Aus den RKI-Tätigkeitsberichten (2). Wissen auf den Kopf gestellt

Am 18.9.20 hat­te das RKI einen ersten inter­nen Zwischenbericht ver­öf­fent­licht, der sei­ne Tätigkeit im ersten Halbjahr 2020 beschreibt. Erst fast zwei Jahre spä­ter, am 28.7.22, kam es zu einem zwei­ten Bericht, der bis zum 31.12.21 reicht. In einer Chronologie lesen wir:

Welche will­kür­li­chen Annahmen und Beschlüsse des RKI dafür mit­ver­ant­wort­lich waren, geht auch aus die­sem Dokument hervor.

War im ersten Bericht noch von einer "Häufung von Lungen­entzündungen mit unkla­rer Ursache in Wuhan" die Rede, so wur­de die kla­re medi­zi­ni­sche Benennung jetzt auf­ge­ge­ben und von einem "neu­ar­ti­gen" Coronavirus gespro­chen, das bis Ende 2021 laut WHO "etwa 289 Millionen Fälle und über 5,4 Millionen Todesfälle" ver­ur­sacht habe. Bereits auf den ersten Blick ist klar, daß die­se Zahlen nie­mals mit der ursprüng­li­chen Definition zu errei­chen wären. Keiner der Infizierten und Verstorbenen muß­te zwin­gend Symptome einer neu­ar­ti­gen Erkrankung auf­wei­sen, es reich­ten Tests, die Partikel des Virus nach­wie­sen. Dabei war deren Menge genau so wenig defi­niert wie der Zeitpunkt eine Rolle spiel­te, zu dem die der­art bestimm­te Infektion auf­ge­tre­ten war.

Folgerichtig geht die aus­führ­li­che Schilderung von sie­ben Phasen und fünf Wellen aus­schließ­lich von "Inzidenzen" aus.

Das Kapitel "Risikobewertung durch das RKI" ist so falsch wie bezeichnend:

»Seit Beginn der Pandemie wer­den durch den Krisenstab des RKI Risikobewertungen for­mu­liert, in regel­mä­ßi­gen Abständen sowie anlass­be­zo­gen über­prüft und bei Bedarf an die epi­de­mio­lo­gi­sche Situation ange­passt. Zentraler Bestandteil der Risikobewertung ist die Einschätzung der Gefährdung der Bevölkerung durch COVID-19. Dabei han­delt es sich um eine qua­li­ta­ti­ve Beschreibung. Zu den ver­wen­de­ten Begriffen gering, mäßig, hoch oder sehr hoch lie­gen kei­ne quan­ti­ta­ti­ven Äquivalente für die Eintritts­wahrscheinlichkeit oder das Schadensausmaß vor.«

Der Link führt zu die­sem und jenem, nicht aber zu Kriterien für die Risikobewertung.

Richtig ist, daß im Krisenstab immer wie­der über das Thema gespro­chen wur­de. In den Protokollen fin­den sich aber sel­ten Beschlüsse dazu. Charakteristisch ist die Feststellung im Protokoll vom 17.3.20:

Vizepräsident Schaade teilt dem Krisenstab mit, daß Präsident Wieler der Öffentlichkeit eine hoch­ge­stuf­te Einschätzung bekannt­gab. Daran war nach Angaben des Ministeriums nie­mand sonst aus dem Krisenstab betei­ligt (s. hier). Am 15.3.20 (Sonntag) hat­ten Wieler und Schaade eigen­mäch­tig ent­schie­den. Im Protokoll vom 13.3.20 (Freitag) ist noch zu lesen:

Natürlich waren am Wochenende kei­ne neu­en Umstände auf­ge­tre­ten. Dennoch mach­te die RKI-Leitung, vor­bei an dem dafür zustän­di­gen Gremium, Ansagen ohne jeden wis­sen­schaft­li­chen Gehalt, aber mit weit­rei­chen­den Folgen für die Bevölkerung.

Der Bericht unter­schlägt die­se Hochstufung und behaup­tet statt­des­sen: "Bis zum 20. April 2020 hat­te sich die Situation so dyna­misch ent­wickelt, dass das gesund­heit­li­che Risiko für die Bevölkerung als hoch, für vul­nerable Gruppen als sehr hoch ein­ge­stuft wur­de". Im Protokoll von die­sem Tag lesen wir:

Am 21.4.20 heißt es:

Am 22.4.20:

Die glei­che Formulierung fin­det sich am 23.4. und 24.4.20 Am 27., 28.4. und 29.4. erneut: "! Nicht bespro­chen". Erst am 30.4.20 wur­de eine neue Bewertung vor­ge­nom­men. In dem ent­spre­chen­den Dokument heißt es: "Die Anzahl der neu über­mit­tel­ten Fälle ist rück­läu­fig" (Dokument Risikobewertung zu COVID-Entwurf-nCov-Lage-2020–30-04 im Leak). Die glei­che Formulierung ist im Dokument RKI-RisikobewertungCOVID-2020–05-19 ent­hal­ten. Am 29.5.20 wird dis­ku­tiert, "ob das RKI nicht ähn­lich wie das ECDC, eine dif­fe­ren­zier­te­re Risikobewertung sinn­voll fän­de". Die Entscheidung wird ver­tagt. Weiter aus dem Bericht:

» Im Jahr 2021 erfor­der­te der Pandemieverlauf 25 wei­te­re Anpassungen der Risikobewertung.

