Kriegstauglich für unsere Demokratie

zdf​.de (8.2.25)

Ich hal­te wenig von selbst­ge­rech­ten vor­wurfs­vol­len Fragen à la "Wo wart denn ihr, als…?", wie sie der Chefredakteur von Nordkurier und Schweriner Volkszeitung am 10.2.25 stellt (nord​ku​rier​.de).

Derlei Ping-Pong, mit dem Gruppen gegen­ein­an­der aus­ge­spielt wer­den, die jeweils berech­tig­te Anliegen auf die Straße brin­gen, nützt nur denen, die den Plebs in Kämpfe unter­ein­an­der ver­stricken wol­len. So bleibt ihre Herrschaft unge­scho­ren. Dabei sind Fragen an die Hundertausenden durch­aus ange­bracht, die sich mit einem merk­wür­di­gen Verständnis von Demokratie, aber auch von Faschismus auf die Straße brin­gen ließen.

Eine Frage, die MaßnahmenkritikerInnen immer wie­der gestellt wur­de, war: Mit wem mar­schiert ihr? Aus mei­ner Sicht wur­de mit einer gewis­sen Berechtigung dar­auf hin­ge­wie­sen, daß, lokal unter­schied­lich, offen rechts­ra­di­ka­le Gruppen wie die Freien Sachsen und ande­re sehr weit rechts Stehende an den Protesten nicht nur mar­gi­nal betei­ligt waren. Eine Abgrenzung von den nicht nur in Österreich erfolg­rei­chen Plänen, die Coronaproteste in eine Antimigrationsbewegung umzu­wan­deln, gab es im wesent­li­chen nicht.

Man soll­te sich heu­te vor dem damals vor­ge­nom­me­nen Schluß hüten. Damit nah­men auch vie­le Linke die Instrumentalisierung von Rechtsextremen zum Anlaß, den gesam­ten Protest zu dis­kre­di­tie­ren und sich in der Folge weit­ge­hend geschlos­sen hin­ter die Regierungen zu stel­len. Eine Auseinandersetzung mit dem eigent­li­chen Thema, der Aushöhlung von Grundrechten, der Ausgrenzung einer gro­ßen Minderheit, der Verbreitung von Falschinformationen über die hoch­pro­fi­ta­blen "Impfstoffe" usw. erspar­te man sich.

Mit wem mar­schiert ihr, ist des­halb heu­te kei­ne fal­sche Frage. Es ist berech­tigt, die füh­ren­de Teilnahme von Kriegstreibern zu pro­ble­ma­ti­sie­ren. Unangemessen wäre es, in glei­cher Weise wie beim Corona-Thema die Teilnehmenden an den "Demos gegen rechts" des­halb durch­weg für KriegstreiberInnnen zu halten.

Schwerwiegender erscheint mir das Problem der Reflexhaftigkeit und inhalt­li­chen Unbestimmtheit der Proteste (ja, die gab es auch bei Corona). Die AfD ist ein Trigger, der von wei­te­ren Fragen abhält. Vermutlich eint die mei­sten Demonstrierenden der Abscheu vor den Verleumdungen und Kriminalisierungen Geflüchteter durch das rech­te Lager. Nachgerade absurd ist aber, daß sie sich in einer Front dies­seits einer ima­gi­nier­ten Brandmauer wäh­nen mit Parteien an ihrer Seite, die zu die­sem Thema uni­so­no beteu­ern: Unser Kampf gegen die Geflüchteten ist kon­se­quen­ter und effek­ti­ver als das, was die AfD im Köcher hat. So wie es die Biden-Administration war, die mit Millionen Abschiebungen nicht erst auf Trump war­te­te, so sind es die sozi­al­de­mo­kra­ti­schen und grü­nen Veranwortlichen, die die Festung Europa aus­bau­en und Abschiebelager pla­nen. Illegale Grenzkontrollen brau­chen kei­ne Frau Weidel als Innenministerin, das macht Frau Faeser ganz von selbst.

