten. Für die Zeit bis 1938 – von da an tref­fe sei­ne Analyse nicht mehr zu, son­dern die sei­nes Freundes und Genossen Franz Neumann über den Unstaat-Behemoth – Für die Zeit bis 1938 kon­sta­tier­te Fraenkel die Existenz eines „Doppelstaates“ (zugleich der Titel sei­nes Werks). Das meint die par­al­le­le Realität eines irgend­wie noch bür­ger­li­chen Normenstaates (der die für den Vollzug der pri­vat­ka­pi­ta­li­sti­schen Wirtschaftsordnung not­wen­di­gen Rechtsinhalte sowie eine prin­zi­pi­el­le Berechenbarkeit, also Rechtssicherheit auf­recht­erhält) und eines poli­ti­schen Maßnahmenstaates, der der Verwirklichung spe­zi­fisch natio­nal­so­zia­li­sti­scher poli­ti­scher Ziele dient (Beseitigung von Opposition und Widerstand, Aussonderung der Juden als Vorbereitung ihrer spä­te­ren Vernichtung), wobei die per­ma­nen­ten und für sich teils kurz­le­bi­gen Verordnungen des Maßnahmenstaates im Konfliktfall über den Gesetzen des Normenstaates ste­hen und der Maßnahmenstaat suk­zes­si­ve auf den Normenstaat aus­greift (bis er ihn absor­biert und das gesam­te Staatsgebilde dann in – gewoll­te und syste­ma­ti­sche – Unordnung, Chaotik, Strukturlosigkeit unter tota­li­tä­ren Vorzeichen umschlägt…).

    Ich zitie­re nun aus einem von Fraenkel ange­führ­ten Urteil des Reichsgerichts von 1936, das in einem kon­kre­ten Fall, der hier nichts zur Sache tut, die Revision einer Amtsgerichtsentscheidung durch ein Landgericht mit all­ge­mei­nen Ausführungen bestä­tig­te. Dabei erset­ze ich Wortfelder des „Staatssicherheitsschutzes“ durch „Gesundheitsschutz“ und „Sonderbehörden“ durch „Robert Koch Institut“. Dann hie­ße es in der Urteilsbegründung des Nazigerichts wort­wört­lich, es kön­ne nicht

    „Aufgabe der ordent­li­chen Gerichte sein, zu prü­fen und zu bestim­men, wel­che Verwaltungsmaßnahmen zur Erhaltung der Gesundheit der Bevölkerung erfor­der­lich sind; das zu ent­schei­den muss viel­mehr, wegen des gesund­heits­po­li­ti­schen Charakters der hier­bei zu lösen­den Fragen, aus­schließ­lich dem pflicht­ge­mä­ßen Ermessen des mit dem Gesundheitsschutz betrau­ten Robert Koch Instituts vor­be­hal­ten blei­ben, das sonst zu Rechter Wahrung die­ser öffent­li­chen Belange gar nicht in der Lage wäre und auch allein den nöti­gen Überblick hier­für hat.“

    Nahezu sämt­li­che Gerichtsurteile zu Corona-Fragen hat­ten genau die­sen Tenor. Ob in den Eilverfahren der Verwaltungsgerichte oder in ordent­li­chen Verhandlungen beim Amtsgericht: Stets mach­ten sich die Richter die vom RKI mit­ge­teil­te Einschätzung der Gefahrenlage und der Angemessenheit von Maßnahmen unge­prüft zu eigen und urteil­ten ent­spre­chend regie­rungs­kon­form; die ande­re Seite wur­de meist nicht ein­mal gehört. Das hat schon for­mal nicht ein­mal mehr den Anschein von Gewaltenteilung und unab­hän­gi­ger Justiz auf­recht­erhal­ten. Denn danach wäre die Rechtskonformität des Regierungshandelns durch unab­hän­gi­ge Richter anhand einer „Tatsachenfeststellung“ zu über­prü­fen gewe­sen. Eine sol­che ist rich­ter­li­cher­seits immer anma­ßend, denn jen­seits des Rechts ist ein Richter auf kei­nem Gebiet, das nach Urteilen ver­langt, Experte. Darum zieht er unter ande­rem Gutachten hin­zu. Auf der einen Seite hät­te nun die Maßnahmenpolitik der Regierung gestan­den, die ihr Handeln mit Gutachten des von ihr abhän­gi­gen Robert Koch Instituts recht­fer­tigt. Auf der ande­ren Seite hät­ten regie­rungs­un­ab­hän­gi­ge Experten mit ihren Gutachten dem RKI wider­spro­chen. Der Richter hät­te dann begrün­det urtei­len müs­sen, wel­che Ausführungen ihm nach bestem Ermessen plau­si­bler erschei­nen. Doch dazu kam es nie. Denn einem bür­ger­li­chen Richtertum seit 1945 prä­ze­denz­los unwür­dig ver­wei­ger­te man die job­be­schrei­bungs­ge­mä­ße Arbeit, Aussagen des Robert Koch Instituts zu über­prü­fen, weil ihm und der Regierung juri­stisch in die Parade zu fah­ren offen­bar hieß, die­se bei der rech­ten Wahrung des gesund­heits­po­li­ti­schen Bevölkerungsschutzes zu stören.»