In der letz­ten Risikobewertung des Jahres 2021 am 21. Dezember 2021 schätz­te das RKI ange­sichts der zuneh­men­den Ausbreitung der leicht über­trag­ba­ren VOC Omikron und stei­gen­der Fallzahlen die Gefährdung der Gesundheit durch COVID-19 für unge­impf­te Personen als sehr hoch, für die Gruppe der Geimpften mit Auffrischimpfung als mode­rat ein.«

Das Protokoll vom 13.12.21 weist hier­zu eini­ge inter­es­san­te Details auf, die mit die­ser Darstellung kaum zusammenpassen:

Noch in der Diskussion am 17.12.21 wird erkenn­bar, daß es für die behaup­te­ten unter­schied­li­chen Risiken von "Geimpften" und "Nichtgeimpften" kei­ne Grundlage gab:

»Impfschutz gegen Omikron: Details hier­zu noch unge­nü­gend bekannt…

Zu schwe­rer Krankheit feh­len Daten und dies ist noch nicht abschlie­ßend beur­teil­bar, aber von Schutz vor schwe­rer Infektion wird aus­ge­gan­gen, soll­te auch so kom­mu­ni­ziert wer­den…«

Dennoch ist in der Risikobewertung vom 20.12.21 zu lesen (Dokument Risikobewertung zu COVID-KS_2021-12–20-clean im Leak):

»Die Infektionsgefährdung wird für die Gruppe der Ungeimpften als sehr hoch, für die Gruppen der Genesen und Geimpften mit Grundimmunisierung (zwei­ma­li­ge Impfung) als hoch und für die Gruppe der Geimpften mit Auffrischimpfung (drei­ma­li­ge Impfung) als mode­rat ein­ge­schätzt.«

"Modellierungen, Strategien und Krisenpläne"

Im Kapitel mit die­ser Überschrift ist zu lesen, was die Grundlage für die vor­ge­ge­be­ne "wis­sen­schaft­li­che" Beurteilung war, nicht nur zu Beginn:

»Am 20.3.2020 wur­de auf der RKI-Webseite das Schadenspotential von COVID-19 in Deutschland auf Basis der grund­le­gen­den Eigenschaften von SARS-CoV‑2 (Ausbreitung und Schwere) in ver­schie­de­nen Beispielszenarien dargestellt.

Auf der Basis von mode­ra­ten Annahmen zur Ausbreitung von COVID-19 in der Bevölkerung – initia­ler R‑Wert von 2, das heißt jeder Fall infi­ziert im Mittel zwei Sekundärfälle – und zur Krankheitsschwere – Letalität in der Gesamtbevölkerung von 0,56 %, Anteil schwe­rer Verläufe (Krankenhausaufenthalt er- for­der­lich) 4,5 %, in einem Viertel der Krankenhausaufenthalte wird eine inten­siv­me­di­zi­ni­sche Behandlung not­wen­dig – wur­de bei­spiel­haft dar­ge­stellt wie die Epidemie in Deutschland ver­lau­fen könn­te. Insbesondere wur­de die Zahl von zu erwar­ten­den Todesfällen bei einem unge­brem­sten Verlauf der Epidemie auf etwa 370.000 geschätzt. Diese Zahl beinhal­te­te kei­ne Reinfektionen mit wei­te­ren SARS-CoV-2-Varianten und auch nicht Todesfälle, die im Fall der (loka­len) Überlastung des Gesundheitssystems zusätz­lich zu erwar­ten wären…«

Keine ein­zi­ge die­ser Annahmen war auch nur annä­hernd zutref­fend. Dennoch heißt es: "Daraus wur­de die Schlussfolgerung gezo­gen, dass nur über all­ge­mei­ne Maßnahmen zur Kontaktreduktion eine Überlastung des Gesundheitssystems abge­wen­det wer­den kön­ne".

Nationaler Pandemieplan auf den Kopf gestellt

Irreführend heißt es weiter:

»Der Nationale Pandemieplan, der 2016/​2017 ent­wickelt wur­de, und das Rahmenkonzept Epidemisch bedeut­sa­me Lagen erken­nen, bewer­ten und gemein­sam erfolg­reich bewältigen, veröffentlicht im Oktober 2019, dien­ten als Grundlage für die Bewältigung der COVID-19 Pandemie.«

Im Pandemieplan ist zu lesen:

»… Das RKI wird bei Auftreten einer Pandemie schnellst­mög­lich eine kli­ni­sche Falldefinition erstellen…