Es ist kei­nes­wegs gleich­gül­tig, nicht nur für Menschen ohne deut­schen Paß, ob sich die kon­ser­va­tiv-auto­ri­tä­re Fraktion der Herrschenden durch­setzt oder es ein Zurück zur libe­ra­len und ursprüng­lich sozi­al­de­mo­kra­ti­schen Variante des Kapitalismus gibt. Daraus den Gegensatz zwi­schen (der Fiktion) einer Demokratie und (der Fiktion) eines dro­hen­den Faschismus zu machen, ist aller­dings zumin­dest ein­fäl­tig. Es ist ver­mut­lich schlim­mer, näm­lich ein Selbstbetrug. Da schlie­ßen sich dann die Kreise zur Befürwortung der Coronamaßnahmen.

In bei­den Fällen ver­zich­ten Linke auf eige­ne Analysen und Aktionen und fin­den sich im Regierungslager wie­der. Sie sind in gro­ßen Teilen unfä­hig, bei­spiels­wei­se aus den Erfahrungen in Frankreich zu ler­nen. Dort wur­de vor­ex­er­ziert, wie ein "Wählt Macron, um Le Pen zu ver­hin­dern" zu einer Stärkung von Le Pen führ­te. Denn Macron setz­te nicht nur einen har­ten Coronakurs durch, der auch dort vie­le in die Arme der Rechten trieb, son­dern eben­so einen Sozialkahlschlag, für den wenig erstaun­lich auch die Linken in Haftung genom­men wur­den, die Macron ermög­licht hat­ten. Einen Unterschied gibt es: In Frankreich hat sich die Linke eini­ger­ma­ßen und mit Widersprüchen ver­se­hen berap­pelt und führt sozia­le Kämpfe. Das ver­hin­dert ihre Marginalisierung. Hier wäre für Linke in der BRD etwas zu ler­nen. "Mietpreisdeckel" auf Wahlplakate zu schrei­ben, nach­dem man mit SPD und Grünen eine erfolg­rei­che Volksabstimmung zur Enteignung gro­ßer Wohnungsunternehmen sabo­tiert hat, reicht da nicht. Was für die Menschen, die dem rech­ten Durchmarsch in den Parlamenten etwas ent­ge­gen­set­zen wol­len, für den Wahltag eine ziem­li­che Herausforderung dar­stellt. Hat jemand dazu Ideen?

12 Antworten auf „Kriegstauglich für unsere Demokratie“

  1. Zitat:
    Eine Frage, die MaßnahmenkritikerInnen immer wie­der gestellt wur­de, war: Mit wem mar­schiert ihr?
    ————-

    Was heißt "mit wem mar­schiert ihr"? Was ist das für eine Frage? Ich fra­ge nur, WIE mar­schiert ihr? Alle ohne Masken!! Was ist jetzt anders als in 2020 und in 2021?

    Die Viren und Bakterien sind immer noch da!!! Alle. Neue, neue Mutationen, neue Varianten, alte neu auf­ge­tauch­te, alle noch da, mal so, mal so. 

    🙂

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    Also nun mal ganz rea­li­stisch gefragt, hm? Noch vor vier Jahren wur­de jede Demonstration in Deutschland mit Wasserwerfern, mit Polizeieinsatz gegen unbe­waff­ne­te Maßnahmengegner und Grundgesetzanhänger nie­der­ge­knüp­pelt. Ob nun in Hannover oder Stuttgart oder Berlin. Wenige Wochen spä­ter rann­ten sie jedoch dicht an dicht in 2022, pro­te­stie­rend gegen den Krieg in der Ukraine. Da plötz­lich auch alle ohne Masken vor dem Gesicht. Die Demonstrationen gegen den Ukraine-Krieg waren nicht so infek­ti­ös wie die­je­ni­gen gegen die infek­tiö­sen Coronaviren. 

    Was ich nicht ver­stan­den habe, dumm, wie ich bin. Erklärt mir jemand den Unterschied zwi­schen Montagsspaziergängen gegen Coronamaßnahmen und staat­lich gewünsch­ten Montags‑, Dienstags‑, Mittwochs‑, Donnerstags, Freitags‑, Samstags, Sonntags-Spaziergängen gegen irgend­ei­ne x‑beliebige Oppositionspartei? 

    Was ist mit den näch­sten Karnevalsumzügen? Darf oder muss man oder frau da Masken tra­gen? Oder wer­den die abge­sagt wegen den näch­sten Vogelgrippeviren, gegen die es noch kei­ne Impfung gibt? Weshalb alle Karnevalisten lie­ber zu Hause bleiben?!?