    – «Vom Ende bür­ger­li­cher Freiheit oder wie die Feigheit vor dem Leben den Westen begräbt» (Vortrag im Laidak, 26.3.23)
    https://​maga​zin​re​dak​ti​on​.tk/​m​a​u​l​_​c​o​r​o​n​a​.​p​h​p​?​c​a​t​=​t​e​x​t​e​_​v​o​r​t​r​a​ege

    In Wirklichkeit ist die­se Doppelstaatsnatur nicht nur Teil eines Ausnahmezustandes, son­dern für die bür­ger­li­che «Demokratie» kon­sti­tu­tiv. Cornelius Castoriadis (1922–1997):

    «[…] Die Macht liegt bei außer­par­la­men­ta­ri­schen „poli­ti­schen“ Instanzen, den poli­ti­schen Parteien und in jedem Fall der Mehrheitspartei, die in ihren Händen die tat­säch­li­che Macht kon­zen­triert. Das ist die grund­le­gen­de poli­ti­sche Realität der moder­nen Welt, die von unse­ren poli­ti­schen Denkern sou­ve­rän igno­riert wird. Man spricht von Gewaltenteilung: Welche Teilung der Gewalten? Die Mehrheitspartei ver­fügt über die gesetz­ge­ben­de Gewalt. Sie ver­fügt eben­falls über die Gewalt, die man schein­hei­lig „aus­füh­ren­de“ nennt, womit man zu ver­ste­hen geben will, das sie nur Gesetze „aus­führt“, was Blödsinn ist: Die „aus­füh­ren­de“ Gewalt führt nichts aus, sie ent­schei­det und regiert. „Ausführen“ tun die Gerichtsvollzieher und Schreibkräfte. Die „aus­füh­ren­de“ Gewalt ist in Wirklichkeit die Regierungsgewalt. Sie trifft Entscheidungen, die durch kein Gesetz vor­be­stimmt sind. Sie „wen­det“ kein Gesetz an, sie han­delt im Rahmen der Gesetze, was etwas ganz ande­res ist. Ihre Entscheidungen sind, in wich­ti­gen Fällen, Ermessenssache und dul­den kei­nen Widerspruch. Kann der Staatsrat, die­se bewun­derns­wer­te Institution, Akte der Regierung für ungül­tig erklä­ren? Ja, wenn es sich um tri­via­le Akte han­delt; nein, wenn es sich um wirk­lich wich­ti­ge Akte han­delt, die er sehr rich­tig als Regierungsakte bezeich­net hat (Couitéas-Fall 1912) und in Bezug auf die er zu dem Urteil gekom­men ist, dass sie weder wegen Überschreitung noch wegen Missbrauchs der Amtsgewalt ange­foch­ten wer­den kön­nen. Natürlich sind die Akte einer Regierung eben in der Hauptsache … Regierungsakte. Verwaltungsakte sind von ver­gleichs­wei­se sekun­dä­rem Interesse, auch wenn es wich­tig ist, die Bürger vor der Willkür von Unterpräfekten zu bewahren.»

