Wegen des Feiglings Trump: Europa kann aus eigener Kraft die Ukraine nicht im Krieg halten

Die für nichts einen Plan B hat­ten, weder für Corona noch fürs Klima noch für den Ukraine- oder Gazakrieg, dre­hen nun­mehr völ­lig durch. Im Vertrauen dar­auf, die von Rußland ein­ge­heim­sten sel­te­nen Erden erobern zu kön­nen, hat sich der Westen auf einen "Siegfrieden" kapri­ziert und sich dem in der Ukraine gel­ten­den Verbot von Verhandlungen ange­schlos­sen. Trumps Idee, über einen "Deal" wenig­stens teil­wei­se an die Rohstoffe zu gelan­gen, hat sie auf dem fal­schen Fuß erwischt. Ein öster­rei­chi­scher "Militärexperte" träumt nun vom "gro­ßen Krieg", von euro­päi­schen Atomwaffen und expo­nen­ti­ell stei­gen­den Rüstungsausgaben.

»… Gustav Gressel: Das ist nicht der Durchbruch zum gro­ßen Frieden, das ist der Durchbruch zum gro­ßen Krieg. Jetzt ist es sicher, wirk­lich sicher, dass es kein auf die Ukraine begrenz­ter Krieg blei­ben wird. Wir wer­den in den näch­sten Jahren, wenn nicht Monaten, einen Großkrieg um Europa haben.

Was bringt Sie zu die­ser Einschätzung?

Die Ukraine wird unter den Bus geschmis­sen. Jeder Waffenstillstand, von dem Trump schwa­felt, wird nicht lan­ge hal­ten, ohne ame­ri­ka­ni­sche Waffenunterstützung und ohne ern­ste Sicherheitsgarantien…

Der gefuch­ste KGBler hat den Volksschüler Trump aufs Parkett geführt und ist mit ihm Schlitten gefahren.

Und jetzt?

Europa kann aus eige­ner Kraft die Ukraine nicht im Krieg hal­ten – weder in die­sem, noch im Fortsetzungskrieg. Es bringt auch wenig, dar­über zu sin­nie­ren, wie man sich mit Trump arran­gie­ren könn­te. Er ist ein Feigling, der gegen­über Staaten, die mit ern­sten Konsequenzen dro­hen, sofort zurück­schreckt. Er zog schon vor China, Nordkorea und dem Iran den Schwanz ein, jetzt vor Russland. Anstatt nett zu ihm zu sein, braucht Europa Machtmittel, um Gegendruck aufzubauen…

Was müss­te Europa jetzt tun?

Wenn wir alle in ein gemein­sa­mes euro­päi­sches oder im Extremfall auch deut­sches Nuklearwaffenprogramm ein­zah­len, kom­men wir auch auf die Trump-Forderung von fünf Prozent. Das ist aus mei­ner Sicht die ein­zi­ge Art und Weise, die euro­päi­sche Unabhängigkeit und Sicherheit zu bewahren…

Ein wei­te­res Problem ist, dass es aus Putins Sicht vor­teil­haf­ter ist, den Krieg um Europa schnel­ler zu begin­nen als spä­ter. Selbst, wenn wir jetzt die fünf Prozent inve­stie­ren, bräuch­te es Zeit, um Gerät zu pro­du­zie­ren, Soldaten aus­zu­bil­den und so wei­ter. Je frü­her Putin angreift, desto bes­ser für ihn. Die Zeit, die wir zur Nachrüstung gebraucht hät­ten, hät­te uns ja die Ukraine erkämpft. Die wird aber jetzt an den Abgrund getrieben…«

Was brau­chen wir? "Massive Nachrüstung ohne Tabus".

8 Antworten auf „Wegen des Feiglings Trump: Europa kann aus eigener Kraft die Ukraine nicht im Krieg halten“

  1. Nun, um das Volk der Ukraine geht es dabei frei­lich nicht. Es geht, wie üblich, um Bodenschätze, Forst- und Ackerflächen, Immobilien, Industrieanlagen usw. Und die­je­ni­gen, denen es um all die­se Dinge geht, wer­den wei­ter­hin einen ukrai­ni­schen Staat benö­ti­gen, näm­lich einen Solchen wel­cher deren pri­va­te Profitinteressen ver­tritt. Wobei sich ca. 80% der auf ukrai­ni­schem Staatsgebiet befind­li­chen Landwirtschaftlichen Flächen bereits jetzt schon in pri­va­ten Händen deut­scher und ame­ri­ka­ni­scher Unternehmer befin­den und das Gesamtkapital der ver­blei­ben­den Industrieanlagen ist auf ähn­li­che Art und Weise unter west­li­chen Glücksrittern aufgeteilt.