Zur Absicherung der kli­ni­schen Diagnose, wel­che im Pandemiefall neben der Kenntnis der epi­de­mio­lo­gi­schen Situation das wich­tig­ste Handlungskriterium für Therapieentscheidungen dar­stellt, steht dem Arzt eine wei­ter­füh­ren­de Labordiagnostik zur Verfügung…« gmkon​line​.de (2.3.17)

Dieses Prinzip wur­de nun auf den Kopf gestellt. Ausschlaggebend war nicht mehr die kli­ni­sche Diagnose, son­dern ein Laborergebnis. Auch die­se Erkenntnis soll­te kei­ne Rolle mehr spielen:

»Grundsätzlich gilt für alle Teilbereiche, dass die zur Anwendung kom­men­den Kommunikationsmaßnahmen sich nicht nur auf die Bereitstellung von Informationen in eine Richtung beschrän­ken soll­ten, son­dern die Kommunikationsstrategien auf Dialog aus­ge­legt sind. Rückmeldungen, Fragen und Kritik soll­ten wahr- und ernst genom­men und trans­pa­rent dar­ge­stellt wer­den, um damit den Informationsbedürfnissen aller ange­spro­che­nen Zielgruppen Rechnung zu tra­gen. Bestehende Unsicherheiten soll­ten offen ange­spro­chen wer­den. Dies trägt mit dazu bei, dass die Glaubwürdigkeit der kom­mu­ni­zie­ren­den Einrichtungen gewahrt bleibt und sich kein Vertrauensverlust in der Informationsvermittlung einstellt…«

Das Wort Lockdown sucht man in dem Plan vergebens.

Das Problem der PCR-Tests

Der Pandemieplan bestand aus zwei Teilen. Der zwei­te behan­delt die "Wissenschaftlichen Grundlagen". Ausgehend von der Schweinegrippe, für das RKI eine Pandemie, wird festgestellt:

»Zu Beginn der Pandemie 2009 stan­den die Labore aller­dings welt­weit vor der Herausforderung, ein sich rasant um die Welt aus­brei­ten­des, aber zuvor unbe­kann­tes Virus nach­zu­wei­sen, für das kei­ner­lei spe­zi­fi­sche dia­gno­sti­sche Tests bereit­la­gen. Es wur­den daher inner­halb weni­ger Tage PCR-Tests ent­wickelt, die auf den ersten publi­zier­ten Sequenzen basier­ten und für die eine umfas­sen­de Validierung auf­grund des Mangels an Zeit und defi­nier­tem Probenmaterial nicht vor­lag. Trotzdem wur­den sie auf­grund der epi­de­mio­lo­gi­schen Dringlichkeit ein­ge­setzt. Einer die­ser Tests wur­de inner­halb kür­ze­ster Zeit als rea­dy-to-use-Kit für den inter­na­tio­na­len Markt kom­mer­zia­li­siert [20]. Auch für zukünf­ti­ge Pandemien ist ein sol­ches Szenario wahrscheinlich… 

Daher emp­fiehlt es sich, im Bereich der Influenza­überwachung nach Möglichkeit einen zwei­ten PCR-Test mit Zielsequenzen in einer ande­ren Genregion zu ver­wen­den und wei­te­re PCRs zum Einsatz bei unkla­ren Ergebnissen bereit­zu­hal­ten [21]. Dies gilt vor allem in der Frühphase der Pandemie, wenn die Leistungsfähigkeit der Tests noch nicht ein­ge­schätzt wer­den kann…«

In der Literaturliste aus 99 Verweisen zu die­sem Thema erscheint der Name Drosten übri­gens kein ein­zi­ges Mal.

Sinn und Unsinn von Masken, Quarantäne, Verbot von Veranstaltungen

In der wis­sen­schaft­li­chen Begründung des Pandemieplans wuß­te man 2017 noch:

»Im Rahmen von indi­vi­du­el­len Maßnahmen außer­halb des Haushalts unter­such­te eine Studie, ob in Situationen mit höhe­rer Menschendichte das Tragen eines MNS bzw. eine ver­mehr­te Händehygiene Influenzaübertragungen ver­hin­dern kön­nen. Die Studie wur­de in zwei auf­ein­an­der fol­gen­den Wintern unter Studenten in Studentenwohnheimen durch­ge­führt. Sie zeig­te eine gerin­ge Evidenz für einen Effekt

Weitere, indi­vi­du­ell durch­zu­füh­ren­de Maßnahmen sind die frei­wil­li­ge Isolation Erkrankter sowie die frei­wil­li­ge Quarantäne von Kontaktpersonen eines Erkrankten. Da die frei­wil­li­ge Isolation bei Erkrankung auch außer­halb einer Pandemie häu­fig prak­ti­ziert wird und gerin­ge uner­wünsch­te „Nebenwirkungen“ hat, kann hier von einer hohen Akzeptanz aus­ge­gan­gen werden…

