Zaunkönigin lügt dem Volk den Höcke voll

Es stimmt ja: Nicht alle in der AfD sind Nazis und es gibt eine gan­ze Reihe von WählerInnen, die ihre berech­tig­te Wut auf die Verantwortlichen für Kriegstreiberei und immer wei­te­re Kreise zie­hen­de Verarmung, für Geschwafel und Verhöhnung der BürgerInnen in einer Stimmabgabe für die Rechtsradikalen aus­drücken. Sie neh­men in Kauf (oder begrü­ßen es), wenn nun Alice Weidel Björn Höcke in höch­sten Tönen lobt. Hat der nicht damals die Autobahnen gebaut? Wenn es daenn Faschismus hei­ßen soll, dann heißt es eben Fa-schis-mus.

Videoquellen: "Farbe beken­nen" (ard​me​dia​thek​.de, 18.2.25) und ard​me​dia​thek​.de, 11.1.25

»Der Zaunkönig (Troglodytes tro­glo­dytes) ist die ein­zi­ge in Eurasien vor­kom­men­de Art aus der Vogelfamilie der Zaunkönige (Troglodytidae). Er ist nach Winter- und Sommergoldhähnchen der dritt­klein­ste Vogel Europas…

Der spit­ze, leicht gebo­ge­ne Schnabel ist im obe­ren Teil schwarz­braun und im unte­ren Teil gelb­lich gefärbt. Die Iris des Auges ist nuss­braun. Das Gefieder ist an der Oberseite rot­braun und an der Unterseite fahl­braun gefärbt…

Der Gesang des Männchens ist schmet­ternd laut mit Trillern und Rollern und endet abrupt. Er setzt sich aus etwa 130 ver­schie­de­nen Lauten zusam­men. Von höhe­ren Singwarten vor­ge­tra­gen, ist er bei einer Quell-Lautstärke von 40 bis zu 90 Dezibel auf eine Distanz von bis zu 500 Metern zu hören. Eine voll­stän­di­ge Strophe ist in der Regel vier bis fünf Sekunden lang, kann jedoch bis zu sie­ben Sekunden andau­ern. Sie wird in die Bestandteile „Einleitung – Schmettertour – Zwischentöne – Schmettertour – Zwischentöne – Roller“ unter­teilt. Weibchen sin­gen weni­ger lau­te, ein­fa­che Lieder…«
de​.wiki​pe​dia​.org


»Der Zaunkönig
Ein Märchen der Brüder Grimm

… Zu die­ser Zeit hat­ten auch die Vögel ihre eige­ne Sprache, die jeder­mann ver­stand, jetzt lau­tet es nur wie ein Zwitschern, Kreischen und Pfeifen und bei eini­gen wie Musik ohne Worte. Es kam aber den Vögeln in den Sinn, sie woll­ten nicht län­ger ohne Herrn sein und einen unter sich zu ihrem König wäh­len. Nur einer von ihnen, der Kiebitz, war dage­gen; frei hat­te er gelebt, und frei woll­te er ster­ben, und angst­voll hin und her flie­gend rief er: "Wo bliew ick? Wo bliew ick?" Er zog sich zurück in ein­sa­me und unbe­such­te Sümpfe und zeig­te sich nicht wie­der unter seinesgleichen.

Die Vögel woll­ten sich nun über die Sache bespre­chen, und an einem schö­nen Maimorgen kamen sie alle aus Wäldern und Feldern zusam­men, Adler und Buchfinke, Eule und Krähe, Lerche und Sperling, was soll ich sie alle nennen?…