    1. @Helau…: Die Kirche macht sich im Dorf ganz gut. Also, ich habe eine gan­ze Reihe Demos erlebt, die zwar behin­dert und dis­kri­mi­niert wur­den, aber nicht nie­der­ge­knüp­pelt. Es gab dane­ben min­de­stens eine mit Wasserwerfereinsatz; das aller­dings ist wahr­lich nichts Neues in die­sem Land. Was es natür­lich nicht bes­ser macht. Bevorzugt wur­den in mei­ner Wahrnehmung Knüppel ein­ge­setzt bei Protesten gegen eine nicht "x‑beliebige Oppositionspartei", son­dern eine, die nicht weni­ge Nazis in ihrem Personal hat.

    2. https://​www​.kran​ken​kas​sen​.de/​d​p​a​/​4​5​1​8​2​8​.​h​tml

      "Mitten in der Pandemie".

      🙂

      🙂

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      Mitten in einer "Pandemie" hiel­ten Demoteilnehmer sich nicht an Maskenpflichten, WOGEGEN SIE in Berlin DEMONSTRIERTEN.

      Geht ja auch nicht. Sie haben gegen die Maskenpflicht und ande­re Vorschriften demon­striert, war­um sol­len sie da sel­bi­ge als Masken tra­gen? Dann hät­ten ja gleich alle zu Hause blei­ben kön­nen. Meine Güte aber auch, wie unlo­gisch. Ich WILL kei­ne Masken, des­halb tra­ge ich sie auch nicht und demon­strie­re mit vie­len ande­ren dage­gen. Mal sehen, was das Gericht zu Ballwegs Klage sagt.

      Ich demon­strie­re als Oma gegen Rechts gegen die AFD und wäh­le sie ins­ge­heim aber trotz­dem, oder was? Ich demon­strie­re gegen Taucherbrillen und set­ze sie wäh­rend des Demo-Umzugs auf. Schon klar. Ich demon­strie­re gegen Stellenabbau in Deutschland und freue mich über mei­ne Kündigung? Ich demon­strie­re gegen den Verzehr von grü­nen Gurken, wes­halb ich sie öffent­lich esse?

      Zum Wahlrecht: es ist ja nicht ver­bo­ten, gegen die AFD zu demon­strie­ren und sie trotz­dem heim­lich in der anony­men Wahlkabine zu wäh­len. Ich kann auch gegen lin­ke Parteien demon­strie­ren und die CDU heim­lich, klamm­heim­lich wäh­len. Ich kann sogar CEO irgend­ei­ner gro­ßen Firma sein und vor der Presse behaup­ten: unse­re Firma zeigt die Regenbogenfarben. Dennoch spen­de ich klei­ne Summen an eine rech­te Partei und wäh­le am 23. Februar ein GANZ ANDERE Partei als die­je­ni­gen mit den Regenbogenmustern. 

      Und wie geht das? Das geht mit einem Zettel aus Papier, einem Bleistift, einem Kreuz und ohne frem­de Blicke auf das, was ich ankreuze.

  2. Mit einer Enteignung gro­ßer Wohnungsunternehmen wech­selt nur der Besitzer.

    Es ist immer wie­der wich­tig dar­auf hin­zu­wei­sen, daß es einen Unterschied gibt zwi­schen Privateigentum schlecht­hin und Privateigentum an Produktionsmitteln. Denn nur Letzteres ist ob der Gesellschaftsordnung das alles ent­schei­den­de Kriterium.

    Schauen wir uns dazu doch ein­mal die Interessen pri­va­ter Unternehmer an. Während es den klei­nen Unternehmen haupt­säch­lich dar­um geht über die Runden zu kom­men, geht es letzt­end­lich nur um maxi­ma­le Profite. Kein Landwirt der Welt hat die Absicht, Menschen mit Lebensmitteln zu ver­sor­gen und eben­so wenig geht es den Energiekonzernen dar­um, Menschen mit Energie zu ver­sor­gen. Genauso ver­hält es sich mit dem Bau von Wohnungen und mit der Produktion von allen ande­ren Waren.