    – «Welche Demokratie?» (1990)
    https://​welt​ex​pe​ri​ment​.com/​b​o​x​/​c​a​s​t​o​r​i​a​d​i​s​_​1​9​9​0​_​w​e​l​c​h​e​-​d​e​m​o​k​r​a​t​i​e​.​pdf

    1. Es gab noch nie eine Gewaltenteilung, Legislative, Exekutive, Judikative, das ist alles Quatsch. Jeder Staat, egal ob sozia­li­stisch oder kapi­ta­li­stisch, hat die Aufgabe, die Macht der herr­schen­den Klasse sicher­zu­stel­len, das war schon immer so und wird auch so blei­ben, solan­ge es Klassen gibt.

      Der Unterschied zwi­schen kap. und soz. Staat ist nur der, wie die­ser Staat finan­ziert wird und in wes­sen Interesse er han­delt, also wel­che Klasse er vertritt.

      So ver­tritt der sozia­li­sti­sche Staat die Interessen des werk­tä­ti­gen Volkes auf der Grundlage des Volkseigentums an Produktionsmitteln.
      Der kapi­ta­li­sti­sche Staat hin­ge­gen ver­tritt die Interessen der bür­ger­li­chen Klasse auf der Grundlage von Privateigentum an Produktionsmitteln.

      Und was die sog. Gewaltenteilung betrifft: Polizei, VS, Justiz, Ämter, Bundeswehr usw. sind Organe des Staates also mit­nich­ten unab­hän­gig. Presse, Funk, Fernsehen und die sog. sozia­len Medien befin­den sich eben­falls in der Hand des Staates, der auch Gesellschafter die­ser Medienhäuser ist. Unter Merkel bspw. hat der Staat Büroräume und Immobilien ver­füg­bar gemacht und Mitarbeiter in Sozialen Medien mit Steuergeldern finan­ziert, angeb­lich um Hasskommentare zu bekämpfen.

      Im Übrigen hat die Coronazeit doch mehr als deut­lich gezeigt, wie staat­li­che Organe all die­se Unterdrückungsmaßnahmen durch­ge­setzt haben, Abstandregeln, Versammlungsverbote usw. Sowas ist nur mög­lich in einen Staat der von pri­va­ten Interessen bestimmt wird.

  4. "Neben dem Entzug des pas­si­ven Wahlrechts wird Le Pen mit dem Tragen elek­tro­ni­scher Fußfesseln für zwei Jahre bestraft wegen des Vorwurfs, drei Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Parlaments ver­un­treut zu haben, um Mitarbeiter der Partei in Frankreich zu bezah­len. … Vermutlich stimmt das und .… "

    Persönlich wür­de ich sogar noch wei­ter gehen. Wer es in die Spitzenpolitik "geschafft" hat, hat bereits sei­ne "Leichen im Keller", von denen die "Initiatoren" (wer immer das sein mag -> V.T.!) natür­lich wis­sen. Über die­ses "klei­ne Geheimnis" kann also ver­mut­lich jeder "Spitzemnpolitiker"/"Spitzenbeante" wohl abge­schal­tet wer­den? [Fragezeichen] Das wäre der denk­ba­re Kontrollmechanismus.

    Dann also – und jetzt wird's wie­der logi­scher – wird deut­lich war­um unse­re "Regierenden" so all­er­gisch auf "Verschwörungstheoretiker" reagie­ren. Natürlich gibt es sie, aber natür­lich gibt es auch die Verschwörungen.
    Wo bleibt also die "Evidenz" bei dem Ganzen? Das ist wirk­lich ein­fach. Überall da, wo Evidenz nur dann zu erbrin­gen ist, wenn man weiß wonach man sucht, muß eine logi­sche Schlußfolgerung die Möglichkeiten ein­schrän­ken. Ansonsten sucht man "ins Blaue" hin­ein. Man könn­te es auch als "Ausschlußverfahren" bezeich­nen, was sehr lang­wie­rig sein kann.

    Weil also "Ausschlußverfahren bei Verdacht" real tun­lichst ver­mie­den wer­den, kön­nen vie­le Gauner also nur noch durch gewief­te Theoretiker zur strecke gebracht werden.

