»Seit dem Ausbruch der Maul- und Klauenseuche in Brandenburg ist die Unsicherheit in der Agrarbranche groß. Jetzt soll ein Impfstoff produziert werden – und das schon sehr bald.Zur Bekämpfung der Maul- und Klauenseuche (MKS) rüstet sich Deutschland nun vorsorglich mit der Herstellung von Impfstoff. Dieser soll auf Vorrat hergestellt werden, um bei einer möglichen Ausbreitung der Tierseuche vorbereitet zu sein, teilte das Agrarministerium in Potsdam mit.
Brandenburg habe dazu nach Absprache mit den Bundesländern die Impfbank gegen die Maul- und Klauenseuche aktiviert. Das ist nach Angaben des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) die Voraussetzung, dass innerhalb einer Woche der geeignete Impfstoff für die Tiere hergestellt werden könne. Entschieden ist damit aber noch nicht, ob es tatsächlich Impfungen geben wird…
Özdemir: Mit Impfreserve für alle denkbaren Szenarien gerüstet
"Falls der Impfstoff in Deutschland nicht zur Anwendung kommt, kann er als eine Möglichkeit aufgrund seiner Haltbarkeit an Länder, in denen die MKS ständig vorkommt, abgegeben werden", hieß es. Der Impfstoff ist 18 Monate haltbar. Für den Menschen ist die MKS ungefährlich…
Handelsbeschränkungen auch bei Impfung
Laut FLI gibt es auch nach einer Impfung Handelsrestriktionen für Klauentiere. "Viele Drittländer wollen kein Risiko eingehen und wollen keine Importe aus Ländern, die impfen", teilte die Leiterin des Instituts für Epidemiologie am Friedrich-Loeffler-Institut, Carola Sauter-Louis, kürzlich mit. Daher müsse auch viel getestet werden, um zu zeigen, dass geimpfte Tiere nicht infiziert worden seien, ergänzte Martin Beer, Leiter des Instituts für Virusdiagnostik am FLI…«
tagesschau.de (21.1.25)
Wer stellt eigentlich noch mal die Landesregierung in Brandenburg?
Was die Stasi aufdeckte
Pikant: Das letzte Seuchengeschehen soll 1982 ausgerechnet durch Schlamperei im Friedrich-Loeffler-Institut entstanden sein. Auf berliner-kurier.de ist am 14.1.25 zu lesen, was die Staatssicherheit damals ermittelt hatte:
»… So paradox wie es klingt: Der Impfstoff gegen den MKS-Virus stammte ausgerechnet aus einem Forschungslabor, das 1982 für den Ausbruch der letzten Maul- und Klauenseuche auf dem Gebiet der DDR verantwortlich gewesen sein könnte. Und noch verrückter ist, dass vom heutigen „Nachfolger“ dieses Instituts ein Impfstoff stammt, der die aktuelle Seuche bekämpfen soll. Die Rede ist vom Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) auf der Ostseeinsel Riems…
Es hatte vor allem eine „unzureichende veterinärhygienische Absicherung“, die offenbar dafür sorgte, dass ein gefährlicher Virus aus dem Institut „frei kam“ und im März 1982 die Maul- und Klauenseuche im Norden der DDR auslöste…
Der Virus kann sich über die Luft, aber auch über alle möglichen Wege ausbreiten – so stand am Ende des Berichtes für die Stasi fest, dass Ausbruch der Seuche „mit hoher Wahrscheinlichkeit“ durch die Impfstoff-Tests des Instituts „verursacht wurde“. Sie wurden „ohne ausreichende seuchenhygienische Sicherheit“ durchgeführt – unter anderem wegen „fehlender Keimfreiheit und nicht vorhandenen Filteranlagen“ in den Versuchsställen…«
Vielleicht sollte der heutige Inlandsgeheimdienst sich noch einmal das Institut anschauen. Über dessen riskante Forschungen ist einiges zu lesen via https://kodoroc.de/?s=l%C3%B6ffler. Unter anderem etwas zur Geschichte des FLI vor Stasi und Verfassungsschutz:
Der MDR "blickt auf die nächste Pandemie". Wissenswertes über das Friedrich-Löffler-Institut

Ob mit oder ohne Spritzmittel, es werden nicht nur die Tiere sinnlos vernichtet, sondern auch die Existenzen der verbliebenen unabhängigen Bauern und deren Familien. Es bleiben als Konzerne bezeichnete kriminelle Vereinigungen von größenwahnsinnigen Oligarchen, die immer mehr unser Leben bestimmen.
