Was bedeutet die Zurückweisung des Vorlageverfahrens des VG Osnabrück durch das BVerfG?

Am 29.1.25 hat­te das höch­ste Gericht entschieden:

Zum Hintergrund sie­he hier. Auf alex​an​der​-wal​l​asch​.de erklärt der Jurist Prof. Martin Schwab am 21.2.25 , daß hier auch Chancen zu sehen sind:

»Ein Beschluss des Bundesverfassungsgerichts ist eine Einladung, das Narrativ von der Impfung, mit deren Hilfe man ande­re schützt, für immer vor Gericht zu zer­stö­ren. Diese Einladung gilt es anzunehmen.

Von Prof. Dr. Martin Schwab

Im ver­gan­ge­nen Jahr hat­te das Verwaltungsgericht (VG) Osnabrück dem Bundesverfassungsgericht (BVerfG) gemäß Art. 100 GG die Frage vor­ge­legt, ob § 20a IfSG in der dama­li­gen Fassung, wonach Beschäftigte im Gesundheitswesen einen COVID-19-Impfnachweis vor­le­gen müs­sen, in der Zeit ab dem 7.11.2022 noch ver­fas­sungs­ge­mäß gewe­sen sei (Beschluss vom 3.9.2024 – 3 A 224/​22). Das BVerfG hat nun über die Vorlage ent­schie­den (Beschluss vom 29.1.2025 – 1 BvL 9/​24).

Als ich erfuhr, dass das BVerfG in die­sem Beschluss die Vorlage aus Osnabrück zurück­ge­wie­sen hat, war ich zunächst bestürzt. Diese Bestürzung ist nach genaue­rer Lektüre des Beschlusses vom 29.1.2025 der Hoffnung gewi­chen: Es besteht die Chance, das Narrativ vom Fremdschutz durch COVID-Injektionen vor Gericht für immer zu zer­stö­ren.«

Weiterlesen lohnt!

9 Antworten auf „Was bedeutet die Zurückweisung des Vorlageverfahrens des VG Osnabrück durch das BVerfG?“

  1. > Ein Beschluss des Bundesverfassungsgerichts ist eine Einladung, das Narrativ von der Impfung, mit deren Hilfe man ande­re schützt, für immer vor Gericht zu zerstören.

    Es ist ja auch töricht, anzu­neh­men daß es jemals dar­um ging, Menschen zu schützen.

    1. @Erfordia

      Bei mir schrill­ten alle Alarmglocken, als es hieß, "die Alten und Schwachen" müss­ten geschützt wer­den. Als hät­te das zuvor jemals eine gro­ße Rolle in die­sem Staat gespielt.

  2. Das heißt, daß die Organe des Staates (Justiz ist ein Solches) nie­mals irgend­wel­che Beschlüsse fas­sen wel­che sich gegen den Staat selbst rich­ten oder das Wesen die­ses Staates (*) sicht­bar machen.

    *) Coronamaßnahmen als Unterdrückungsmaßnahmen

  3. Schrecklicher Verdacht nun sogar in Augsburg!
    Können (ursprüng­lich "neben­wir­kungs­freie") Impfstoffe even­tu­ell Post-vac-Syndrom auslösen?

    "Aufgrund der hohen Terminanfragen vari­ie­ren unse­re Wartezeiten zwi­schen 6 ‑12 Monaten."

    https://​www​.uk​-augs​burg​.de/​e​i​n​r​i​c​h​t​u​n​g​e​n​/​a​m​b​u​l​a​n​z​e​n​/​u​m​w​e​l​t​m​e​d​i​z​i​n​/​p​o​s​t​-​v​a​c​-​a​m​b​u​l​anz

    DIE LINKE war auch für eine Impfpflicht gewesen.