    Also unter­gräbt der Gauner von Welt kate­go­risch die Glaubwürdigkeit. Die Wahl seiner/​ihrer Methoden hängt dabei von der Kosten/​Nutzen Abwägung ab. Ist soweit klar, ne? Trittbrettfahrerschaft und Opportunismus spie­len dabei natür­lich auch eine Rolle. Jeder kennt den Kernbestandteil des Liberalismus, der hier natür­lich gau­ner­haft-ver­ball­hornt auf­ge­fasst. Dem Buerger sei dem­nach "Das Streben" erlaubt! Man merkt an der Stelle viel­eicht, daß Liberalismus nicht immer drin ist, bloß weil's drauf­steht. Viele "Kritiker" las­sen das Kriterium schein­bar nur all­zu­ger­ne unter den Tisch fal­len. 😉 (newah?)

    Man unter­schei­de also. Ist es dubio­ser auf den "Verschwörungstheoretiker" zu ver­wei­sen, als auf frag­wür­di­ge Zusammenhänge hin?

    .… generv­te Enten qua­ken, und lang­sam erwärm­te Frösche krie­gen nichts mit.

  5. „Wir müs­sen die Spielregeln des poli­ti­schen Systems verändern!“
    24. März 2025 um 9:00 Ein Artikel von Ralf Wurzbacher 

    Ein Mix aus alter und neu­er Regierung bringt ein schul­den­ba­sier­tes Aufrüstungsprogramm der Sorte „aber­wit­zig“ auf den Weg. 

    Und Die Linke gibt in der Länderkammer grü­nes Licht. 

    „Demontage der Demokratie“
    nennt das Marco Bülow,
    der bis zu sei­nem Austritt lan­ge für die SPD im höch­sten deut­schen Parlament saß. 

    In sei­nem neue­sten Buch „Korrumpiert“ bekennt er, bei­na­he selbst den Lockungen der Lobbyisten erle­gen zu sein, bevor er es sich zur Mission mach­te, ihr Treiben zu bekämpfen.
    Im Interview mit den NachDenkSeiten erzählt er von Absahnern im Amt, Handlangern für Profiteure und einer SPD als „Weder-noch-Partei“.
    Mit ihm sprach Ralf Wurzbacher.

    https://​www​.nach​denk​sei​ten​.de/​?​p​=​1​3​0​628

  6. Ich hat­te mich spon­tan auch gefragt, ob die Justiz ähn­lich kon­se­quent mit der Komissionspräsidentin von der Leyen ver­fah­ren wür­de, die wesent­lich mehr finan­zi­el­len Schaden ange­rich­tet hat, aber geschickt genug ist, ihre kom­pro­mit­tie­ren­den SMS zu löschen.

    Und was bit­te, soll eine Fußfessel bezwecken? Das ist doch nur Demütigung und Machtdemonstration. Davon pro­fi­tiert der Front National nicht nur, es bringt die Partei und ihre Wähler zur Weißglut.

  7. https://​archi​ve​.is/​n​9​JS9
    Hoppla!

    Die vir­tu­el­len (deut­schen) "Ätsch"e von Leuten, die in Frankreich genau­so wenig wahl­be­rech­tigt sind wie sie es in USA waren (und dort, trotz "Expertise" dann trotz­dem dane­ben lagen) sind aller­dings deut­lich in der Mehrheit.

    Das "Ätsch" als Stilmittel habe ich mir selbst weit­ge­hend, irgend­wann in mei­ner Grundschulzeit, abge­wöhnt – mitt­ler­wei­le scheint es aber nicht mehr nur als Exzess nach dem zwei­ten Bier (beim Fußballgucken oder so) gesell­schafts­fä­hig zu sein, son­dern gera­de­zu gebo­ten: als tra­gen­de Säule der angeb­li­chen "Brandmauer" (die auf mich wie ein ‑beschleu­ni­ger wirkt).
    Dass nach­denk­li­che­re Beiträge wie der des SPIEGEL-Menschen (nach mei­ner beschei­de­nen Wahrnehmung) immer sel­te­ner wer­den, fin­de ich aller­dings auch wenig beruhigend.