    Mit der Corona-Schein-Pandemie haben vie­le ver­stan­den, daß es den Pharmakonzernen nie dar­um ging, Menschen vor Krankheiten zu schüt­zen. Seltsamerweise jedoch beschrän­ken Einige die­se Profitbestrebungen nur auf die Pharmakonzerne und ver­stel­len sich damit den Blick auf das Wesen des Kapitalismus. Und auch der Staat ver­hält sich in Allem was er tut ganz genau­so wie ein pri­va­ter Unternehmer. Denn die­ser Staat ver­tritt ja die Interessen der Finanzoligarchie und hat von daher nicht nur selbst pri­va­ten Charakter son­dern ist öko­no­misch einem Privatunternehmen gleichzusetzen.

    Mietimmobilien sind Produktionsmittel.

  3. @aa: "selbst­ge­rech­te, vor­wurfs­vol­le Fragen"?
    "Selbstgerechtigkeit" kann ich zumin­dest in dem Nordkurier-Beitrag kei­ne erkennen.
    Aber die Vorwürfe sind berechtigt!

    Dem Risiko, mit "den Falschen" zu "mar­schie­ren" ist man im Übrigen immer aus­ge­setzt, egal ob man die Demo selbst ange­mel­det hat, deren Anliegen befür­wor­tet (und idea­ler­wei­se mit den Organisationen, die dazu auf­ru­fen sympathisiert).
    Hinzu kämen Agents pro­vo­ca­teurs und son­sti­ge AktivistInnen.

    Auch wenn ich xeno­pho­be "Hetze" ver­ab­scheue, so erscheint es mir unan­ge­bracht, den Demo+Aufrufen jener (angeb­lich Xenophilen) zu fol­gen, die z.B. "Hetze" gegen "Ungeimpfte" (oder ganz all­ge­mein: "Querdenkende"), mit der Behauptung etwas "Gutes zu tun", durch­ex­er­ziert haben.
    Erschwerend kommt hin­zu, dass ich den Verdacht nicht los wer­de, dass sich die angeb­lich Xenophilen und "Toleranten" damit auch noch vom eige­nen Fehlverhalten rein­wa­schen wollen.
    Eine eher ange­mes­se­ne, dies­be­züg­li­che Bitte um Entschuldigung (an alle Diskriminierten) ist jeden­falls bis­her ausgeblieben.
    Das Risiko, sich selbst zu dis­kre­di­tie­ren (dele­gi­ti­mie­ren?) und damit auch, a poste­rio­ri, "Rechtspopulisten' Recht geben zu müs­sen, ist den Rechtgläubigen dann wohl doch zu hoch.

  4. "Tobias Ulbrich@AnwaltUlbrich
    21h

    Kleine Anfrage im Bundestag:
    Die Antworten haben es in sich. Meine Interpretation und Kurzfassung der Auffassung der Bundesregierung:

    "Pharmakovigilanz ist Schwachsinn und soll­te man ein­stel­len. Sterben Viele ist das gleich­gül­tig – ster­ben weni­ge auch. Die Daten tau­gen immer wenn es hei­kel wird für nichts. Fragen, die man nicht beant­wor­ten will lässt man ein­fach weg."

    Aber auch nach­weis­bar unzu­tref­fen­de Antworten sind mög­lich. Auch davon gibt es ein paar. 

    Wie kommt Dr. Wagner, der Leiter der Qualitätssicherung vom PEI als Zeuge vor dem Bundesverwaltungsgericht auf die Idee mit­zu­tei­len, dass eine Charge, die ver­impft wur­de aus 137.000 Dosen bestün­de, wenn nun die Bundesregierung von Millionen gelie­fer­ter Dosen pro Charge spricht. 

    Gab es dann eine Entscheidung von jeder Charge nur 137.000 Dosen ein­zu­set­zen und den Rest auf Lager lie­gen zu las­sen? Wie muss man sich das kon­kret vor­stel­len? Wer hat das entschieden? 

    Jeder weiß, dass die Bundeswehr die Logistik bis Mai 2022 für die Distribution der Comirnaty – Stoffe besorg­te. Warum erklärt die Bundesregierung, dass BioNTech stets Direktlieferungen an die Bundesländer vor­ge­nom­men habe und der ein­kau­fen­de Bund habe kei­ner­lei Kontrolle über die ein­ge­kauf­te Ware gehabt? Sie wüss­ten nicht wann gelie­fert wor­den sei und was gelie­fert wor­den sei wüss­ten sie auch nicht. Wer Milliarden an Steuergeldern aus­gibt soll­te aber mal bes­ser wis­sen, wo sei­ne Milliarden teue­re Ware ver­blieb, ob voll­stän­dig gelie­fert wur­de und die Ware den ver­ein­bar­ten qua­li­ta­ti­ven Merkmalen entsprach. 