    Trump hat ja kürz­lich ange­kün­digt, daß er US-Staatsanleihen in Milliardenhöhe von der Ukraine zurück­for­dern wird, das erin­nert doch sehr an den 1924 auf­ge­setz­ten Dawesplan der 20 Jahre spä­ter in den ERP (European Recovery Program) hin­ein­lief. Und genau­so wird sich auch die­se Geschichte wie­der­ho­len, also in Gestalt eines Marshall-Plan für eine Kolonie mit dem Namen Ukraine. Denn frei­wil­lig wer­den all die Investoren und Börsenmakler nicht auf ihre Profite verzichten.

    Und ja, der Terror gegen Russland wird wei­ter­ge­hen. Solange deut­sche Kanzler und deut­sche Außenminister ihre preu­ßi­schen Vorgänger nach­äf­fen wird es kei­nen Frieden geben.

  2. "Florian Warweg
    @FWarweg
    6h

    Dinge gibt's… 🧐Kurz nach­dem das #BPK-Video zu dem US-Biolabor in Weilerbach ver­öf­fent­licht wur­de hat die ver­ant­wort­li­che HT Group heu­te auf ihrer Website, ohne jeden Transparenzhinweis, alle text­li­chen & bild­li­chen Referenz auf das BSL‑3 Labor gelöscht.
    Zum Glück gibt es Screenshots & wayback-Maschinen…

    Hier der Link zur ursprüng­li­chen Version: archi​ve​.ph/​T​h​TSg
    Hier die aktua­li­sier­te Fassung:
    htgroup​.de/​n​e​w​s​/​r​a​m​s​t​e​i​n​-​die…"

    https://​nit​ter​.net/​F​W​a​r​weg

  3. Mitglied des European Council on Foreign Relations. (Der gute Mann muss ja auch irgend­wie sei­ne Miete zahlen)
    Einer der Hauptsponsoren sei die Stiftung des US-Milliardärs George Soros (web.archive.org/web/20071012042903/http://trice.de:80/2007/10/08/think-tanks-ecfr-und-hintergrund/)
    Nun gut, dann soll­ten wir mal wie­der den Russen prä­ven­tiv angrei­fen, bevor der Ivan es tut.

  4. Hmmm, gibt es hier nicht etwa par­al­le­len zur Sportpalastrede vom 18. Februar ad 1943. Anstatt im Sportpalast sit­zen die Zuhörer halt vor den Radio- und Fernsehgeräten und lau­schen Ansichten die in etwa so zusam­men­ge­fasst wer­den könnten:

    1) „Wäre die deut­sche Kriegsindustrie nicht in der Lage, die Gefahr aus dem Osten zu bre­chen, so wäre damit das Reich und in kur­zer Folge ganz Europa dem Bolschewismus verfallen.“
    2) „Die deut­sche Kriegsindustrie und das deut­sche Volk allein besit­zen mit ihren Verbündeten die Kraft, eine grund­le­gen­de Rettung Europas aus die­ser Bedrohung durchzuführen.“
    3) „Gefahr ist im Verzuge. Es muss schnell und gründ­lich gehan­delt wer­den, sonst ist es zu spät. […]“

    Ist doch immer die sel­be Leier – und "nein" ich will nicht den tota­len Krieg.

    Viele Grüße
    Walter aka Der Ösi

  5. Warum soll­te man den Trump nicht in ein gemein­sa­mes Boot holen kön­nen, indem man ihm einen grö­ße­rem Teil der Beute anbie­tet, die der Putin dem Gesamt-Westen zu über­las­sen bereit ist?

    Das eine oder ande­re Pfund zum Wuchern hät­te man ja noch. Z.B. braucht der Selensky drin­gend neu­es Kanonenfutter, seit sein eige­nes zur Neige geht. Hier könn­te Europa bzw. des­sen Bevölkerung ein­sprin­gen mit dem durch­schla­gen­den Argument der Gleichstellung aller bei den Menschen- und Sterberechten. 

    Es ist durch­aus logisch, daß gera­de ein Österreicher jetzt das Theme des gro­ßen Krieges auf­greift. Denn dort hat man noch das 'Neutralitätsgebot' mit sei­nen spe­zi­el­len Hürden für die Verwurstung. Austria müß­te aus Neutralitätsgründen das Menschenmaterial halbe/​halbe auf die zwei Schützengräben ver­tei­len. Wie ist eigent­lich die Verteilung bei den Rüstungs-Profiten gere­gelt? Ähnlich halb­wegs gerecht wie bei Corona?

  6. Heureka, Trump sei Dank:
    Ungarn blockiert einen Vorschlag für ein neu­es EU-Paket mit Militärhilfen für die von Russland ange­grif­fe­ne Ukraine.…
    .…Ungarn wer­de es nicht unter­stüt­zen, das Geld euro­päi­scher Steuerzahler aus­zu­ge­ben, um den Krieg zu ver­län­gern. Zudem kün­dig­te Szijjarto auch an, die Entscheidung über die Verlängerung bestehen­der Russland-Sanktionen hinauszuzögern."

    Quelle: https://​orf​.at/​#​/​s​t​o​r​i​e​s​/​3​3​8​5​4​53/

    Na end­lich! 🙂

    Viele Grüße
    Walter aka Der Ösi

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