Von Behörden wird im Falle von Pandemien oder schwe­re­ren Influenzaepidemien häu­fig erwo­gen, öffent­li­che Versammlungen und Massenveranstaltungen abzu­sa­gen, sowie Schulen und Kindergärten zu schlie­ßen. Die dies­be­züg­lich beste Evidenz zur Effektivität stammt aus der Pandemie 1918, in der das Verbot öffent­li­cher Versammlungen (zusam­men mit Schulschließungen) zu den häu­fig­sten Maßnahmen gehör­te. Modellierende Berechnungen legen zwar einen Effekt der dama­li­gen Bemühungen nahe, aller­dings bestehen Zweifel bezüg­lich der Übertragbarkeit auf die heu­ti­ge Situation. Bei Schulschließungen wer­den pro­ak­ti­ve von reak­ti­ven Maßnahmen unter­schie­den. Erstere sol­len die Ausbreitung der Influenza auf Bevölkerungsebene hem­men, letz­te­re erfol­gen dann, wenn ein gere­gel­ter Betrieb der Einrichtung nicht mehr mög­lich ist. Die Abwägung, Schulen pro­ak­tiv zu schlie­ßen, ist beson­ders schwie­rig. Schulschließungen kön­nen erwo­gen wer­den, wenn die Übertragungsrate bei Kindern viel höher ist als bei Erwachsenen und wenn die Pandemie beson­ders schwer­wie­gend ist. Trotz einer Vielzahl von Hinweisen, dass ein epi­de­misch bedeut­sa­mer Hemmeffekt erreicht wer­den könn­te, ste­hen auf der ande­ren Seite vie­le Bedenken gegen­über. Dazu gehö­ren u. a. die Problematik des Timings (wann begin­nen, wie lan­ge durch­füh­ren) sowie die Gewährleistung der Betreuung der Kinder, die ggf. einen Arbeitsausfall der Eltern nach sich zieht, evtl. auch im Gesundheitssektor oder ande­ren Bereichen. Reaktive Schließungen sind ver­mut­lich nur für die schlie­ßen­de Einrichtung von Nutzen.

Schließlich gehö­ren auch Maßnahmen an den Grenzen zum (Re-)aktionsrepertoire des öffent­li­chen Gesundheitsdienstes und wer­den im Krisenfall regel­mä­ßig in den Medien dis­ku­tiert. Hier besteht eine aus theo­re­ti­schen Überlegungen und rea­len Erfahrungen gespei­ste Einigkeit, dass ein Einreise-(und Ausreise-)Screening an Grenzen auf­wen­dig und inef­fek­tiv ist…

Es liegt kei­ne Evidenz vor, dass im Fall einer Pandemie die Vermeidung des öffent­li­chen Personennahverkehrs Influenzaerkrankungen verhindert…«

Alle die­se Erkenntnisse wer­den auf über 200 Seiten mit Studien belegt. Die Entscheidungen von 2020 ff. schlu­gen sie sämt­lich in den Wind.

Modellierungen

Nicht zutref­fend sind die Ausführungen des RKI-Berichts von 2022 auch hin­sicht­lich des Punktes "Modellierungen". Im erwähn­ten Rahmenkonzept aus dem Oktober 2019 lesen wir dazu:

»In aku­ten Infektionsgeschehen kann auf Basis der vor­han­de­nen Daten eine Modellierung des Infektionsgeschehens bzw. der Ausbreitung sinn­voll sein. Ziel ist es, die Anzahl erwar­te­ter Fälle und den Effekt mög­li­cher Maßnahmen abzu­schät­zen. Hierfür wer­den Modelle ent­wickelt und Annahmen zu unbe­kann­ten Größen (z. B. Dauer der Inkubationszeit, Anzahl der Kontaktpersonen, Basisreproduktionsrate oder Anzahl der Flugreisenden) zu Grunde gelegt…

Da wäh­rend eines aku­ten Infektionsgeschehens Informationen nach und nach voll­stän­di­ger wer­den, soll­ten die Annahmen die erstell­ten Modellen zugrun­de lie­gen, im Verlauf immer wie­der kri­tisch auf ihre Plausibilität über­prüft wer­den und die Unsicherheit in die­sen Annahmen soll­te bei der Interpretation der Modellergebnisse mit­ein­be­zo­gen wer­den. Insgesamt sind Modellierungen ein Instrument, um für ein­zel­ne, stra­te­gi­sche Entscheidungen eine unter­stüt­zen­de Grundlage zu lie­fern. Eine wesent­li­che Vorbedingung für aus­sa­ge­kräf­ti­ge Modelle ist die Verwendung rea­li­täts­über­prüf­ter Parameter und die sorg­fäl­ti­ge Formulierung der zu beant­wor­ten­den Fragen…«

Auch in die­sem Konzept gibt es den Begriff Lockdown nicht. Hingegen lesen wir:

»Insbesondere ist die Effizienz der imple­men­tier­ten Maßnahmen kri­tisch zu hin­ter­fra­gen. Der effek­ti­ve Nutzen von Infektionsschutzmaßnahmen ist schwer zu bele­gen – ergrif­fe­ne Maßnahmen sind des­we­gen oft nicht evidenzbasiert…

Vorgehen und Mediennutzung 

Eine hohe Priorität bei der Informationsvermittlung und Kommunikation mit der Bevölkerung haben ver­trau­ens­bil­den­de Maßnahmen…

Beim Informationsmanagement soll­ten fol­gen­de Aspekte berück­sich­tigt werden: 

  • Vermeidung von Überreaktionen in der Bevölkerung, die zu unnö­ti­gen Einschränkungen in der medi­zi­ni­schen Versorgung der Bevölkerung füh­ren könnten.
  • Ängste der Bevölkerung soll­ten offen ange­spro­chen und Unsicherheiten und Risiken nicht ver­schwie­gen wer­den…«

Erlebt haben wir das genaue Gegenteil.

(Hervorhebungen in blau und gelb nicht in den Originalen.)

(wird fort­ge­setzt)

13 Antworten auf „Aus den RKI-Tätigkeitsberichten (2). Wissen auf den Kopf gestellt“

  1. The noble lie revisted:

    "Es ging dar­um, die Natur für den Menschen siche­rer zu machen."

    "Aya Velázquez@aya_velazquez 1h

    "SARS-CoV‑2 kommt aus einem US-Labor" – Interview mit dem Lab Leak Forscher Jim Haslam, Teil 1

    Ich habe den US-ame­ri­ka­ni­schen Lab Leak Forscher @jhas5 inter­viewt. Er forscht seit drei Jahren zum Laborunfall, der mut­maß­lich zu COVID-19 geführt hat. Im Zentrum sei­ner inve­sti­ga­ti­ven Recherche steht für ihn dabei die Frage, WAS eigent­lich 2019 frei­ge­setzt wur­de. Dabei kommt Haslam zu einem ver­blüf­fen­den Ergebnis: Das Coronavirus stammt – anders, als die mei­sten Lab Leaker glau­ben – nicht aus einem chi­ne­si­schen Labor, son­dern einem US-Labor, da es US-ame­ri­ka­ni­sche "Fingerabdrücke" in sich trägt: Bestimmte Gensequenzen, die sich nur in US-Forschungspapieren und US-Patenten wie­der­fin­den würden. 

    Haslam stützt sei­ne These zudem auf die berüch­tig­te "Blaupause" für SARS-CoV‑2: Einen gele­ak­ten US-ame­ri­ka­ni­schen Forschungsantrag namens "DARPA DEFUSE". Dieser sei zwar schluss­end­lich nicht von der DARPA finan­ziert wor­den, dafür aber von nie­mand Geringerem als Anthony-Fauci, dem ehe­ma­li­gen NIAID-Direktor, unter des­sen groß­zü­gi­gem Forschungsschirm namens "CREID".

    Laut Haslam han­delt es sich bei SARS-CoV‑2 um einen "selbst­aus­brei­ten­den Fledermaus-Impfstoff", der im Herbst 2019 bei einem Laborunfall in Wuhan frei­ge­setzt wur­de. Der Impfstoff soll­te an in der Wildnis gefan­ge­nen Fledermäusen im Wuhan Institut gete­stet wer­den, bevor man ihn anschlie­ßend in der Natur aus­brin­gen woll­te. Die Idee, Fledermäuse zu imp­fen, beruh­te dar­auf, dass sie unter Virologen als "Reservepopulation" für hoch­ge­fähr­li­che Viren gel­ten: SARS1, MERS, Nipah, Hendra, Marburg – all die­se für Menschen hoch­ge­fähr­li­chen Viren wür­den in Fledermäusen über­le­ben und von dort über Zwischenwirte immer wie­der auf den Menschen über­sprin­gen. Es ging dar­um, die Natur für den Menschen siche­rer zu machen. Und der Rest ist – wie man so schön sagt – Geschichte. 

    Was sich erst­mal schier unglaub­lich anhört, belegt Haslam minu­ti­ös anhand von auf­fäl­li­gen Gensequenzen im COVID-19-Genom, einer Vielzahl frei­ge­klag­ter Dokumente, Slack-Nachrichten, Emails, Forschungsanträgen, Patenten und öffent­li­chen Verlautbarungen der "DARPA DEFUSE"-Protagonisten in den Jahren vor und nach Corona. 

    Das Thema ist in mei­nen Augen des­halb so rele­vant, da es letzt­end­lich um die Frage geht, wie die Gesellschaft zukünf­tig mit dem Thema hoch­ris­kan­te Biotechnologien wie "Gain-of-Function"-Forschung umge­hen möch­te – wenn der star­ke Verdacht im Raum steht, dass mög­li­cher­wei­se bereits Corona auf einem Laborunfall basier­te, bei dem ein Produkt US-ame­ri­ka­ni­scher Biotechnologie frei­ge­setzt wurde. 

    Dies ist Teil 1 des Interviews, Teil 2 folgt im neu­en Jahr. Das Interview steht in drei ver­schie­de­nen Versionen zur Verfügung: Englisch mit deut­schen Untertiteln (die­se Version), Englisch ohne Untertitel und Deutsch syn­chro­ni­siert, ein­ge­spro­chen von Andreas Sparberg. Alle Versionen in den näch­sten Posts.

    Kapitel:

    00:00 Intro
    02:37 Was wur­de geleakt?
    03:55 Warum soll­ten wir im Jahr 2024 noch über den Laborunfall sprechen?
    06:38 Die Kontroverse unter Vertretern der Labortheorie
    09:27 Der DARPA DEFUSE Antrag
    12:16 Ist die Laborhypothese all­ge­mei­ner Konsens in den USA?
    13:25 Der „Cover up“: Die Slack-Nachrichten der Virologen
    15:46 Die Furinspaltstelle
    18:30 Weitere Indizien für einen Laborunfall: Die Restriktionsenzymstellen
    22:27 Wer ist Shi Zhengli?
    24:27 Die Obsession der Biotechnologie von 2015 bis 2019: Wildfledermäuse
    25:40 Warum Fledermäuse?
    29:32 Sind die Verantwortlichen nicht nervös?
    30:31 Jim Haslams Theorie
    34:36 Das BSL‑2 und das BSL-4-Labor in Wuhan
    35:51 Die Forscherin im BSL-4-Labor: Danielle Anderson
    42:22 Wie konn­te sich Anderson in einem BSL‑4 Labor infizieren?
    44:46 Wuhan, Fledermäuse und selbst­aus­brei­ten­de Impfstoffe
    "

    https://​xcan​cel​.com/​a​y​a​_​v​e​l​a​z​q​u​ez/

      1. In Forschungsanträgen wird Vieles geschrie­ben, was die Mittelzuwender ger­ne hören möchten… 

        "Spaceman@im_sauseschritt 12h
        Replying to @aya_velazquez

        Wenn es dar­um ging, Fledermäuse u nicht Menschen zu imp­fen, war­um wur­de d Corona-Virus dann durch GoF im Labor der­art modi­fi­ziert, dass es hoch­an­steckend u gefähr­lich für Menschen wur­de, obwohl die­se Entwicklung via Zoonose, Mutationen etc. in d Natur nie hät­te ent­ste­hen können?"

        "Seven of Nine, MD 🏴‍☠️
        @53v3n0fn1n3 9h
        Replying to @im_sauseschritt @aya_velazquez

        Weil "Fledermaus-Impfstoff" nur die One Health cover sto­ry ist, die für die Beantragung der Forschungsgelder dien­te? So stand es im DEFUSE Proposal. Das hat Jim unkri­tisch über­nom­men. Ich glaub das auch nicht."

        "Aya Velázquez@aya_velazquez 9h
        Replying to @53v3n0fn1n3
        @im_sauseschritt

        Sehr span­nend, wir müs­sen uns mal unterhalten! 🙂

        Dec 29, 2024 · 8:26 PM UTC"

        https://​xcan​cel​.com/​a​y​a​_​v​e​l​a​z​q​uez

      2. Chapeau!
        Doch auch ohne Druck zur Einkommenssicherung macht der DLF wei­ter (ist auch bequem, weil kaum jemand irgend­et­was wirk­lich weiß). Ich wüss­te gern, wer die Medizinerin war, die mit den Gerüchten ange­fan­gen hat. Würde mich nicht wun­dern, wenn es Li Meng Yan war, die von Bannon "geret­tet" wur­de und Interviews auf Fox News gab.
        vom Samstag:
        https://​www​.deutsch​land​funk​.de/​w​e​d​e​r​-​a​u​f​k​l​a​e​r​u​n​g​-​n​o​c​h​-​a​u​f​a​r​b​e​i​t​u​n​g​-​f​u​e​n​f​-​j​a​h​r​e​-​c​o​v​i​d​-​i​n​-​c​h​i​n​a​-​d​l​f​-​b​e​5​b​c​0​2​3​-​1​0​0​.​h​tml
        heu­te morgen:
        https://www.deutschlandfunk.de/30–12-2019-der-arzt-li-wenliang-warnt-vor-neuer-lungenkrankheit-in-china-dlf-d2034610-100.html

    1. Velazquez wun­dert sich, war­um die Haslam-Story hier­zu­lan­de so wenig anschlägt. Sie über­sieht zwei Dinge:

      1. Für die mei­sten Kritiker ist zunächst die Frage wich­tig: Ist das Virus (oder was auch immer) gefähr­lich und kann es das sein. 

      Dazu hat Wodarg, der ja nun mal Lungenfachartzt ist, von Anfang an das Wesentliche gesagt: Ein Erreger der sei­nen Wirt umbringt kann sich nicht ver­meh­ren. Und Atemwegsviren ver­än­dern sich sowie­so stän­dig («Krieg gegen einen Joker», Multipolar, Mai 2020). Das ist aber nicht nur Wodargs Privatmeinung son­dern epi­de­mio­lo­gi­sches Lehrbuchwissen (von vor der Pandemie), das sagt so oder so ähn­lich jeder x‑beliebige prak­ti­sche Arzt (also jmd., der auch mal rich­ti­ge Patienten gese­hen hat).