Es ward nun beschlos­sen, sie woll­ten gleich an die­sem schö­nen Morgen auf­stei­gen, damit nie­mand hin­ter­her sagen könn­te: "Ich wäre wohl noch höher geflo­gen, aber der Abend kam, da konn­te ich nicht mehr." Auf ein gege­be­nes Zeichen erhob sich also die gan­ze Schar in die Lüfte. Der Staub stieg da von dem Felde auf, es war ein gewal­ti­ges Sausen und Brausen und Fittichschlagen, und es sah aus, als wenn eine schwar­ze Wolke dahin­zö­ge. Die klei­nern Vögel aber blie­ben bald zurück, konn­ten nicht wei­ter und fie­len wie­der auf die Erde. Die grö­ßern hielten's län­ger aus, aber kei­ner konn­te es dem Adler gleich­tun, der stieg so hoch, daß er der Sonne hät­te die Augen aus­hacken kön­nen. Und als er sah, daß die andern nicht zu ihm her­auf konn­ten, so dach­te er: Was willst du noch höher flie­gen, du bist doch der König, und fing an sich wie­der her­ab­zu­las­sen. Die Vögel unter ihm rie­fen ihm alle gleich zu: "Du mußt unser König sein, kei­ner ist höher geflo­gen als du."

"Ausgenommen ich", schrie der klei­ne Kerl ohne Namen, der sich in die Brustfedern des Adlers ver­kro­chen hat­te. Und da er nicht müde war, so stieg er auf und stieg so hoch, daß er Gott auf sei­nem Stuhle konn­te sit­zen sehen. Als er aber so weit gekom­men war, leg­te er sei­ne Flügel zusam­men, sank her­ab und rief unten mit fei­ner, durch­drin­gen­der Stimme: "König bün ick! König bün ick!"

"Du unser König?" schrien die Vögel zor­nig. "Durch Ränke und Listen hast du es dahin gebracht."…«
grimm​sto​ries​.com

Wie es wei­ter ging, läßt sich nachlesen.

10 Antworten auf „Zaunkönigin lügt dem Volk den Höcke voll“

  1. Es gibt kein ein­zi­ges Tier was ande­re Tiere für sich arbei­ten lässt. Aber es gibt Menschen die sowas tun. Menschen die Menschen für sich arbei­ten las­sen und Menschen aus­beu­ten. Möglich wird das dadurch weil sich Menschen das Recht her­aus­neh­men von Produktionsmitteln Besitz zu ergrei­fen. Und weil Menschen sich das Recht her­aus­neh­men, den durch gesell­schaft­li­che Arbeit erzeug­ten Mehrwert pri­vat anzueignen.

    Was auch dazu führt, daß sich Menschen das Recht hraus­neh­men, ihren Weltraumschrott über uns aus­zu­kip­pen und wie­der ande­re Menschen beauf­tra­gen klei­ne Kinder zu erste­chen oder mit dem Auto zu überfahren.

    Und damit kei­ner merkt welch übles Spiel Menschen mit Menschen trei­ben, beauf­tra­gen die üblen Menschen eine Stiftung Gebrüder Grimm Erben e.V. mit Rundfunk- und Fernsehanstalten sowie Softwarehäusern als Tochterunternehmen. Die gan­ze Technik, Netzwerke usw. über die üble Menschen ande­ren Menschen ihre üblen Ansichten und Lügen auf­zwin­gen ist kom­plett in Privatbesitz, wird von den üblen Menschen jedoch als gemein­nüt­zig bezeichnet.

    So wird auch eine Partei nach der ande­ren gegrün­det und mit Privatkapital finan­ziert. Was von den üblen Menschen Demokratie genannt wird. Und so schrei­ten Menschen dem­nächst wie­der zur Wahlurne weil sie glau­ben dass mit ihrer Stimme die Renten und die Löhne stei­gen, die Mieten bezahl­bar wer­den und die Benzinpreise wie­der sinken.

    Und sie wer­den auch nach der Wahl wie­der mer­ken dass die Renten und Löhne nicht stei­gen, die Mieten und Benzinpreise durch die Decke gehen und alles ande­re noch viel teu­rer wird. Und sie wer­den wie­der sagen, daß der böse Nachbar die fal­schen Parteien gewählt hat.