  8. "Die Geschichte ist die Lehrmeisterin des Lebens (Historia Magistra Vitae), mein­te der alte Cicero. Und wenn nun allent­hal­ben eine „Aufarbeitung“ der Corona-Zeit gefor­dert wird, dann geht das sicher nur durch eine ehr­li­che Betrachtung der poli­ti­schen, gesell­schaft­li­chen und juri­sti­schen Zustände und Zumutungen, deren Beginn mitt­ler­wei­le fünf Jahre zurück­liegt, ohne dass bereits ein­ver­nehm­lich Lehren aus die­ser Zeit gezo­gen wor­den wären.

    Aus der Geschichte nichts zu ler­nen, hat im Regelfall zwei Gründe. Der eine Grund liegt im ein­ge­schränk­ten Erinnerungsvermögen bzw. der stra­te­gi­schen Weigerung, sich mit der Mühsal einer ehr­li­chen Analyse der Vergangenheit über­haupt zu befas­sen. Der zwei­te und wenig­stens eben­so häu­fig anzu­tref­fen­de Grund liegt in der Hybris, ohne­hin schon alles zu wis­sen: Die Geschichte belehrt nicht, son­dern bestä­tigt, was man ohne­hin schon zu wis­sen ver­meint. Alles, was sie nicht bestä­tigt, hat auch nicht stattgefunden."

    https://​www​.cice​ro​.de/​k​u​l​t​u​r​/​e​p​i​s​t​e​m​i​s​c​h​e​s​-​u​n​r​e​c​h​t​-​c​o​r​o​n​a​-​a​u​f​a​r​b​e​i​t​u​n​g​-​j​u​r​i​s​ten

    1. @Glaur:

      Danke für die Informationen! Das Beste am Cicero-Artikel ist daß die wört­li­che Rede Streecks mit ein­ge­fügt wurde.

      Es lie­fe doch dar­auf hin­aus, anzu­er­ken­nen daß man nicht mehr "Jude" sagen darf. Oder sehe ich das falsch? S. hat den histo­ri­schen Kontext doch sehr deut­lich mit aufgeführt.

      Dann wird dan­kens­wer­ter­wei­se dar­auf hin­ge­wie­sen, wie S. Bezug dar­auf nimmt. Er wirft den Ball zurück indem er die eigent­li­chen Interessen der fal­schen Kritiker gleich mit andeu­tet. Das Problem bei Hendrik Streeck ist nicht daß er die fal­schen Dinge sag­te, son­dern daß er sich etwas zu "gebil­det" dabei aus­drückt. Das erklärt die Reaktionen – viel­eicht sogar schon "zu Gut", für Einige.

      Aber was solls – Sogar die Bildzeitung steigt hin und wie­der, sogar als "Namensgeberin", über ihr eige­nes Niveau hin­weg. Die Fähigkeit dazu wäre ja vor­han­den. (konj, schon wieder) 

      Fazit:
      Es lohnt sich bei Herrn Streeck mei­stens, ihn wört­lich gleich mit zu zittieren.

      Der gemei­ne "Gauner" scheut halt das direk­te Wort?

  9. "Dr. Christian Winter
    @DrChristianWin1
    Mar 31

    Der Skandal ist nicht, dass LePen ver­ur­teilt wur­de und nicht antre­ten darf.

    Der Skandal ist, war­um von der Leyen, Largarde, Scholz, Lauterbach, Habeck, Spahn usw. eigent­lich noch nicht ver­ur­teilt wur­den und noch im Amt sind/​wieder antre­ten könnten.