      Die Haslam-Story wider­spricht die­sem Lehrbuchwissen. Das wird weder von ihm noch von Velazquez dis­ku­tiert oder abge­gli­chen. D.h. Velazquez kom­mu­ni­ziert nicht mit denen, die vom Lehrbuchwissen aus­ge­hen. Und des­we­gen gibt es kei­ne Resonanz.

      2. Es gibt aus­führ­li­che­re Kritiken der Labortheorie, z.B. Neil/​Engler, «Sars-Cov2 Origins – “Gain of Function” or “Claim of Function”?» (OffGuardian, Juni 2024), wo noch ein paar ande­re Punkte auf­ge­führt wer­den, die dage­gen spre­chen. U.a. dass es eine Fehldisposition von Viriologen gibt, jedes neu ent­deck­te Virus oder Eigenschaft als wirk­lich neu und nicht immer schon vor­han­den anzu­se­hen. Beispiel die omi­nö­se «Furin-Spalte», die natür­li­cher­wei­se bei vie­len Viren nach­ge­wie­sen wurde.

      https://​off​-guar​di​an​.org/​2​0​2​4​/​0​6​/​0​4​/​s​a​r​s​-​c​o​v​2​-​o​r​i​g​i​n​s​-​g​a​i​n​-​o​f​-​f​u​n​c​t​i​o​n​-​o​r​-​c​l​a​i​m​-​o​f​-​f​u​n​c​t​i​on/

      Haslam und Velazquez haben die­se Kritik bis­her igno­riert. Da hat man dann natür­lich den Verdacht, dass hier eine wüste Story gepusht wer­den soll, die bei kri­ti­scher Prüfung in sich zusammenfällt.

      Fazit. Solange Haslam/​Velazquez Kritik oder Lehrbuchwissen nicht mal dis­ku­tie­ren (was immer bei der Diskussion raus­kommt), braucht man sich um deren Story nicht wei­ter zu küm­mern. Das gilt natür­lich für alle Storys die­ses Typs.

  2. So ist es. Jeder der schon mal mit einem Raster-Elektronen-Mikroskop gear­bei­tet hat weiß, wie schwie­rig es ist Viren-Moleküle von weni­ger als 50 Nanometer Durchmesser in den Fokus zu bekommen.
    Die Schwierigkeit liegt näm­lich dar­in, die­se Moleküle auf der Probe zu fixie­ren. Und somit ent­schwin­den die mei­sten Viren beim Abpumpen durch die Vakuumpumpen (Drehschieber- und Diffusionspumpe).

  3. Ansonsten ist das alles extrem wider­sprüch­lich. Denn wenn behaup­tet wird, daß eine Zellen-Immunität nicht wirkt, wird damit ja das Impfen an sich in Frage gestellt.

  4. Danke, AA. Wie immer eine her­vor­ra­gen­de, tief­ge­hen­de und auf den Punkt gebrach­te Analyse und Schlussfolgerung. So wünscht man sich das. Bei kodo­roc (und vor­mals bei coro­dok) wird man fündig!

    Was immer wie­der ver­ges­sen wird, ist das Elend der sedier­ten und zu Tode künst­lich Beatmeten. "Der Staat" und die ihm ange­schlos­se­nen, aber auch die nicht unter­ge­ord­ne­ten, aber ihm höri­gen Institutionen und Personen pro­pa­gier­ten die künst­li­che Beatmung trotz der bekann­ten Risiken. Und nun­mehr auch letzt­lich in den letz­ten Monaten immer sicht­ba­rer: Vorsatz, zumin­dest aber beding­ter Vorsatz mit Todesfolge. 

    Die gefor­der­te Aufarbeitung mit ein wenig "das kann man beim näch­sten Mal noch bes­ser machen" ist allein vor die­sem Hintergrund höchst brech­reiz­erre­gend. In die­sem System der gesteu­er­ten Demokratieillusion inner­halb einer libe­ra­len Oligarchie kann eine Aufarbeitung eben­falls nur eine Illusion sein.

  5. "Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) ver­öf­fent­lich­te klamm­heim­lich sei­ne Impfschadens-Liste. Es bestrei­tet wei­ter­hin, dass es eine char­gen­ab­hän­gi­ge Häufung von Nebenwirkungsmeldungen gege­ben habe. Im DEUTSCHEN ÄRZTEBLATT heißt es: ZITAT: "Daraufhin sind meh­re­re Berichte erschie­nen, in denen die Daten so inter­pre­tiert wur­den, dass es doch beson­ders schäd­li­che Chargen gege­ben habe. Diese Behauptung kur­siert schon län­ger und war vom PEI bereits im Jahr 2023 zurück­ge­wie­sen wor­den. Die Behörde bleibt auch jetzt bei die­ser Position. „Allein aus der Anzahl von Verdachtsfallmeldungen, in denen eine vali­de Impfstoffcharge doku­men­tiert wird, lässt sich aus meh­re­ren Gründen nicht auf eine char­gen­be­zo­ge­ne Häufung schlie­ßen“, teil­te das PEI dem Deutschen Ärzteblatt zu den neu­en Listen auf Anfrage mit. Aktuell wür­den Erläuterungen zu den Line-Listings und gege­be­nen­falls eini­ge Beiträge für die FAQ-Rubrik erstellt." ZITAT ENDE. So gut ich erken­nen kann, hat das PEI kei­ne Daten zu der Zahl der ver­ab­reich­ten Chargen in Deutschland, obwohl das sein gesetz­li­cher Auftrag gewe­sen wäre… . Es soll­te dann beschei­de­ner sein und sagen, dass es kei­ne Information zur char­gen­be­zo­ge­nen Häufung hat, da es geschlampt hat. "