  2. Schade, dass sich alle Hoffnungsträger und Hoffnungsträgerinnen auf Veränderungen selbst aus dem Rennen neh­men. Sei es die FPÖ (die inzwi­schen aus dem "Rennen" genom­men wur­de) sei es die AfD (sie­he aa's Blogbeitrag) oder der Spezialfall Trump – samt sei­ner Administration.

    Trump hät­te es als mäch­tig­ster Mann der Welt in der Hand den Krieg in der Ukraine auf dem diplo­ma­ti­schen Wege end­gül­tig zu been­den. Z.B. wäre hier­für Glaubwürdigkeit erfor­der­lich. Aber es gibt aber auch ande­re Werte die Zählen und die ich bei der Trumpregierung vermisse:

    "Diplomatisches Verhalten nennt man das Tun und Lassen eines Verhandelnden,

    °das den Agierenden dabei Kompromissbereitschaft und den Willen beschei­nigt, die Absichten und die Wünsche jedes Beteiligten zu erkennen;
    °das soge­nann­te Win-win-Situationen sucht;
    °das es mög­lichst ver­mei­det, ande­re Verhandelnde bloß­zu­stel­len oder in die Enge zu treiben;
    °das geeig­net ist, den lang­fri­sti­gen Nutzen zu maxi­mie­ren (es wäre also undi­plo­ma­tisch, sich einen kurz­fri­sti­gen Nutzen zu sichern, dabei aber lang­fri­stig Nachteile oder Konflikte zu ris­kie­ren bzw. in Kauf zu nehmen)." 
    Quelle: https://​de​.wiki​pe​dia​.org/​w​i​k​i​/​D​i​p​l​o​m​a​tie

    Zurück zu Weidel und der AfD: Also ich hät­te an ihrer resp. an deren Stelle Höcke "geop­fert", mich wei­ters den ande­ren Parteien gegen­über kon­sens­fä­hig gege­ben und ohne dabei die eige­ne Klientel zu ver­grau­len. Am besten hier­für Politberaterinnen und Politberater hinzuziehen.
    Alice Weidel hat sich zudem lei­der für das letz­te soge­nann­te TV-Quadrell (vom letz­ten Sonntag) schlecht vor­be­rei­tet. Eine geschick­te Politikerin oder auch ein geschick­ter Politiker müss­te ihre/​seine Botschaften so hin­über brin­gen, dass Faktenckecker mög­lichst rat­los zurück­blei­ben – womit wir wie­der bei der Diplomatie wären. Aber viel­leicht stammt das noch aus einer Zeit bei der Politiker noch Politiker und Politikerinnen noch Politikerinnen waren :/

    Viele Grüße
    Walter aka Der Ösi

      1. @aa: Vielleicht wird es nach Jahren der Pest nun Zeit für ein paar Jahre Cholera… (anson­sten sie­he mei­ne Antwort an o.W.)
        Wenn die Rechten Erfolg haben wol­len müs­sen sie tak­tisch den­ken – einen Schritt zurück um 2 Schritte vor­wärts zu kommen. 

        Viele Grüße
        Walter aka Der Ösi

    1. @ösi

      "Hoffnungsträger und Hoffnungsträgerinnen" für wen?

      Für die­je­ni­gen, die Freiheit mit Zäunen her­stel­len wol­len? Die für eine zwei­jäh­ri­ge Dienstpflicht jun­ger Menschen sind? Für die, die immer wie­der nur nach unten tre­ten, weil sie sich dann bes­ser fühlen?

      Märchen fin­den Lösungen. Die Realität ist da nicht so gut aufgestellt.