    Die klei­ne Anfrage birgt noch mehr Sprengstoff – aber gehen wir sie in den näch­sten Tagen mal in Ruhe durch. 

    https://​dser​ver​.bun​des​tag​.de/​b​t​d​/​2​0​/​1​4​8​/​2​0​1​4​8​0​3​.​pdf
    "

    https://​nit​ter​.net/​A​n​w​a​l​t​U​l​b​r​ich

  5. https://​www​.deutsch​land​funk​.de/​c​s​u​-​w​i​l​l​-​s​t​r​e​i​t​k​r​a​e​f​t​e​-​m​a​s​s​i​v​-​a​u​f​r​u​e​s​t​e​n​-​1​0​2​.​h​tml

    "Ein Kernpunkt ist dabei die Wiedereinführung der Wehrpflicht. Zudem wird in dem der Deutschen Presse-Agentur vor­lie­gen­den Papier ver­langt, dass es 500-tau­send ein­satz­be­rei­te Soldaten und Reservisten geben müs­se. Aktuell zählt die Bundeswehr 182.000 Angehörige in Uniform. Im Einzelnen drängt die CSU auf die Anschaffung zusätz­li­cher 300 Kampfpanzer, 500 Schützenpanzer, 2.500 Fahrzeugen sowie 100.000 Drohnen.
    Die soge­nann­te Zeitenwende sei bis­lang nicht umge­setzt wor­den, erklär­te der CSU-Vorsitzende Söder. Es brau­che einen neu­en Schwung und Schub, mit deut­lich mehr Geld, mehr Technologie und mehr Effizienz."

    Vielleicht ein gemein­sa­mes Kotzen vor der Parteizentrale?
    Schlecht genug war mir heu­te mor­gen, als der Sprecher die­se Liste im nüch­ter­nen Ton verlautbarte. 

    Ich habe wenig Verständnis, war­um sich die Demonstrationen so für die Demokratie der "Mitte" ein­set­zen. Mehr oder weni­ger gleich­gül­tig ist mir dabei, wer wie bezüg­lich Corona gedacht hat oder den Krieg in der Ukraine ein­schätzt. Wer mensch­lich blei­ben will, soll­te sich jetzt kla­rer potio­nie­ren. Die AFD, FDP, Grüne und auch Teile der SPD wür­den die Wunschliste der CSU ger­ne erfüllen.

  6. "Zur Vermeidung von Unruhen im Krisen- und Kriegsfall skiz­ziert ein aktu­el­les 'Grünbuch' umfas­sen­de Repressionsmaßnahmen und for­dert einen 'Schulterschluss' von Gesellschaft und Staat. Militärs ver­lan­gen 'Mentalitätswechsel'."

    https://​www​.ger​man​-for​eign​-poli​cy​.com/​n​e​w​s​/​d​e​t​a​i​l​/​9​862
    https://​www​.ger​man​-for​eign​-poli​cy​.com/​n​e​w​s​/​d​e​t​a​i​l​/​9​864

      1. @aa:
        Hurra! 🙂
        Liest sich beim zwei­ten Mal noch gruseliger… .
        Im Umkehrschluss ist die "Expertenmeinung" des Typen mit dem alt­mo­di­schen Namen, der hei­ße und kal­te Kriege wohl nur aus Erzählungen der (Ur?)Großeltern, siche­ren (Kino?)sitzen oder Elfenbeintürmen kennt, nur so zu interpretieren:
        "Endsieg"! Und nur für "uns" – egal was es kostet, oder ob der genann­te Bus voll oder leer ist.
        Mal davon abge­se­hen, dass ein sol­cher "Endsieg" nicht genau defi­niert ist (bis auf die Plattitüde, dass der Kreml die vir­tu­el­le wei­ße Flagge hisst, sich aus den besetz­ten Gebieten zurück­zieht und ordent­lich Reparationen berappt):
        Wird der "glo­ba­le Süden" + China, ana­log ,einen (Werte?) "Partner" im Stich lassen?

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