    Mar 31, 2025 · 3:26 PM UTC"

    https://​nit​ter​.net/​D​r​C​h​r​i​s​t​i​a​n​W​i​n1/

  10. Gibt es über­haupt einen Präzedenzfall zum Kanditaturverbot-Urteil von Le Pen? War die Richterin über­haupt befugt ein sol­ches Urteil zu fäl­len und war­um fin­det sich kei­ne ande­re Richter und Richterin die per einst­wei­li­ger Verfügung die­ses Skandalurteil auf­hebt? Fragen über Fragen…

    Viele Grüße
    Walter aka Der Ösi

    1. @Ösi:

      Weil der "Kernbestandteil" des ange­rüg­ten Verhaltens, ver­mut­lich "real" – also vor­han­den – ist. Daß fast alle Anderen es genau­so machen und noch wesent­lich schlim­mer trei­ben, fin­det dabei kei­ne Berücksichtigung. Das ist Rechtsbeugung. Bitte dar­um, mich zu berich­ti­gen wenn ich das so lai­en­haft (!) hier darlege.

      Betrug und Rechtsbeugung haben als Straftatbestände der­zeit welt­weit schlech­te Karten, eine gebüh­ren­de Berücksichtigung zu fin­den. Also wird sich kein Jurist fin­den, der das Urteil auf­he­ben kann, ohne sein Amt oder sei­ne Funktion selbst in Frage zu stellen.

      Genau das wäre ja das Kernproblem, in der Tat! Wir sagen zuwei­len ja auch "Scheißkiste", zu der­ar­ti­gen Verwindungen.

      Allen Zusammenschlüssen von Medizinern und Juristen bzgl. "Corona", wür­de ich die ein­zi­ge Kritik ent­ge­gen stel­len. Warum stellt man sich zehn­tau­sen­den klei­nen "Scharmützeln", und ver­mei­det es, alle Kräfte auf die Verfassungsproblematik zu kon­zen­trie­ren. – Die Antwort ist sehr banal.

      Zehntausende von Maskenatestprozessen, Bewegungserlaubnisse, Impfdienstleistungen, Krankschreibungen, Untersuchungen sichern den Juristen, Medizinern und Wissenschaftlern ihre Existenz. Die Verfassungsfrage tut das dage­gen NICHT! Kein zah­len­der "Kunde" hat dar­an ein Interesse. Eine ent­spre­chen­de "Stiftung", hat es bis Heute nicht geschafft. Das gesam­te Problem ist SYSTEMISCH! Kommunisten wer­den an der Stelle wohl Beifall klat­schen. Es geht aber in kein­ster wei­se, irgend­wie um Kommunismus. Wer das glaubt .… tztz

      Wer beim Recht blei­ben möch­te, müß­te (wirk­lich nur in der Theorie) den Aspekt der Rechtsbeugung berück­sich­ti­gen – das hie­ße, allen ande­ren Verbrechern, den Prozess machen. Das wird nicht passieren.

      Rufen Sie also wirk­lich nach "dem star­ken Richter", wel­cher das Recht beugt, aber im (ver­meint­lich) Guten handelt?

      Der Fehler besteht immer dar­in, daß man mal, ver­meint­lich "Im Kleinen", begon­nen hat, die Dinge lau­fen zu lassen .….

      So ein­fach ist das?

      1. nach­ge­reicht, in eige­ner Sache:

        … oder "Ermessensmissbrauch"! – Siehe:

        "Rechtsbeugung, Verbrechen des­sen sich ein Richter, Schiedsrichter oder ande­rer Amtsträger schul­dig macht, wenn er bei der Leitung oder Entscheidung, einer strei­ti­gen Rechtssache vor­sätz­lich zugun­sten oder zum Nachteil einer Partei han­delt, z.B. durch fal­sche Rechtsanwendung, Sachverhaltsverfälschung oder Ermessensmissbrauch … "
        Quelle: Duden-Recht, Fachlexikon

        Ist mei­ne Darlegung, oben drü­ber also inhalt­lich kor­rekt, oder eher nicht? Weil ich zwar Lesen kann, aber kein Jurist bin, kom­me ich mir als s.g. "Buerger" schon ziem­lich "ver­arscht" vor.

  11. Korruption gehört in einem ech­ten und ordent­li­chen kapi­ta­li­sti­schen System schlicht dazu. Selbstverständlich gehört Korruption auch in jedem ande­ren System zu den Gepflogenheiten. Das bedeu­tet selbst­ver­ständ­lich nicht, dass dies zu befür­wor­ten ist.

    Jedem der soge­nann­ten Funktionäre ist anzu­ra­ten, die Gier zurück­zu­stel­len, um sich nicht erpress­bar zu machen. Das Spiel ist uralt und wird so schnell nicht aussterben. 

    Was indes sicht­bar wird, ist, dass die soge­nann­ten frei­heit­lich-demo­kra­ti­schen Systeme zuneh­mend auf die euphe­mi­sti­sche Umschreibung von Zensur und auto­ri­tä­ren, ja gera­de­zu dik­ta­to­ri­schen Maßnahmen, ver­zich­ten. Es gilt das Motto: Es inter­es­siert nicht.

    Der näch­ste Schritt ist auch schon abzu­se­hen. Man sehe nur den Raffineriestreik in Frankreich in 2022, indem das Raffineriepersonal zur Arbeitsleistung ver­pflich­tet wur­de (2022, soweit ich mich erinnere). 

    So funk­tio­niert frei­heit­li­che Demokratie!

  12. "Untersuchungen zu frü­he­ren Regimen hät­ten gezeigt, dass es bestimm­te Gruppen von Menschen gab, die der Propaganda nicht erla­gen, sag­te Guericke abschlie­ßend:„ 1. Die Mehrheit der Armen, die nicht naiv glau­ben, dass Reiche ihnen Gutes wol­len; 2. Menschen, die schon ein­mal in einer Diktatur gelebt haben; 3. Menschen, die in der äuße­ren Realität ver­an­kert sind und ihren eige­nen Beobachtungen ver­trau­en, bei­spiels­wei­se Bauern und Handwerker sowie 4. Menschen, die mora­lisch leben und das Leben wert­schät­zen. Zu die­ser Gruppe soll­ten Christen gehö­ren.“ Sein Fazit aus der Krise: „Das eigen­stän­di­ge Denken ist das, wor­auf es ankommt. Nur das kann ver­hin­dern, dass man sich der irren­den Masse anschließt.“"

    https://​www​.nord​ku​rier​.de/​r​e​g​i​o​n​a​l​/​u​c​k​e​r​m​a​r​k​/​c​o​r​o​n​a​-​k​r​i​t​i​s​c​h​e​r​-​r​i​c​h​t​e​r​-​m​u​s​s​t​e​-​h​a​u​s​d​u​r​c​h​s​u​c​h​u​n​g​-​u​e​b​e​r​-​s​i​c​h​-​e​r​g​e​h​e​n​-​l​a​s​s​e​n​-​3​4​5​7​812

    1. @Schwammintelligenz:

      In Sich Korrekt gedacht. Aber anders­rum geht die "Rechnung" auch auf! – Beweis:

      Die Gnus wür­den nach­ein­an­der beim Durchqueren, im Krokodilsfluß fast Alle geris­sen oder ver­letzt wer­den. Also ver­sam­meln sie sich in Ufernähe und pre­schen dann, manch­mal zu Tausenden gleich­zei­tig, alle auf Einmal durch und ver­lie­ren des­halb nur rela­tiv Wenige. Sie müs­sen also gar nicht so dumm sein, wie sie zunächst auf uns wir­ken mögen. Auch beim angeb­lich klei­ne­ren "Hirn".

      Eine ein­zi­ge Ameise, hat übri­gens fast gar kein Hirn. Wie geht denn sowas????

  13. Doppelmoral!?
    Gericht spricht IWF-Chefin Lagarde schuldig
    IWF-Chefin Christine Lagarde ist in einem Strafprozess für schul­dig befun­den wor­den, erhält aber wegen ihrer "Persönlichkeit" kei­ne Strafe. Das Urteil könn­te eine neue Führungsdebatte beim IWF auslösen.
    19.12.2016, 15.21 Uhr 

    Quelle: https://​www​.spie​gel​.de/​w​i​r​t​s​c​h​a​f​t​/​u​n​t​e​r​n​e​h​m​e​n​/​c​h​r​i​s​t​i​n​e​-​l​a​g​a​r​d​e​-​g​e​r​i​c​h​t​-​s​p​r​i​c​h​t​-​i​w​f​-​c​h​e​f​i​n​-​d​e​r​-​f​a​h​r​l​a​e​s​s​i​g​k​e​i​t​-​s​c​h​u​l​d​i​g​-​a​-​1​1​2​6​5​1​2​.​h​tml

    Viele Grüße
    Walter aka Der Ösi

  14. In der west­li­chen Wertegemeinschaft scheint es in Mode zu kom­men, PräsidentschaftskandidatInnen aus dem Rennen zu werfen

    Weiteres Beispiel Rumänien.
    Wenn man der­art die Masken fal­len lässt … was ist der Grund?
    Wenn dies alles mög­lich ist … Demokratie?