      1. @o.W.: Es bleibt zu hof­fen, dass nicht so heiß geges­sen wie gekocht wird. Eine bit­te­re Pille wird aber den­noch zu schlucken sein. Es wird aber not­wen­dig sein, weil die bis­her Regierenden dabei sind die Wirtschaft im Namen des Klimaschutzes sehen­den Auges an die Wand zu fah­ren. Des wei­te­ren müs­sen end­lich die­se unsäg­li­chen "Hilfen" an die Ukraine die nur das Blutvergießen nur ver­län­gern end­lich ein Ende finden.
        Da sich die Systemlinken bis­her beharr­lich wei­gern die­se not­wen­di­ge Kurskorrektur vor­zu­neh­men, müs­sen eben ande­re Kräfte das über­neh­men. Am lieb­sten wäre mir zwar wenn das von lin­ker Seite käme – aber hier ist lei­der kein Land in Sicht…

        Viele Grüße
        Walter aka Der Ösi

        1. @Der Ösi: Es gibt ziem­lich gute Geschichtsbücher. Darin ist bei­spiels­wei­se etwas zu lesen über einen Vogelschiss. "Hitler und die Nationalsozialisten sind nur ein Vogelschiss in 1000 Jahren erfolg­rei­cher deut­scher Geschichte", wie sich der dama­li­ge Bundessprecher und heu­ti­ge Ehrenvorsitzende der AfD aus­zu­drücken belieb­te. Björn Höcke, den die AfD-Chefin für mini­stra­bel hält, mein­te: "Wir haben jetzt 70 Jahre lang Mahnmale gebaut, es ist hohe Zeit, dass wir end­lich wie­der Denkmäler errichten".

          Ansonsten ist hier nicht der Platz, über eine erfolg­ver­spre­chen­de Strategie von Neonazis zu dis­ku­tie­ren. Das Thema ist hier­mit an die­ser Stelle beendet.

          1. Da gebe ich dir voll­kom­men recht! Die AfD ist mit ihrem Verhalten somit kei­ne Alternative für die eta­blier­ten Parteien – scha­de eigent­lich! Die wer­den auch nicht groß­ar­tig über die 20–25% kom­men. Mein Tipp: 22%

            Da wir nicht fern sehen schau­en wir uns den Wahlausgang mit ein paar Leuten glei­cher Gesinnung an: https://​wien​.kpoe​.at/​t​e​r​m​i​n​e​/​g​e​m​e​i​n​s​a​m​-​b​u​n​d​e​s​t​a​g​s​w​a​h​l​-​s​c​h​a​u​en/

            Viele Grüße
            Walter Akademie Der Ösi

          2. @aa: Btw., so eine ideo­lo­gi­sche (Ritter)Rüstung hilft sicher­lich treff­lich gegen die Hiebe und Sticheleien Andersdenkender ist jedoch hin­der­lich beim Vorankommen und der frei­en Entfaltung – das gilt natür­lich glei­cher­ma­ßen für alle mög­li­chen poli­ti­sche und reli­giö­se Ausrichtungen. Wohl dem der weit­ge­hend (so wie ich 😎 ) frei von die­sem Ballast ist! 🙂

            Viele Grüße
            Walter aka Der Ösi

  3. Hmmm, sah ich doch nicht gestern erst einen (noch nicht frei­ge­ge­be­nen Beitrag) eines Narren der der Welt einen Spiegel vorhielt!? 😎

    Falls nicht bekannt, hier die Erläuterung:

    "Spiegel und Narrenspiegel
    Der Spiegel ist eine Weiterentwicklung der Marotte. […]
    Später ist der Narrenspiegel ein sym­bo­li­scher Begriff, er meint näm­lich den Spiegel, wel­che der Hofnarr durch sei­ne Reden dem Fürsten und der Narr der Welt vor­hält, damit die­se ihre Dummheit und Unzulänglichkeit erken­nen sol­len. In die­ser Bedeutung ist der Begriff posi­tiv besetzt, als not­wen­di­ge und nütz­li­che Kritik."

    Quelle: https://​de​.wiki​pe​dia​.org/​w​i​k​i​/​N​a​r​r​e​n​a​t​t​r​i​b​u​t​e​#​S​p​i​e​g​e​l​_​u​n​d​_​N​a​r​r​e​n​s​p​i​e​gel

    Viele Grüße
    Der Ösi

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert