
Aus der Begründung des Direktoriums der Gesellschaft für die Verleihung des Internationalen Karlspreises zu Aachen an die Präsidentin der Europäischen Kommission Dr. Ursula von der Leyen:
»Sie ist die europäische Führungspersönlichkeit, die starke Stimme Europas in der Welt, die in einer Zeit epochaler Herausforderungen die Interessen Europas und seiner Freunde kraftvoll wahrnimmt. Sie ist auch die Führungskraft, die aufgrund der im Amt erworbenen Anerkennung in der Lage ist, die bestehenden und künftigen Aufgaben zu meistern.
Für ihre Verdienste um die Einheit der Mitgliedstaaten, die Eindämmung der Pandemie, die Geschlossenheit des Verteidigungswillens gegen Russland und die Impulse zum Green Deal einerseits sowie zur Ermutigung gegenüber den anstehenden Aufgaben ehrt das Direktorium der Gesellschaft für die Verleihung des Internationalen Karlspreises die Präsidentin der Kommission der Europäischen Union mit der Verleihung des Internationalen Karlspreises zu Aachen im Jahr 2025.«
Eine Million Euro
»Der Internationale Karlspreis zu Aachen wird künftig mit einer Million Euro dotiert. Das Geld stiftet ein Unternehmerehepaar. Damit wird der Karlspreis zur höchstdotierten gesellschaftlichen Auszeichnung der Bundesrepublik.
Der Karlspreis wird für Verdienste um Europa und die europäische Einigung vergeben. Bislang bestand er aus einer Urkunde und einer Medaille.
Das Preisgeld kommt laut dem Karlspreis-Direktorium von der privaten Stiftung eines Aachener Ehepaares. Die DSA Schäfer-Schulz Stiftung werde die Summe erstmals 2025 ‒ zum 75-jährigen Jubiläum des Preises ‒ zur Verfügung stellen. Die Spendensumme soll nicht an die Preisträger persönlich gehen, damit sollen in Abstimmung mit ihnen europäische Projekte finanziert werden…«
www1.wdr.de (6.12.24)

Die Menschheit kann nur überleben wenn Wohnungen gebaut werden damit Menschen wohnen können, wenn Kleidung produziert damit Menschen was zum Anziehen haben, wenn Lebensmittel hergestellt damit Menschen was zu Essen haben usw.
Wenn materielle und kulturelle Güter nicht der Profite wegen produziert werden sondern um menschliche Bedürfnisse zu befriedigen. Wenn durch gesellschaftliche Arbeit erzeugter Mehrwert nicht in privaten Taschen landet sondern da wo er hingehört: in die Gesellschaft.
Hat die Verdiente Karlspreisträgerin daran irgendeinen Anteil?
Karlspreis für Ursula von der Leyen – Gratulation!
16. Januar 2025 um 9:00 Ein Artikel von: Tobias Riegel
https://www.nachdenkseiten.de/?p=127321
s.a.
Karlspreis für das Kriegs-Maskottchen (und noch mehr Preis-Propaganda …)
https://www.nachdenkseiten.de/?p=96498
Karlspreis – Kriegswütiger Namensgeber und gegründet von einem elitären Zirkel ehemaliger NSDAP- und SA-Mitglieder
https://www.nachdenkseiten.de/?p=97458
Von der Leyen und der Pfizer-Skandal – Warum schweigen die deutschen Medien?
https://www.nachdenkseiten.de/?p=97393
Nun ermittelt auch die EU-Staatsanwaltschaft gegen von der Leyen – und die deutschen Medien schweigen noch immer
https://www.nachdenkseiten.de/?p=113572
Karlspreis – Kriegswütiger Namensgeber und gegründet von einem elitären Zirkel ehemaliger NSDAP- und SA-Mitglieder
https://www.nachdenkseiten.de/?p=97458
Von der Leyen und der Pfizer-Skandal – Warum schweigen die deutschen Medien?
https://www.nachdenkseiten.de/?p=97393
Nun ermittelt auch die EU-Staatsanwaltschaft gegen von der Leyen – und die deutschen Medien schweigen noch immer
https://www.nachdenkseiten.de/?p=113572
Kulturpropaganda und Preisverleihungen
https://www.nachdenkseiten.de/?p=49250
Ja, interessant. Ich gehe mittlerweile davon aus, dass grundsätzlich nur Leute einen Preis bekommen, die Dreck am Stecken haben, sich angebiedern, oder nützlich sind.
Oder um es kurz zu sagen: Scheiß kriegt Preis. Je größer der Preis, desto größer der Scheiß.
Preise in diesem System erhält der, der streberhaft dessen Anliegen umsetzt nach totaler Ausbeutung der Humanressource(n), totaler Gewährleistung des Profits der entscheidenden Anteilseigner der sogenannten westlichen Welt (inkl. der Kriegsindustrie) und ihrer als Büttel agierenden Kapitalsammelorganisationen und Kapitalverwaltungsorganisationen und der damit einhergehenden Finanzoligarchie.
Von der Leyen ist nicht perfekt in diesen Angelegenheiten, sie nähert sich aber der Perfektion in unglaublichem Maße. Das muss erst einmal ein anderer schaffen. Das muss man einfach anerkennen. Großartig!
In einer angemessenen Laudatio müssen unbedingt auch die gezeigten überzeugenden Leistungen in Sachen Dreistigkeit und Unverschämtheit selbstverständlich gewürdigt werden. Gerade diese Eigenschaften machen den Unterschied zwischen einem Amateur und einem echten europäischen Profi aus. Was wäre ein Ausquetschen der Humanressourcen zwecks Profitgenerierung ohne eine angemessene Verhöhnung?
Vom Thema Korruption zu sprechen, oder dies auch nur anzudeuten, verbietet sich von selbst. Es ist ein bitterböses Wort für eine dem System immanente Eigenschaft. Eine Leistung in diesem System erfordert immer eine Gegenleistung bzw. Kompensation, egal in welcher Form dies erfolgt. Egal, ob wissentlich oder nebenbei. Egal, ob direkt monetär oder als Folgewirkung.
Es wäre auch an der `Zeit, dass die Beraterbranche einer Ikone der Auftragsvergaben einen ordentlichen Preis verleiht.
Was der Mafia die Geldwäsche, sind dem Establishment seine Preisverleihungen. Hier wird lediglich kein Geld rein gewaschen, sondern seine Wasserträger, Helfershelfer und nützlichen Idioten.