    https://​www​.cidnp​.net/​b​log

  6. Beim Familienauftrieb die­ser Tage fiel (ohne mein Zutun – isch schwör!) tat­säch­lich das Stichwort "Corona"!
    Man habe sich das durch Testen bestätigt!
    Die Warum-Rückfrage erzeug­te eine ähn­li­che Reaktion, wie ich es etwa nach dem Verlangen eines Touristen nach einem Allahbeweis bei einer Einreise nach Saudi-Arabien erwar­ten wür­de (nur ohne laut­star­ken Ruf nach der Religionspolizei): irgend­was zwi­schen Fassungslosigkeit und Empörung. "Man" müs­se doch "Vulnerable schützen"!
    Eine wei­te­re Rückfrage, ob das denn nicht bei JEDER sym­pto­ma­ti­schen (oder gar asym­pto­ma­ti­schen!), poten­ti­ell anstecken­den Erkrankung der Fall sei, blieb wohl des­we­gen unbe­ant­wor­tet, weil allein die Fragestellung ein Glaubensdogma ver­letzt: dass es sich bei "Corona" um etwas sin­gu­lä­res, unver­gleich­lich Gefährliches hand­le. Allein dadurch ver­bie­te sich per se jeg­li­cher Vergleich mit ande­ren (Atemwegs-)Erkrankungen. Verstöße wer­den mit Quasi-Exkommunikation bestraft. (Immerhin löst eine Bemerkung der Art, dass einen dies in etwa eben­so­we­nig berüh­re wie ein Ausschluss aus dem Flacherdlerverein, inzwi­schen kei­ne Hyperventilation bei den so Geschmähten mehr aus: und es bin nicht ich, der dar­auf­hin einen Themenwechsel vorschlägt).

    Womit wir beim Ignorieren des "Pandemieplans" wären: der, so die anti­zi­pier­te Argumentation eines durch­schnitt­li­chen Rechtgläubigen, bezie­he sich ja 

    1. "nur" auf Influenza/"Grippe" (stimmt zwar nicht ganz, oder ist zumin­dest "irre­füh­rend", aber man kann's ja trotz­dem behaup­ten, weil "Corona" da nicht drin­steht) und damit habe man
    2. auf eben­die­sen nicht zurück­grei­fen kön­nen und des­we­gen auf (Vor-)"Sicht fah­ren" müs­sen. Zudem sei
    3. das Virus ja "neu" und
    4. (noch) kein "Impfstoff" vor­han­den gewe­sen (vgl. auch Punkt 6.1. des "Pandemieplans")

    Da hat­ten die zu Propheten erho­be­nen (z.T. Witz-)Figuren und inter­es­sen­ge­lei­te­te (peku­niä­rer, ideo­lo­gi­scher oder "ideel­ler" Art) Demagogen (m/​w/​d) leich­tes Spiel:
    sei es mit der Forderung nach "här­te­ren Maßnahmen", kol­lek­ti­ver Ausschaltung von Kritik ("nie­mals hin­ter­fra­gen!") oder die Erklärung der "Durchimpfung" als "ein­zi­gem Weg aus der Pandemie".
    Jene, denen die "Maßnahmen" (ohne die es die neu­ar­ti­gen "Impfstoffe" mglw nie gege­ben hät­te) auf den Senkel gin­gen, beka­men sogar Sündenböcke für deren Nicht-Aufhebung "ange­bo­ten":
    Masken- oder gar "Impfverweigerer", "Quarantänebrecher" (in den "Qualitätsmedien" sel­ten gegendert) … .
    Alles hin­rei­chend selbst erlebt und außer­dem (dank coro­dok et al) gut dokumentiert.
    Manches davon legt nahe, dass eini­ge der Propagandisten (m/​w/​d) und deren Opfer nicht bös­ar­tig waren, son­dern eher "gesi­chert dumm" (dass man sich Letzterem – meist zwar erst a poste­rio­ri – zuwei­len ja selbst zu bezich­ti­gen pflegt, macht den Gedanken dar­an erträg­li­cher. Allerdings ver­stärkt sel­bi­ger auch den Wunsch nach Aufklärung).

  7. "Das Wort Lockdown sucht man in dem Plan vergebens."

    Man fin­det NICHTS kri­tik­wür­di­ges im BundPandPlan, drum wur­de er auch nicht berück­sich­tigt, genau wie die Daten des "Pandemieradars".

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