Von wegen opt-out: Elektronische Patientenakte soll verpflichtend werden

Verstöße sol­len sank­tio­niert werden.

aerz​te​blatt​.de (26.3.25)

Dem Deutschen Ärzteblatt liegt ein Papier der Arbeitsgruppe Gesundheit und Pflege im Rahmen der Koalitionsverhandlungen vor. Es steht ganz im Zeichen der Kriegsvorbereitung:

»… Neben einer Reform der Notfallversorgung und Rettungsdienste sind gesetz­li­che Rahmenbedingungen für den Gesundheitssektor und den Rettungsdienst vor­ge­se­hen, um im Zivilschutz- sowie Verteidigungs- und Bündnisfall abge­stimm­ter und koor­di­nier­ter reagie­ren zu können.

Eindeutige Zuständigkeiten sol­len ein­ge­führt wer­den. „Hierfür und für Investitionen in die ener­ge­ti­sche Sanierung und Digitalisierung für die Krankenhaus‑, Hochschulklinik- und Pflegeinfrastruktur nut­zen wir das Sondervermögen und die Ausnahme von der Schuldenbremse.“

Vorgesehen sind für die­ses Vorhaben ab 2026 jähr­lich 1,2 Milliarden Euro, die aus dem Sondervermögen Infrastruktur ent­nom­men wer­den sol­len. Weiter sind ab 2026 zudem jähr­lich 500 Millionen Euro aus dem Sondervermögen oder aus dem Verteidigungshaushalt vor­ge­se­hen, um für Uniklinika, Bundeswehrkrankenhäuser und Dekontaminierungscontainer Resilienzmaßnahmen zu ermöglichen…

Elektronische Patientenakte soll mit Sanktionen starten

Die mög­li­che schwarz-rote Regierung will künf­tig dar­über hin­aus für die Zukunft der Gesundheitsversorgung „die Chancen der Digitalisierung“ nut­zen. Zentral ist dabei die elek­tro­ni­sche Patientenakte (ePA), die der­zeit in den drei Modellregionen Hamburg, Franken und Nordrhein-Westfalen gete­stet wird.

„Noch 2025 rol­len wir die elek­tro­ni­sche Patientenakte stu­fen­wei­se aus, hin von einer bun­des­wei­ten Testphase zu einer ver­pflich­ten­den sank­ti­ons­be­wehr­ten Nutzung“, heißt es in dem Ergebnispapier. Zudem sol­le der Austausch zwi­schen den Versicherungsträgern und Ärztinnen und Ärzten ver­ein­facht wer­den…«

Es ist nur ein schwa­cher Trost, daß das Rollen eigent­lich schon längst statt­fin­den soll­te, aber vor­ne und hin­ten nicht funktioniert.

12 Antworten auf „Von wegen opt-out: Elektronische Patientenakte soll verpflichtend werden“

  1. "Austausch zwi­schen Versicherungsträgerinnen und Versicherungsträgern und Ärztinnen und Ärzten …"

    muss es heißen.

    Datenklau bis die Ärztin oder der Artz kommt, aber nicht mal kon­se­quent gen­dern. Was sind das für Versagerinnen und Versager bei den Koaltionsionsverhandlungen.

  2. Ob hier noch eine ein­zi­ge Person mit­liest, die der elek­tro­ni­schen Patientenakte nicht wider­spro­chen hat?
    Beim Informiertheitsgrad der hie­si­gen Blogleser nur sehr schwer vorstellbar.

    P.S.: Die Sanktionen betref­fen m.W. wohl zunächst nur die nicht an der Telematikinfrastruktur teil­neh­men­den Ärzte und Ärztinnen.
    Fragen Sie dazu ger­ne Ihren Arzt oder Apotheker wie er dazu steht!
    Und fra­gen Sie dabei ger­ne auch, wie die staat­li­che ePA-Agentur sich gegen die in den Startlöchern war­ten­den (auch den aus­län­di­schen regie­rungs­na­hen) Hackergruppen gedenkt zu ver­tei­di­gen. Sie wer­den sich sehr wun­dern über die stam­meln­de Antwort und die lee­ren Blicke…

      1. @aa, ich weiß. Bundesbürger wer­den das nie ver­ste­hen. Die fol­gen schön brav der Propaganda und wer­den auch die­ses Jahr zu Ostern wie­der Schulter an Schulter mit denen mar­schie­ren die von Abrüstung und Frieden faseln, in Wirklichkeit jedoch ihr eige­nes Volk aus­plün­dern und unterdrücken.

