Narren! Impft euch!

Die Flaute auf dem Impfstoffmarkt trifft auch die Apothekenbetriebe. Doch selbst die Narren sind inzwi­schen skep­tisch. Trump hin­ge­gen schützt sei­nen Pharmamarkt.

rnd​.de (17.2.25)

»Berlin. Vor den Karnevalstagen rät die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) zur Impfung gegen Grippe. „Einen so hef­ti­ge Infektionswelle zu Beginn eines Jahres hat­ten wir seit über fünf Jahren nicht mehr“, sag­te ABDA-Präsident Thomas Preis der „Rheinischen Post“ (Montag). „Und der Höhepunkt der fünf­ten Jahreszeit liegt noch vor uns, der die Infektionszahlen bestimmt noch ein­mal nach oben trei­ben wird.“…

Preis, der auch Präsident des Apothekerverbands Nordrhein ist, sag­te wei­ter: „Da der Rosenmontag erst in zwei Wochen ist, ist es in die­ser Woche noch mög­lich, durch eine Grippeimpfung bis zum Höhepunkt des rhei­ni­schen Karnevals einen opti­ma­len Impfschutz auf­ge­baut zu haben.“

Auch Kinder soll­ten geimpft werden
Zudem reg­te Preis eine Impfung gegen Grippe für Kinder an. „In die­sem Jahr sind Schulkinder beson­ders stark durch Influenza-Infektionen betrof­fen. Das hät­te ver­mie­den wer­den kön­nen, wenn die Ständige Impfkommission auch für Kinder stan­dard­mä­ßig eine Grippeschutzimpfung emp­feh­len wür­de.“…«

Wären doch alle so unei­gen­nüt­zig wie die Apotheker, wie viel glück­li­cher könn­te unser Leben sein!


Derweil schützt Präsident Trump auch sei­ne hei­mi­sche Pharmaindustrie:

han​dels​blatt​.com (19.2.25)

»… Nach Angaben des Statistischen Bundesamts lie­fer­te Deutschland 2023 phar­ma­zeu­ti­sche Produkte im Wert von 26 Milliarden Euro in die USA, dazu zäh­len Arzneien und Medizintechnik. Die Branche liegt damit noch vor den Autoherstellern…«

Nicht, daß ich Mitleid mit Bayer, Merck und Boehringer Ingelheim hät­te. Die "Frankfurter Rundschau" berich­te­te am 30.1.25:

»… Die USA neh­men Deutschland ein Viertel aller Exporte in die­sem Sektor ab. Immerhin bil­den die USA den mit gro­ßem Abstand größ­ten Weltmarkt für Pharmazieprodukte – der Umsatz beträgt rund 714.307 Millionen US-Dollar. Dahinter fol­gen die EU (390.000), China (111.897) und Japan (64.787).

Auf dem lukra­ti­ven US-Markt erzie­len auch deut­sche Unternehmen wie Bayer, Boehringer Ingelheim oder Fresenius Milliardenumsätze – nicht ohne Grund: Laut Marktstudien kosten ver­schrei­bungs­pflich­ti­ge Medikamente drei­mal so viel wie in ande­ren Staaten. Einfache Originalpräparate sind teil­wei­se sogar vier­mal so teu­er…«

Diesen hoch­pro­fi­ta­blen Markt will die Trump-Administration den Ausländern ver­mie­sen. Irgendwie hat­te ich die Ankündigungen von RFK jr. anders verstanden.

11 Antworten auf „Narren! Impft euch!“

  1. Betriebsärzte rufen der­zeit ihre Opfer in deut­schen Unternehmen auf, sich schon jetzt für eine "Grippeschutzimpfung im Herbst" zu mel­den. Die Betriebsärzte wol­len angeb­lich mit die­sem unge­wöhn­lich frü­hen Aufruf bes­ser "pla­nen". Ignorieren.

