Bislang rund 60 Klagen gegen NRW-Krankenhausreform

Das mel­det dpa am 18.1.25:

»Düsseldorf · Die Reform der Krankenhauslandschaft in NRW sorgt wei­ter für Widerstand. Überall im Land zie­hen Kliniken gegen die Landesregierung vor Gericht.

Gegen die vom Land geplan­ten Veränderungen in der nord­rhein-west­fä­li­schen Krankenhauslandschaft regt sich wei­ter Widerstand. Bei den sie­ben Verwaltungsgerichten im Land sind bereits rund 60 Klagen gegen den Krankenhausplan NRW ein­ge­gan­gen. Das hat eine dpa-Umfrage bei den Gerichten erge­ben. Allein beim Verwaltungsgericht Köln sind 18 Klagen ein­ge­gan­gen, wie ein Sprecher sagte.

In der Regel wol­len Kliniken nicht akzep­tie­ren, dass sie eine bestimm­te Behandlung künf­tig nicht mehr anbie­ten dür­fen. Die Klagen rich­ten sich for­mell gegen die Feststellungsbescheide, die von den Bezirksregierungen nach dem neu­en Krankenhausplan NRW ver­schickt wur­den…«

6 Antworten auf „Bislang rund 60 Klagen gegen NRW-Krankenhausreform“

  1. > Überall im Land zie­hen Kliniken gegen die Landesregierung vor Gericht.

    Ist nur eine Propgandashow übri­gens. Warum auch soll­te ein Privatunternehmer gegen sei­ne Gesellschafter vor Gericht ziehen?

  2. Sofern tat­säch­lich schon Klagen anhän­gig sein soll­ten, erscheint deren Aussicht auf Erfolg, so wün­schens­wert er ist, gering. Mit was argu­men­tie­ren die Krankenhäuser? Dass ein Fehler beim erlas­sen Feststellungsbescheid vor­liegt? Dass sie die Leistungen erbrin­gen kön­nen, obwohl dies gera­de nicht erfol­gen soll? Dass dies exi­stenz­be­dro­hend ist? Die letz­te­ren bei­den sind doch gera­de die nicht offen aus­ge­spro­che­ne poli­ti­sche Motivation. Sofern irgend­ei­ne Klage erfolg­reich sein soll­te gegen die unaus­ge­spro­che­ne Ursache, müss­te die gesetz­li­che Regelung gegen das Grundgesetz ver­sto­ßen. Bis dies letzt­lich beschie­den ist, wird Moos auf den Gräbern der ver­en­de­ten Kliniken gewach­sen sein, und die Angelegenheit ist damit bereits erledigt.

    1. > Mit was argu­men­tie­ren die Krankenhäuser?

      Die Besitzer die­ser Einrichtungen bean­stan­den daß sie zu wenig Profite machen. Von daher der Schrei nach staat­li­cher Unterstützung.

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