Genau Herr Pan,
die Maßnahmen richten sich gegen die Kleinen. Nur stellt die Staatspopaganda das wieder so dar, als wären da alle betroffen. Als gäbe es keinen Unterschied zwischen ein paar kleinen Handwerksbetrieben die mit dem Rücken zur Wand stehen und den Riesenkonzernen die aufgrund ihrer Monopolstellung die Preise diktieren.
Als hätten wir hier einen Solidarstaat dem eine gesunde Tierhaltung am Herzen liegt. Ein Staat der ständig von Versorgung faselt, in Wirklichkeit jedoch die Monopolisierung vorantreibt.
MFG
Was man in der DDR auch herausgefunden hat ist, daß Impfstoffe gegen MKS überflüssig sind wenn es eine artgerechte Tierhaltung gibt und hygienische Standards eingehalten werden.
> Mielkes Leute deckten Schlamperei auf: Aus einem Forschungs-Labor war 1982 offenbar ein Virus entwichen
https://www.berliner-kurier.de/ddr/letzte-maul-und-klauenseuche-in-der-ddr-auch-da-spionierte-die-stasi-li.2288905
Blödsinn. Viren kann man nicht züchten. Also können sie auch nicht entweichen.
Im Übrigen diente die Schlachttierhaltung in der DDR der Versorgung von Menschen mit Fleisch- und Wurstwaren.
Heute werden Schlachttiere nicht zur Versorgung sondern nur der Profite wegen gehalten. Unterschied klar?
Na dann – Die Stasi muß wohl wieder her. Warum hat man die eigentlich abgeschafft. Weiß das Eine/r? War es denn nicht so daß man nach der Wiedereingliederung festgestellt hat, daß die als degradierte Schupos echten Faschisten nachgestellt haben? Aber möglicher weise täuschte mich da mein Eindruck. Die armen Jungs konnten ja nicht wissen wie's gemeint war, hat man die in der Ausbildung doch noch auf die Wildvariante angesetzt. Also zog man sie, laut Öffi-berichterstattung kurzerhand aus der verkehrspolizei-Oste oder wo die sonstwo hingesteckt wurden, und versetzte sie wohl einzeln zu westlichen. Wohl um zu lernen, wie "Nazi" bei uns definiert wird. Weil man aber auch im Osten nicht umhin gekommen zu sein schien auch ein paar Altnazis nach dem Krieg zu "integrieren", wird's vermutlich auf fruchtbaren Boden gesackt sein. Man muß im Leben halt Kompromisse schließen, nicht wahr? Schließlich ist ein Chef ohne Amt wie eine Taube auf dem Dach. Und im Osten hatte es Beides – Tauben und Dächer! War'n ja nich vom Jupiter, newahr.
[auch satire möglich, im Kern]
German pig prices stable on hopes foot-and-mouth disease contained
By Reuters
January 22, 20252:41 PM GMTUpdated 28 min ago
https://www.reuters.com/business/healthcare-pharmaceuticals/german-pig-prices-stable-hopes-foot-and-mouth-disease-contained-2025–01-22/
"Daher müsse auch viel getestet werden, um zu zeigen, dass geimpfte Tiere nicht infiziert worden seien, ergänzte Martin Beer, Leiter des Instituts für Virusdiagnostik am FLI…"
Dumm nur, das bei geimpften Tieren der Test positiv anzeigt.
Das hatte ich irgendwo letzte Woche gelesen, jetzt finde ich nur diese Quelle.