  2. Daß die "Grippeimpfungen" kaum einen mess­ba­ren Nutzen auf­wei­sen und nicht immu­ni­sie­ren, ist dem Verband sicher­lich bekannt. Sie ver­die­nen auch an den Mittelchen, die im Fernsehen teu­er bewor­ben werden.

    Zum Absatzmarkt in den USA. Man ver­glei­che die natio­na­len Impfpläne. Werbung für ver­schrei­bungs­pflich­ti­ge Medikamente ist in den USA erlaubt. Unter den hohen Preisen lei­den wie immer die­je­ni­gen ohne Krankenversicherung am mei­sten. Daß die Versicherung eben­falls dadurch erheb­lich teu­rer wer­den, wenn sie auch noch durch Zölle ver­teu­ert wer­den, müss­te eigent­lich klar sein. 

    https://​de​.sta​ti​sta​.com/​s​t​a​t​i​s​t​i​k​/​d​a​t​e​n​/​s​t​u​d​i​e​/​1​4​5​1​8​6​0​/​u​m​f​r​a​g​e​/​m​i​n​d​e​s​t​l​o​e​h​n​e​-​i​n​-​d​e​n​-​u​s​a​-​n​a​c​h​-​b​u​n​d​e​s​s​t​a​a​t​-​2​0​24/

    "Der gesetz­li­che Mindestlohn in den USA ist mit 7,25 US-Dollar (etwa 6,7 Euro) pro Stunde ver­gleich­bar gering. " (je nach Bundesstaat von 5,15 $ in Wyoming bis Districht of Columbia 17,5 $)

    Medikamente kosten ver­mut­lich über­all dasselbe.

  3. Zitat Thomas Preis: „In die­sem Jahr sind Schulkinder beson­ders stark durch Influenza-Infektionen betrof­fen. Das hät­te ver­mie­den wer­den kön­nen, wenn die Ständige Impfkommission auch für Kinder stan­dard­mä­ßig eine Grippeschutzimpfung emp­feh­len würde.“
    Sehen wir es dem appro­bier­ten Apotheker Thomas Preis nach, dass er sich nicht so genau mit den gesund­heit­li­chen Auswirkungen von intra­mus­ku­lär ver­ab­reich­ten Impfungen gegen respi­ra­to­ri­sche Viren auskennt.
    Sonst wüß­te er, dass die Grippe-Schutzimpfung NICHT vor einer Influenza-INFEKTION schützt, son­dern höch­stens vor einem schwe­ren Krankheitsverlauf der­sel­ben (das gilt übri­gens ana­log auch für die Corona-Schutz-"Impfung", Herr Preis).
    Herr Preis hät­te ja auch mal die Frage stel­len kön­nen, ob viel­leicht etwas mit dem Immunsystem der Kinder nicht stimmt, wenn "in die­sem Jahr Schulkinder beson­ders stark durch Influenza-Infektionen betrof­fen sind".