  3. Auch wenn ein ande­rer Eindruck erzeugt wird, Falsche Gesundheitszeugnisse unter­lie­gen NICHT der Strafverfolgung.

    NICHT GRUNDSÄTZLICH, bedeu­tet NICHT! Hierbei gibt's kein "par­ti­ell" – Entweder hat man einen Rechtsstaat, oder man hat ihn nicht. Auf kei­nen Fall hat man ein bischen Rechtsstaat, oder sowas. Der Rechtsstaat unter­liegt als Staat all­um­fas­send sei­nem Recht. Das ande­re "Recht" nennt man Faschismus, bzw. Absolutismus. Letzteres haben wir nicht. Alles Weitere ist die Abwesenheit von Recht. Das ande­re "Recht", wel­ches man /​bzw. sich selbst "Faschismus nennt, erfüllt den Straftatbestand des Hochverrates. Man berich­ti­ge mich bit­te, wenn ich als Laie mit die­ser Interpretation falsch lie­gen soll­te. Man darf viel­eicht sagen, wir erle­ben eine laten­te Phase? ]Frage]

    Das bedeu­tet daß eine elek­tro­ni­sche Patientenakte gegen das Recht wirkt, ggf. also auch grund­sätz­li­che, staf­recht­li­che Relevanz auf­wirft. Auf Deutsch gesagt: Die ePa ist genau­so kri­mi­nell wie das fal­sche Gesundheitszeugnis, wel­ches durch die­se gestützt wird. (So die Justitz die Lage nicht klärt bzw. klä­ren möchte)

    Voraussetzung: Wir leb­ten in einem Rechtsstaat. Konjunktiv!

    Es unter­liegt der bewuss­ten Täuschung, wenn das Recht den Kriegszustand berück­sich­tigt. Der Kriegszustand been­det das Recht, und ersetzt die­ses durch ein so genann­tes Kriegsrecht. Das wird im Recht aus­drück­lich so berück­sich­tigt. Somit kann Kriegsrecht im Recht kei­ne Berücksichtigung fin­den. Es bedeu­tet einen über­flüs­si­gen "Doppelstandard". Welchem Zweck das die­nen könn­te, kann sich jeder mal selbst überlegen.

    Die Aufführung von "Notfällen" im Sinne von "Katastrophen" scheint dabei blo­ße "Augenwischerei" zu sein. Wie unfä­hig und unwil­lig unse­re Regierung sich im "Notfall Ahrtal" ver­hielt, ist all­ge­mein bekannt – und doku­men­tiert. Annähernd hand­lungs­un­fä­hig, erman­gel­te es doch nicht ein­mal an Kapazitäten! Im "Kompetenzgerangel" ver­schlim­mer­te man die Situation. Niemand in der Regierung hat den blaßesten Schimmer davon, was in einem "Notfall" grö­ße­ren Belangs tat­säch­lich zu tun ist. Gut daß seit sehr lan­ger zeit schon, nichts schlim­me­res pas­siert ist.

    Nochmal zur Unterscheidung:

    Der Rechtsstaat basiert auf dem Recht. Der Faschismus ist ein Recht der Willkür einer Art "Autorität". Der Absolutismus regiert über einem ggf. vor­han­de­nen Recht. Dann unter­steht jeder, dem wie auch immer gehand­hab­ten Recht, außer der beherr­schen­den Klasse.

    Es ist sehr bedau­er­lich daß Faschismus in Deutschland, anders erklärt wird. Das muß zwar nicht falsch sein, ist aber vor allem ande­ren, so nicht kor­rekt! Das führt, unter Anderem, zu Mißinterpretationen. Das ist sehr scha­de! Weil das wirk­lich signi­fi­kan­te Kriterium wirk­lich leicht zu ver­ste­hen ist, und tat­säch­lich dabei völ­lig unter zu gehen scheint.