    1. @Augsburger…: Der über­wie­gen­de Teil der Linkspartei hat sich eini­ges zu Schulden kom­men las­sen, aber gegen die Impfpflicht und Verschärfungen des "Infektionsschutzgesetzes" gestimmt (https://​www​.bun​des​tag​.de/​p​a​r​l​a​m​e​n​t​/​p​l​e​n​u​m​/​a​b​s​t​i​m​m​u​n​g​/​a​b​s​t​i​m​m​u​n​g​?​i​d​=​767,
      https://​www​.bun​des​tag​.de/​p​a​r​l​a​m​e​n​t​/​p​l​e​n​u​m​/​a​b​s​t​i​m​m​u​n​g​/​a​b​s​t​i​m​m​u​n​g​?​i​d​=​768,
      https://​www​.bun​des​tag​.de/​p​a​r​l​a​m​e​n​t​/​p​l​e​n​u​m​/​a​b​s​t​i​m​m​u​n​g​/​a​b​s​t​i​m​m​u​n​g​?​i​d​=​769,
      https://​www​.bun​des​tag​.de/​p​a​r​l​a​m​e​n​t​/​p​l​e​n​u​m​/​a​b​s​t​i​m​m​u​n​g​/​a​b​s​t​i​m​m​u​n​g​?​i​d​=​814, https://​www​.bun​des​tag​.de/​p​a​r​l​a​m​e​n​t​/​p​l​e​n​u​m​/​a​b​s​t​i​m​m​u​n​g​/​a​b​s​t​i​m​m​u​n​g​?​i​d​=​797,
      https://​www​.bun​des​tag​.de/​p​a​r​l​a​m​e​n​t​/​p​l​e​n​u​m​/​a​b​s​t​i​m​m​u​n​g​/​a​b​s​t​i​m​m​u​n​g​?​i​d​=​764,
      https://​www​.bun​des​tag​.de/​p​a​r​l​a​m​e​n​t​/​p​l​e​n​u​m​/​a​b​s​t​i​m​m​u​n​g​/​a​b​s​t​i​m​m​u​n​g​?​i​d​=​754,
      https://​www​.bun​des​tag​.de/​p​a​r​l​a​m​e​n​t​/​p​l​e​n​u​m​/​a​b​s​t​i​m​m​u​n​g​/​a​b​s​t​i​m​m​u​n​g​?​i​d​=​746)

  4. Mal ange­nom­men, die Injektionen hät­ten eine Immunität bewirkt, dann wäre eine Impfpflicht also rech­tens? Egal, wel­che "Nebenwirkungen" sie verursachen? 

    "…Das Regelungsziel des § 20a IfSG habe dar­in bestan­den, vul­nerable Patienten davor zu schüt­zen, dass sie vom Pflegepersonal mit SARS CoV‑2 ange­steckt wer­den. Wenn die COVID-Injektion dazu auch nur ein biss­chen was bei­tra­ge, sei die Impfnachweispflicht geeig­net, die­sen Zweck zu erfüllen.…"

  5. In jedem System sind ent­schei­den­de Gerichte exakt so unab­hän­gig, wie das System dies gestal­tet hat. Loyalitäten, Opportunismus (von der Verhinderung nega­ti­ver Karriere- und Einkommenskonsequenzen bis zur sich aus der Tätigkeit spä­ter erge­ben­den posi­ti­ven Konsequenzen) schrän­ken in jedem System die Unabhängigkeit der Judikative in den für den Erhalt des Systems ent­schei­den­den Gerichten ein. Dies ist kein Nebeneffekt, son­dern systemimmanent. 

    Es kann viel spe­ku­liert wer­den, was die Folgen sein könn­ten. Sollte tat­säch­li­che eine Entscheidung nun auf der unte­ren Stufe dahin­ge­hend erfol­gen, dass eine ent­schei­den­de Systemkomponente bedroht ist, wird dies auf obe­rer Ebene wie­der kor­ri­giert. Im Zweifelsfall wird dies per Gesetz erfol­gen. Im Übrigen gilt auf obe­ren Ebenen: Nicht Logik, son­dern der Entscheidungsspielraum der Politik bei Unsicherheit ist das Maß aller Dinge. Mit die­ser wenig posi­ti­ven Sicht las­sen sich aller­dings kei­ne Artikel verkaufen.

  6. auch als juri­sti­scher Laie ver­steht man die Logik des BVerfG:
    wir-haben-doch-der-Legislative-und-Exekutive-einen-Ermessensspielraum-gewährt
    ( = Blankovollmacht)
    Basta!
    Der Schwab'sche Vorschlag ist zwar sicher einen Versuch wert, aber die Wahrscheinlichkeit, dass man bei den MittäterInnen ( = Judikative) damit durch­kommt , hal­te ich (zumin­dest so lan­ge die­sel­ben Gestalten, mit offen­sicht­li­chen Interessenkonflikten, dort fest­sit­zen) für äußerst gering.
    Soll man allen "Gewalten" immer nur gute Absichten unter­stel­len?? Nö.
    Staatsräson und Selbstgerechtigkeit schon eher. Dann kann man sich die "Gewaltenteilung" aller­dings sparen.

    Man stel­le sich vor, dass, etwa nach einem "Verhandlungsfrieden" 1945, höch­ste Gerichte ihre eige­nen Urteile und "Rechtsnormen" auch nur "rela­ti­viert" hätten.
    Die Aufarbeitung hat sogar (trotz "Gewaltenteilung" und teil­wei­sem Personalaustausch in der BRD) nach "bedin­gungs­lo­ser Kapitulation" Jahrzehnte gedau­ert – und die Funktionsweise von Gleichschaltung, Gehirnwäsche und "gesun­dem Volksempfinden" war wie­der­ver­wert­bar ("nach­hal­tig"?).

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