  4. "Adjuvantien

    Der Impfstoff Gardasil® (qua­dri­va­lent) sowie der Nachfolger Gardasil‑9® ent­hal­ten einen neu­en Wirkverstärker: Aluminiumhydroxyphosphat-Sulfat (AAHS). In Cervarix® ist AS04, 3‑O-desacyl‑4′-monophosphoryl Lipid A an Aluminiumphosphat adsor­biert, enthalten.
    Studien an Tieren deu­ten dar­auf hin, dass das in den HPV-VLP-Impfstoffen genutz­te AAHS als Adjuvanz einen Einfluss auf das Ausmaß und die Qualität der zel­lu­lä­ren Immunantwort haben kann (Caulfield et al., 2007). Bisher wur­den Aluminiumverbindungen wie AAHS vor allem mit der Verbesserung der humo­ra­len Immunantwort, spe­zi­ell der ver­bes­ser­ten Produktion von Antikörpern in Verbindung gebracht (Reyes & Patarroyo, 2023).
    In dem bereits erwähn­ten Prozess gegen Merck in Los Angeles, über den Marianne Demasi berich­tet, wur­de durch im Februar 2025 ver­öf­fent­lich­te Dokumente ent­hüllt, dass sich mit HPV-L1-DNA ein bis­her nicht dekla­rier­tes Adjuvans in Gardasil® befin­det. Merck soll von den immu­no­ge­nen Eigenschaften die­ser Milliarden von DNA-Fragmenten in jedem Impfstoff gewusst haben – und bewusst Schritte unter­nom­men haben, die­se in der end­gül­ti­gen Impfstofformulierung zu erhal­ten. Durch inter­ne E‑Mails wird ersicht­lich, dass Mitarbeiter auf Nachfragen dazu aus­wei­chend reagie­ren soll­ten. Laut Demasi ver­stößt dies gegen die Grundsätze der Transparenz und der infor­mier­ten Einwilligung, da Millionen von Menschen einen Impfstoff mit nicht aus­rei­chend dekla­rier­ten und womög­lich sogar schä­di­gen­den Inhaltsstoffen erhal­ten haben. Laut dem Pathologen Dr. Lee kann die HPV-L1-DNA zum Verlust der Immuntolzeranz füh­ren, was das Risiko für Autoimmunerkrankungen erhöht. Der wei­te­re Prozess zur Aufklärung des Sachverhalts wur­de auf September 2025 ver­scho­ben (Demasi, 2025b).
    Es gibt wei­te­re unge­klär­te Fragen bezüg­lich des Sicherheitsprofils.
    Doshi et al. kri­ti­sie­ren die Sicherheitsbewertung in den Zulassungsstudien des qua­dri­va­len­ten HPV-Impfstoffs Gardasil®:"

    https://​indi​vi​du​el​le​-impf​ent​schei​dung​.de/​i​m​p​f​u​n​g​e​n​/​h​p​v​.​h​tml

  5. "Dryostradamus MD MPH 🇺🇸
    @dryostradamus
    10m
    Replying to @ManDownUnder76 @DKlemitz @Jikkyleaks

    Our other vax paper has been held up by jour­nals for over 3 years.

    So we put out a second paper on pre­print with the vax AI data along with other patho­lo­gies to show dif­fe­ren­ces. Even one of the pre­print ser­vers refu­sed to upload it. That’s why it is one Research Square- only one we could get it through.

    We made the decis­i­on to take the vax data out that was in the pre­print befo­re sub­mit­ting- worried that the jour­nals would do the same to our other vax work.

    The moment they see post vax and its nega­ti­ve, high­ly pro­ba­bi­li­ty you’ve rea­ched a dead end."

    https://​nit​ter​.net/​d​r​y​o​s​t​r​a​d​a​m​us/

  6. Die von IBM digi­tal sup­port­e­te TK macht Vorschläge für digi­tal­af­fi­ne Patienten.

    Supporten Sie ger­ne die TK dafür mit Ihrer frei­wil­li­gen Mitgliedschaft?

    "Das sind die TK-Vorschläge im Detail:

    Etablierung eines Ersteinschätzungsinstruments für alle neu­en Behandlungsfälle in der Regelversorgung: Versicherten soll ein bun­des­weit ein­heit­li­ches, stan­dar­di­sier­tes Ersteinschätzungsverfahren ange­bo­ten wer­den. Dieses müs­se unabhängig vom Einsatzort gleich ablau­fen – „ob online, am Praxistresen oder im neu zu schaf­fen­den Integrierten Versorgungszentrum (INZ)“. Nur durch eine ein­heit­li­che Anwendung kön­ne ein „Ersteinschätzungshopping“ ver­mie­den werden.

    Nach Vorstellung der TK nut­zen Patienten, die einen Arzt auf­su­chen wol­len, künf­tig „im Regelfall zunächst ein digi­ta­les Ersteinschätzungstool“. Damit sol­len sie dann in die geeig­ne­te Versorgungsstufe gesteu­ert wer­den. Dabei sol­le der Grundsatz gel­ten: „digi­tal vor ambu­lant vor stationär“. 