    War das jetzt schon wie­der zu komplex?

  4. Man kann es sich aus­su­chen: Entweder
    "Was küm­mert mich mein Geschwätz von gestern" (die Variante von Altkanzler Konrad Adenauer für Retro-Fanatiker) oder
    "Sie lügen, wenn sie den Mund auf­ma­chen" (die zeit­ge­mä­ße, aktu­ell in der Praxis prüf­ba­re Variante zur Glaubwürdigkeit von Politikern).

  5. Man ist geneigt, die Tendenzen als Weg zum rund­erneu­er­ten Feudalismus in Kombination mit einer extre­men Variante des Kapitalismus der Monopole zu sehen. 

    Die neue Leibeigenschaft beinhal­tet den vor­aus­sicht­lich mit­tels dra­sti­scher neu­er Zwangsabgaben abge­press­ten Tribut als Teil eines neu auf­ge­leg­ten Raubzuges (stei­gen­de Steuern und Abgaben, Sondersteuern und ‑abga­ben für die zahl­rei­chen "Sondervermögen", Leistungskürzungen und Einstellung von Leistungen etc.). Dazu die Verweigerung der Souveränität über die eige­nen Daten, die Überstellung der Person zur Extremkommerzialisierung an die Gesundheits- und son­sti­gen Konzerne, Zwangs-Kriegsdienstverpflichtung, offe­ne Drohung mit Krieg und Zerstörung etc.

  6. Das Gute an der Sache ist, dass anschein­dend genug klu­ge Menschen die "elek­tro­ni­sche Patientenakte" ver­wei­gert haben, um die eif­ri­gen Datensammler in Berlin ins Schwitzen zu brin­gen. Sonst müs­sen sie nicht ihr Folterkästchen mit Zwang und "Sanktionen" aus­packen, was bei der deut­schen Obrigkeit so über­aus beliebt ist, um die Bürger im Sinne der Industrie und des Kaptials zu drangsalieren.

    Wir kön­nen also schon­mal anfan­gen, den Widerstand zu planen:

    Meine Daten gehö­ren mir!

  7. "Derzeit läuft noch eine Testphase in eini­gen Bundesländern. Die digi­ta­le Gesundheitskarte für alle, ver­bun­den mit der elek­tro­ni­schen Patientenakte, wer­de aber kom­men, „wenn die Sicherheitsupdates instal­liert sind“. Nach der­zei­ti­gem Stand soll der bun­des­wei­te Start im April erfolgen.

    Zuletzt hat­te die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) Bedenken geäu­ßert und sich unzu­frie­den mit dem Datenschutz beim ePa-Projekt gezeigt. Sie mahn­te wei­te­re Tests und Sicherheitsmaßnahmen an: „Die Gesundheitsdaten der Patientinnen und Patienten müs­sen noch bes­ser geschützt wer­den als in den bis­he­ri­gen Versionen.“ Auch die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und ande­re Kassenärztliche Vereinigungen bemän­geln noch Sicherheitslücken beim Datenschutz sowie wei­te­re „offe­ne tech­ni­sche Probleme“.

    Es über­rascht nicht, dass die elek­tro­ni­sche Patientenakte dem Sachverständigenrat Gesundheit und Resilienz zur Begutachtung und Umsetzung über­tra­gen wur­de. Das Gremium wur­de 2024 als Nachfolgegremium des Corona-Expertenrats ins Leben geru­fen. Nach den Erfahrungen mit der „Pandemie“ lässt das nichts Gutes ahnen. Denn auch der „Sachverständigenrat“ ver­folgt trotz längst vor­lie­gen­der Erkenntnisse wei­ter­hin einen kom­pro­miss­lo­sen Impfkurs. Impfungen müss­ten bevöl­ke­rungs­weit über digi­ta­le Patientenakten erfasst wer­den, argu­men­tiert er.