    " Überall wer­den die Originale stär­ker. Das Verfahren gegen Le Pen ist ein Musterbeispiel dafür, wie die extre­me Rechte beflü­gelt wird.

    In Europa hat man rein gar nichts gelernt aus der Entwicklung in den USA"

    https://​www​.you​tube​.com/​s​h​o​r​t​s​/​s​s​y​a​4​Z​L​7​aic

    und genau das ist passiert

    Der Wahlerfolg von "rech­ten" Parteien fällt nicht vom Himmel
    Es ist eine Folge der Politik, die vor­her war

    "Sollten Linke noch dazu in der Lage sein, …

    Welche "Linken" mei­nen Sie?

    Die, die dem Schuldenpaket und somit der Aufrüstung zuge­stimmt haben?

    https://​www​.spie​gel​.de/​p​o​l​i​t​i​k​/​d​e​u​t​s​c​h​l​a​n​d​/​b​u​n​d​e​s​t​a​g​-​d​i​e​-​l​i​n​k​e​-​u​n​d​-​i​h​r​-​a​e​r​g​e​r​-​u​e​b​e​r​-​d​e​n​-​e​i​g​e​n​e​n​-​b​e​s​c​h​l​u​s​s​-​a​-​f​f​0​c​1​6​5​e​-​e​4​c​4​-​4​4​c​b​-​8​2​a​f​-​0​7​7​4​7​5​1​9​a​f84

    Denen hat man gera­de die Situation erklärt und schwupps …

    Oder die staats­fi­nan­zier­te Antifa, die auf Demos ger­ne Andersdenkende jagt und verprügelt?

    Ihre Gedanken sind nicht die der ein­fa­chen Leute.

    Der Blutdruck steigt bei dem Gedanken an die Kosten der Flüchtlingskrise und das neue Schuldenpaket.
    "Das zah­len unse­re Ur-ur-ur-ur-uren­kel noch ab"

    Für das Schuldenpaket wird die Druckerpresse ange­schmis­sen und Papier bedruckt – gerin­ge Kosten, kein Wert.
    Aber die Zinsen müs­sen bezahlt wer­den, die­ses Geld hat einen Wert, dafür ist gear­bei­tet worden.
    Die Banken freu­en sich ein Loch in den Bauch und las­sen die Sektkorken knallen

    Darüber denkt nie­mand nach

    Lobbyismus und Korruption gehö­ren schon so lan­ge zur DNA von Staaten, da regt sich kei­ner mehr drü­ber auf – über Folgen und Auswirkungen denkt man auch nicht nach, da man in Konkurrenz um Jobs und teu­re Wohnungen steht, die das Kapital anzu­bie­ten hat in einem Land, in dem das Essen jetzt teu­rer als Klamotten ist.

    Und in Amerika macht ein Präsident nach der Wahl das, was er vor der Wahl ver­spro­chen hat – ist man gar nicht mehr gewohnt.
    Und hier gucken eini­ge Leute sehn­süch­tig über'n Teich.
    Daß er ein Menschenrecht (Asyl) abschafft, wird nicht realisiert.
    Man muss ein Volk nur lan­ge genug trie­zen und tre­ten und sie schaf­fen ihre Rechte sel­ber ab.

    Schon mal überlegt?

    Dient das Gerede von Toleranz, Teilhabe, bunt und viel­fäl­tig, … der sozia­len Ruhe, aber in aller­er­ster Linie geht es um das BIP?

    Ihnen neh­me ich Ihre auf­rech­te Haltung ab .…,
    des­halb gibt es auch nicht die von Ihnen erhoff­te Diskussion mit ande­ren Linken

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