    Bei „nicht dring­li­chem Behandlungsbedarf, wie etwa bei Erkältungen oder ande­ren leich­te­ren Beschwerden, wer­den Patientinnen und Patienten in das digi­tal gestützte Selbstversorgungsmanagement überführt“, heißt es wei­ter. Dieses umfas­se DiGAs, KI-gestützte Tools oder tele­me­di­zi­ni­sche Angebote wie Chats und Videosprechstunden.

    Reichen digi­ta­le Selbstversorgung oder delegationsfähige Versorgungsmodelle nicht aus, wird primär ein Termin beim Hausarzt oder der Hausärztin ver­mit­telt. Fachärztliche Weiterbehandlungen erfor­dern eine Überweisung und wer­den durch das Terminserviceinstrument vermittelt.

    Eine direk­te Vermittlung an Fachärztinnen und ‑ärzte nach der Ersteinschätzung sei „nicht regel­haft vor­ge­se­hen“. Für den fachärztlichen Weiterbehandlungsfall gilt: Nach einer hausärztlichen Konsultation wird der fachärztliche Weiterbehandlungsfall durch eine Überweisung gere­gelt. Die Terminvergabe erfol­ge zeit­lich abge­stuft nach der medi­zi­ni­schen Eilbedürftigkeit.

    Bei aku­ten Notfällen erfolgt die direk­te Empfehlung zum sofor­ti­gen Besuch eines INZ oder zur Nutzung des Rettungsdienstes.

    „Der direk­te Zugang zur ambulant‑ärztlichen Versorgung oder in die INZ bleibt selbstverständlich möglich“, betont die TK. Aber auch dort müs­se eine Ersteinschätzung im glei­chen stan­dar­di­sier­ten Verfahren wie im Online-Ersteinschätzungstool stattfinden."

    https://​www​.aend​.de/​a​r​t​i​c​l​e​/​2​3​3​532

  7. "Songül 🕊️@SonguelSunny Feb 21

    Während alle abge­lenkt sind… 💉

    Ganz neben­bei hat die Europäische Kommission den selbst­ver­stär­ken­den mRNA-Impfstoff Kostaive® des Herstellers Arcturus Therapeutics für Personen ab 18 Jahren zugelassen.

    Selbstverstärkende mRNA?
    Diese Technologie ent­hält nicht nur die Anweisung zur Produktion des Spike-Proteins, son­dern auch ein Enzym, das die mRNA in den Zellen ver­viel­fäl­tigt – für eine „ver­stärk­te Immunantwort“.

    Ich bin fas­sungs­los! Trotz aller Erkenntnisse aus den letz­ten Jahren machen sie ein­fach weiter.

    Kritiker war­nen:
    ⚠️ Unkontrollierte mRNA-Replikation – ein Risiko?
    ⚠️ Langzeitfolgen wei­ter­hin unbekannt!
    ⚠️ Höhere Gefahr von Nebenwirkungen?

    📌 Mehr dazu hier: EMA-Zulassung Kostaive®: ema​.euro​pa​.eu/​e​n​/​m​e​d​i​c​i​n​e​s/h…"

    https://​nit​ter​.net/​S​o​n​g​u​e​l​S​u​nny

    Und in den USA?
    Dort will JFK jr die mRNA vom Markt nehmen…

  8. auch wenns unpas­send ist: 

    "Impfen für das drit­te Reich" von Gine Elsner. VSA Verlag 2022
    viel­leicht hilft es ja in der Argumentation von wegen Nazis wären Impfgegner gewe­sen und ergo sei Impfskepsis irgend­wie Nazi.
    Hiermit will ich kei­ne unzu­läs­si­gen Vergleiche zie­hen und den­noch auf gewis­se Parallelen zu den Mechanismen, die eine sol­che Biopolitik, wie sie zu einem gro­ßen Teil der Bevölkerung gut gehei­ßen und unter­stützt wur­de (den Medien sei dank…ir.) syste­ma­tisch durch­ge­setzt wer­den konnte.

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