    Auch der Sachverständigenrat hat in einer Stellungnahme eine Palette der dafür not­wen­di­gen Maßnahmen auf­ge­li­stet. Dazu gehört unter ande­rem eine „feste Anbindung mög­lichst vie­ler der von der STIKO emp­foh­le­nen Impfungen an die regel­mä­ßi­gen Vorsorgeuntersuchungen und Arztbesuche“. Außerdem müs­se es „ein­fa­che Kostenübernahmeregelungen geben, um betrieb­li­che Impfungen, Impfungen in sta­tio­nä­ren Einrichtungen und Impfungen durch den Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) zu erleichtern“.

    Um die Durchimpfungsrate zu erhö­hen, bedür­fe es zudem einer über­zeu­gen­de­ren Impfstrategie. Denn bei der Corona-Pandemie habe eine unge­naue Kommunikation teil­wei­se zur Ablehnung der Maßnahmen durch die Bevölkerung geführt. In zukünf­ti­gen Fällen sei daher grund­sätz­lich eine „über­zeu­gend kom­mu­ni­zier­ba­re Impfstrategie“ und eine kon­se­quen­te Zusammenarbeit der Leistungserbringer im Gesundheitswesen erforderlich.

    Telegram Kanal fol­gen: https://t.me/DirtyHarry_tv_official"

    https://​nit​ter​.net/​D​i​r​t​y​H​a​r​r​y​_​tv/

    1. Apropos "Sachverständigenrat": Interessant ist viel­leicht noch, dass die Bescheinigung für die Impflinge (wel­che sich der expe­ri­men­tel­len Genmanipulation unter­zo­gen haben), also der "digi­ta­le Impfpass" – sprich digi­ta­le Zertifikate – ein Bestandteil der ePA ist. Die digi­ta­len Zertifikate sind von fun­da­men­ta­ler Bedeutung für die kom­men­den Bezugsscheine, auch bekannt als digi­ta­les Zentralbankgeld, und das damit ver­bun­de­ne tota­li­tä­re Überwachungsregime, groß­mäu­lig "unse­re Demokratie" genannt. So wird über den Zwang zur Nutzung der "ePA" von den kri­mi­nel­len "Demokraten" der Zwang zur Nutzung des "digi­ta­len Impfpasses" ein­ge­führt, ohne dass dar­über von den Insassen des Landes ent­schie­den wer­den kann. An den "digi­ta­len Impfpasses" wird ver­mut­lich wie­der die Teilnahme an expe­ri­men­tel­len gen­tech­ni­schen Experimenten geknüpft, samt Impfzwang, Impflager, Nachweispflicht, bei­spiels­wei­se beim Arbeitgeber, und Versuchsopfern, die vom Regime geleug­net und in ihrer Menschenwürde wie Dreck behan­delt werden.

  8. Zum Sachverständigenrat "Gesundheit und Resilienz":

    Zitat:"Das Gremium wur­de 2024 als Nachfolgegremium des "Corona-Expertenrates" ins Leben gerufen.
    Nach den Erfahrungen mit der „Pandemie“ lässt das nichts Gutes ahnen. Denn auch der „Sachverständigenrat“ ver­folgt trotz längst vor­lie­gen­der Erkenntnisse wei­ter­hin einen kom­pro­miss­lo­sen Impfkurs. Impfungen müss­ten bevöl­ke­rungs­weit über digi­ta­le Patientenakten erfasst werden".

    Wenn man sich die Mitglieder-Liste des neu­en "Sachverständigen-Rates" anschaut, dann wird die Ahnung schnell zur Gewißheit. Denn hier fin­den sich erneut die Namen wie­der, die sich schon in der men­schen­ge­mach­ten Coronakrise und den damit vebun­de­nen, poli­tisch moti­vier­ten Zwangsmaßnahmen als deren fana­ti­sche Apostel pro­fi­liert haben:
    z.B. Alena Buyx (Ex-Chefin des Ethikrates), Christian Drosten (Virologe), Leif Sander (Infektiologe/​Internist), Christian Karagiannidis (Pneumologe) , Laars Schade (neu­er RKI-Chef), Hans-Ulrich Holtherm (Generalstabsarzt der Bundeswehr), Dirk Brockmann (Infektions-Modellierer).
    Also nur wie­der alter Wein in neu­en Schläuchen. Damit kann auch kein neu­er bzw. bes­se­rer Geschmack entstehen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert