Gewinner und Verlierer

Die Kapitalgruppen in ver­schie­de­nen Ländern mögen in hef­ti­ger Konkurrenz agie­ren. In einem sind sie sich dies­seits und jen­seits des Atlantiks einig: Wer die Zeche zu zah­len hat und wer profitiert.

Die Artikel ste­hen hin­ter der Bezahlschranke. Auf zeit​.de ist am 14.3. zu erfahren:

»Angesichts des hohen Krankenstands im deut­schen Tesla-Werk in Grünheide hat der US-Autokonzern laut einem Bericht des Handelsblatts krank­ge­mel­de­ten Mitarbeitern ange­kün­digt, Gehälter zurück­zu­hal­ten. Demnach sol­len Beschäftigte der bran­den­bur­gi­schen Fabrik in E‑Mails über den Lohnstopp infor­miert wor­den sein.

Außerdem dräng­te der US-Konzern sei­ne Angestellten dem­nach dazu, Diagnosen offen­zu­le­gen und behan­deln­de Ärzte von der Schweigepflicht zu ent­bin­den. Die Zeitung beruft sich dabei auf meh­re­re ent­spre­chen­de E‑Mails, die ihr vorlägen…

Wegen des auf­fäl­li­gen Krankenstands woll­te sich Firmenchef Elon Musk bereits im ver­gan­ge­nen Jahr per­sön­lich ein Bild von der Lage in dem bran­den­bur­gi­schen Werk machen. Damals geriet der Konzern in die Schlagzeilen, weil er krank­ge­mel­de­ten Beschäftigten unan­ge­mel­det Hausbesuche abstattete…«

Zum letzt­ge­nann­ten Punkt sie­he Psychoterror bei Tesla. Mehr zu Tesla hier.

Auf welt​.de ist am 14.3.25 hin­ter der Bezahlschranke zu lesen:

»Der Rüstungskonzern Rheinmetall wächst unge­bremst wei­ter – und plant Rekordinvestitionen in Europa. CEO Armin Papperger setzt alles auf eine „Epoche der Aufrüstung in Europa“, und will fast im Alleingang den Rückstand des Westens bei den Produktionskapazitäten für Munition, Panzer, Artillerie und Luftabwehr auf­ho­len. 9,8 Milliarden Euro betrug der Umsatz der Waffenschmiede am Rhein im ver­gan­ge­nen Jahr. Ein Rekord und eine Steigerung um ein Drittel.

Beim Gewinn konn­te Rheinmetall um fünf­zig Prozent auf 1,5 Milliarden Euro zule­gen, gab der Konzern am Mittwoch bekannt…

Neun Prozent legt die Aktie allein nach der Bekanntgabe der Zahlen zwi­schen Börsenstart und Mittag zu, wäh­rend Papperger mit ruhi­ger Zuversicht, ohne viel Tamtam, den Analysten und Anlegern vor­rech­net, wie die­ses neue Zeitalter in der euro­päi­schen Verteidigung finan­zi­ell aussieht…

Da die Personalkosten nicht im glei­chen Maße stei­gen wür­den wie die Investitionen, sei von die­sem Geld etwa 40 Prozent für Rüstungsgüter vor­ge­merkt, hofft Rheinmetall – und hat sich in einer Simulation auch schon ein­mal aus­ge­rech­net, wel­che Auftragseingänge die euro­päi­schen Rüstungskonzerne dann ver­zeich­nen kön­nen: „Das Potenzial bis zum Jahr 2030 sehen wir bei Rheinmetall zwi­schen 300 und 400 Milliarden Euro“, so Papperger…«

Siehe auch Papperger kennt sei­ne Pappenheimer und mehr zu Rheinmetall hier.

»„Mit ent­spre­chen­dem Profit wird Kapital kühn. 10 Prozent sicher, und man kann es über­all anwen­den; 20 Prozent, es wird leb­haft; 50 Prozent, posi­tiv wag­hal­sig; für 100 Prozent stampft es alle mensch­li­chen Gesetze unter sei­nen Fuß; 300 Prozent und es exi­stiert kein Verbrechen, das es nicht ris­kiert, selbst auf die Gefahr des Galgens.“ Karl Marx, „Das Kapital“, Band 1 (MEW Bd.23, S.788, Fußnote 250) Marx zitiert den eng­li­schen Gewerkschaftsfunktionär Thomas Joseph Dunning«

4 Antworten auf „Gewinner und Verlierer“

  1. Das Arbeitsinspektorat soll­te sich die Arbeitsbedingungen im Tesla-Werk, hin­sicht­lich krank­ma­chen­der Arbeitsbedingungen und ggF Schadstoffbelastung, mal genau­er ansehen…

    Viele Grüße
    Walter aka Der Ösi

  2. Auch in die DDR wur­den Waffen gelie­fert. Hat die DDR des­we­gen Kriege geführt!?

    Sehen Sie, um die­ser Frage nach­zu­ge­hen, gehört schon ein biss­chen mehr dazu als die Phrasen der Propaganda nachzuplappern.

  3. Außerdem dräng­te der US-Konzern sei­ne Angestellten dem­nach dazu, Diagnosen offen­zu­le­gen und behan­deln­de Ärzte von der Schweigepflicht zu ent­bin­den. Die Zeitung beruft sich dabei auf meh­re­re ent­spre­chen­de E‑Mails, die ihr vorlägen…

    Die Meldung des eig­nen "Impfstatus" an den Arbeitgeber und jeden Blockwart unse­res Scheißregimes wur­de mit der Corona-Inszenierung ein­ge­führt. Digitale Zertifikate. Mal sehen, wel­che Sauereien mit der "elek­tro­ni­schen Patientenakte" rea­li­siert wer­den. Die "elek­tro­ni­sche Patientenakte" wird bei kri­mi­nel­len Konzernen gespei­chert und ver­wer­tet wird (und nicht "auf der Karte", wie es die Maulhuren des Regimes immer wie­der behaupten).

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