https://www.deutschlandfunk.de/wohl-und-wehe-der-mks-impfung-100.html
"Ausgerechnet mit der Maul- und Klauenseuche (MKS) beginnt die auch die Geschichte der Virologie: Vor rund einhundert Jahren entdeckten Forscher das Virus und entwickelten im Auftrag des preußischen Kultusministeriums einen Impfstoff gegen die Seuche, die bereits damals der Landwirtschaft schweren Schaden zufügte. Seit zehn Jahren wird europaweit nicht mehr gegen die Krankheit geimpft, doch ob die Prävention die derzeitige Epidemie hätte verhindern können, ist fraglich: „Ein Grund für die Abschaffung der Impfung besteht darin, dass geimpfte Tiere nicht von infizierten unterschieden werden können, denn der Nachweis besteht im Aufzeigen von Antikörpern gegen den Erreger“, erläutert Professor Thomas Mettenleiter, Präsident der Bundesforschungsanstalt für Viruskrankheiten der Tiere. Daher könne nicht bestimmt werden ob ein positiv getestetes Tier auch eine Gefahr für andere darstelle.…"
https://www.vetline.de/notimpfung-als-zusaetzliche-massnahme-zur-bekaempfung-eines-potenziellen-ausbruchs-der-maul-und
"In der EU wurde die Notimpfung zuletzt während des beispiellosen Ausbruchs im Jahr 2001 angewendet (Bouma et al. 2003). Die Epidemie, die sich über kontaminierte, aus Asien importierte und in England an Schweine verfütterte Lebensmittel ausbreitete, erreichte neben Großbritannien innerhalb kurzer Zeit Irland, Frankreich und die Niederlande (Valarcher et al. 2008). Die Niederlande, die außerhalb von Großbritannien am stärksten betroffen war, entschied sich als einziges der vier infizierten Länder für die Implementierung einer Notimpfung. Das MKS-Geschehen auf 25 Betrieben hat dazu geführt, dass empfängliche Tiere auf rund 1.900 niederländischen Betrieben in betroffenen Gebieten notgeimpft und mit freiwerdenden Entsorgungskapazitäten anschließend gekeult wurden. Somit konnten die Infektionsfälle innerhalb von einem Monat unter Kontrolle gebracht werden (Bouma et al. 2003). Großbritannien, das von dem MKS-Geschehen massiv betroffen war, setzte unter anderem aufgrund von mangelnder Krisenplanung und damit einhergehender fehlender Notimpfplanung auf eine massenhafte Keulung der empfänglichen, allerdings großteils gesunden Tiere (Europäisches Parlament 2002). Insgesamt wurden in dem zehn Monate dauernden Ausbruch 6,5 Millionen Tiere gekeult, was ein Überdenken der MKS-Bekämpfungsstrategien initiiert hat (Europäisches Parlament 2002).
Bis in die 1960-er Jahre, als die prophylaktische Impfung eingeführt wurde, litt Europa unter periodischen Zyklen von ausgedehnten MKS-Epidemien (Sutmoller et al. 2003). Ab den 1980-er Jahren kam es mit wenigen Ausnahmen nur mehr zu kleineren aber nicht seltenen Ausbrüchen (Abb. 1). Als wichtigste Eintragsquellen galten importierte Waren, illegaler Transport und Laborlecks im Zuge der Impfstoffentwicklung (Valarcher et al. 2008). Aufgrund der strengen Handelsvorschriften und Außengrenzkontrollen, sowie der hohen Sicherheitsstandards der experimentellen Labore, konnte die Anzahl der MKS-Ausbrüche in den ersten zwei Dekaden des 21. Jahrhunderts EU-weit maßgeblich reduziert werden. Der letzte MKS-Ausbruch in der EU fand 2011 in Bulgarien statt (Europäische Kommission 2022) und verursachte Keulungen von ca. 530 Nutztieren (Boshnakova 2011). Aufgrund der relativ geringen Dimension dieses Ausbruchs wurden keine zusätzlichen Bekämpfungsmaßnahmen, wie die Notimpfung oder Ringkeulung, angewandt. Sechs Monate nach dem primären Ausbruch im Jänner 2011 galt Bulgarien erneut offiziell frei von MKS (Jamal und Belsham 2013)."
Impfen hilft immer!…den Profiteuren. Und sei es nur, daß wegen der Reduzierung des Angebots, höhere Preise ermöglicht werden. Worin besteht der Sinn, Tiere zu impfen und sie dann zu keulen? Hauptsache die Hersteller haben was davon?
Achja die Preußen, die haben ihre eigenen Bauernhöfe in Schutt und Asche gelegt und dann von schlechten Böden in Brandenburg gefaselt.
Problem erkannt?
"Bastian Barucker@BBarucker 10h
Trump startet eine 500 Mrd. schwere KI-Kampagne namens Stargate: "Mit Hilfe von KI könnte der mRNA-Impfstoff in nur 48 Stunden robotergesteuert hergestellt werden und eine schnelle und personalisierte Behandlung ermöglichen." Die Verarbeitung von Gesundheitsdaten der elektronischen Patientenakte durch KI soll ebenfalls Teil der neuen Initiative sein. (1) economictimes.indiatimes.com…
(1) xcancel.com/bennyjohnson/status/18…"
https://xcancel.com/BBarucker
"According to him, the project could power AI that analyzes electronic health records and helps doctors care for their patients."
https://economictimes.indiatimes.com/magazines/panache/oracles-larry-ellison-says-ai-driven-cancer-vaccine-could-be-coming-soon-as-donald-trump-announces-a-500-billion-investment-/articleshow