Üblicherweise ist Weihnachten eine Zeit voller Heuchelei. Nur in den letzten Jahren waren die Sprüche von Nächstenliebe etc. abgelöst von Warnungen davor, mit "Ungeimpften" zu feiern. Ein Aufgebot von PsychologInnen lehrte, wie man Begegnungen mit Ungläubigen ("Covidioten", "Impfgegnern", "Verschwörungserzählern") vermeiden solle.
Nun beschwört ein Laienprediger der "Rheinischen Post" ("seine Heimatliebe, gelebt durch persönlichen Einsatz im Schützenbrauchtum") das Vertrauen:

Kronzeugin ist eine Theologin, die ganz vorne dabei war bei der Zerstörung von Vertrauen (s. u.):
»Wenn die Krise zum Normalfall wird, sich immer neue Katastrophen abzeichnen, Menschen bei einem Anschlag sterben wie in Magdeburg, Sicherheit und Wohlstand bedroht scheinen, hilft nur eins: Gottvertrauen. Das hat Margot Käßmann, die wohl bekannteste evangelische Theologin Deutschlands, gesagt, die die Ängste der Menschen in Bezug setzt zur Geborgenheit des Glaubens…«
Bemüht wird in flottem Jargon ein Prototyp von Fake News, die schöne Geschichte von Maria und Josef:
»Das Vertrauensverhältnis ist angeknackst. Josef wollte Maria verlassen, als er erfuhr, dass sie ein Kind erwartet, aber nicht von ihm. Er blieb. Das Kind kommt zur Welt – in armseligen Verhältnissen. Hirten, die Ausgebeuteten der damaligen Zeit, eilen herbei. Sie haben nicht viel, teilen das Wenige aber gern.«
Denn so war es und soll es bleiben: Die Ausgebeuteten aller Zeiten sollen nicht nach den Ursachen ihrer armseligen Verhältnisse fragen, sondern das Wenige gern teilen. Ist das heute bedroht? "Die angeblich deutschen Tugenden, allen voran Fleiß und Pünktlichkeit, werden in Relation zu christlicher Barmherzigkeit und staatlicher Fürsorge gesetzt". Und:
»Wenn die Wirtschaft schwächelt, wenn selbst Giganten wie Thyssenkrupp und VW wanken, geht es an die Grundfesten deutscher Beständigkeit und Verlässlichkeit. Wenn extreme Kräfte gesellschaftsfähig werden, wie jüngst bei den Wahlen im Osten geschehen, ist die Demokratie in Gefahr.«
Dabei könnte es so schön sein:
»Wer sich traut, im Standesamt das Ja-Wort zu sprechen, spürt Liebe und Nähe. Margot Käßmann schreibt: „Entscheidend ist, ob wir mitten in den Stürmen des Lebens die Glaubensgewissheit haben, uns Gott anzuvertrauen.“…«
Thoren fällt schier gar nichts auf bei seiner Beschwörung:
»Wie aber ehrliches Versprechen von unlauterer Verlockung unterscheiden? Das deutsche Prinzip „Trau, schau, wem“, einer Fabel entliehen, nimmt die Furcht vor Täuschung und Betrug auf und fordert kluge Bedachtsamkeit ein: nur nicht alles glauben und keinesfalls allzu vollmundige Versprechungen von Werbern und Wunderheilern ungeprüft für redlich und wahr nehmen…
Und das ist wohl auch die auf ewig bleibende Vertrauensfrage, die sich nur persönlich beantworten lässt: Gibt es in meinem Umfeld Menschen, denen ich von Herzen verbunden bin, denen ich ohne Wenn und Aber vertrauen kann? Margot Käßmann hat in einer Lebenskrise ihre Antwort gefunden: „Du kannst nicht tiefer fallen als in Gottes Hand.“…«
Schauen wir uns den tiefen Fall von Margot Käßmann an. Unter der Überschrift "Käßmann: Denunziation Christenpflicht" wurde damals auf corodok diese Meldung veröffentlicht:

Oder dies ("Josef und Maria waren auch nicht in einem großen Familienkreis zusammen in der Ursprungsgeschichte"):
Eine kleine Sammlung der Verbrechen der Kirchen aller Konfessionen, von 2G-Regeln, Gesangsverboten, polizeilich verhinderten Gottesdiensten, zu "Impfzentren" umfunktionierten Kirchen und manches mehr findet sich in:

Frohe Weihnachten!
Vor einem Jahr hat sich der Pfarrer in meiner Kirchengemeinde noch beim Singen eine FFP2-Maske gegen Viren aufgesetzt. Beim Predigen nicht. Man oder frau durfte aber vor einem Jahr netterweise auch schon unmaskiert mitsingen.
DERSELBE PFARRER hat heute sowohl den tödlichen, menschengemachten Klimawandel, die Kriege in der Ukraine und im nahen Osten und die Wahl von Donald Trump betrauert und aber gehorsamst, pflichtschuldigst dennoch der ermordeten Besucher des Weihnachtsmarkts von Magdeburg gedacht. Letzteres ein minimaler Ansatz von Nächstenliebe, schien es mir.
Na gut. Ich will nicht hassen. Nächstes Jahr gehe ich nicht in eine evangelische Kirche. Ich gehe in gar keine Kirche mehr. Denn ich weiß, Gott ist bei mir, auch ohne Kirche. Mir muss keiner mehr erzählen, was oder wer Gott ist. Gott ist das Undefinierbare, das auf das LEBEN AUSGERICHTET ist, aber weder auf das Töten durch gefährliche Pharmaprodukte noch auf das Töten durch Waffen in menschengemachten Kriegen.
Alles Andere ist NICHT Gott.
https://substackcdn.com/image/fetch/f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F68e0119f-be94-4574–9366-f1ccd59808eb_1000x968.jpeg
🙂
Wer sagt es den eventuell noch vorhandenen Coronagläubigen in Deutschland? Es gab drei heilige Könige. Stimmt das wirklich? Oder darf auch DAS nicht hinterfragt werden? Was, wenn es 8 heilige Könige gab? Oder nur zwei? Fürchtet Euch nicht! Siehe, ich verkünde Euch große Freude! Denn Euch ist demnächst die Wahrheit geboren!
»Das Vertrauensverhältnis ist angeknackst. Josef wollte Maria verlassen, als er erfuhr, dass sie ein Kind erwartet, aber nicht von ihm. Er blieb. Das Kind kommt zur Welt – in armseligen Verhältnissen. Hirten, die Ausgebeuteten der damaligen Zeit, eilen herbei. Sie haben nicht viel, teilen das Wenige aber gern.«
— Wo steht, daß sie etwas teilten?
https://www.biblegateway.com/passage/?search=luke%202%3A1-20&version=NGU-DE
RP zitiert Käßmann: "In der Öffentlichkeit sei nicht nur die Polizei dazu da, beispielsweise in den Zügen an die Maskenpflicht zu erinnern."
Auch 'Erinnern' greift noch zu kurz. Gerade zu Weihnachten sollte noch konsequenter über das Gute nachgedacht werden. Warum nicht Maskenlose bei der nächsten Pandemie aus Sicherheitsgründen ohne langes Federlesen aus dem fahrenden Zug werfen? Oder drinnen im dafür angepaßten Schaffnerabteil verbrennen? Letzteres hätte medizinisch den Vorteil, daß die meisten Viren ohne zusätzlichen Aufwand direkt mitvernichtet würden. Und theologisch brächte es die Wiedervereinigung der Protestanten mit den Katholiken voran.
>> Üblicherweise ist Weihnachten eine Zeit voller Heuchelei.
Und die restliche Zeit unter dem Jahr.
Sie schreiben:
“Bemüht wird in flottem Jargon ein Prototyp von Fake News, die schöne Geschichte von Maria und Josef:”
— Das insinuiert, daß diejenigen, die die schöne Geschichte nicht als Fake News betrachten, sondern auf andere Weise (man kann an Texte auch aus literarischer oder vielleicht sogar theologischer Perspektive herangehen) interpretieren, zu doof sind, die Fake News, die Sie durchschauen, ebenfalls zu durchschauen.
Ein großerTeil derjenigen, die die schöne Geschichte nicht als Fake News betrachten, sind Nicht-Weiße, in Südamerika, Afrika, Süd- und Südostasien.
In den letzten dreißig Jahren habe ich Menschen aus z. B. Indien, Indonesien, den Philippinen kennengelernt, die die schöne Geschichte nicht als Fake News betrachten.
Die meisten von ihnen sprechen neben ihrer Muttersprache noch zwei oder drei andere Sprachen („sprechen“ hier im Sinne von: „sprechen“, nicht „irgendwann mal in der Schule darin unterrichtet worden sein“)
Wie viele Sprachen sprechen Sie?
Und wenn die schöne Geschichte in der Variante von Matthäus oder der von Lukas oder beiden „Fake News“ ist:
Wie steht es dann mit Sure 19?
Ist die auch Ihrer Ansicht nach „Fake News“?
Auch wenn die Erzählungen aus der Bibel und dem Koran voneinander abweichen, würde ich beiden, wie jeder anderen großen Religion auch, mit Respekt begegnen.
Also, Herr Doktor Aschmoneit:
Ist Sure 19 für Sie „Fake News“?
Und wenn Sie die Frage nicht beantworten, haben Sie gleichzeitig eine andere Frage beantwortet.
@Manfred Meyer: Ich habe gar nichts gegen Evangelien und Suren. Wie Fabeln oder Märchen transportieren sie moralische Haltungen, die ich akzeptieren oder verwerfen kann. Insofern sollte meine Benennung keine andere Betrachtung andeuten als etwa die von Schneewittchen oder Frau Holle. Sollte sich jemand von dem Begriff angegangen fühlen, habe ich wohl etwas falsch gemacht. Dann tut es mir leid.
Die Frage @Manfred Meyer ist doch, in wessen Interesse Bibeln und Korane geschrieben wurden. Nämlich im Interesse derer, die uns predigen, daß Kriege religiöse Ursachen haben, das Armut ein unabwendbares Schicksal sei und daß sich Menschen anderen Menschen unterwerfen müssten.
Also im Interesse derer die jemanden brauchen auf den sie mit dem Finger zeigen können um davon abzulenken daß sie selbst die Schuld am ganzen Elend dieser Welt sind.
Und im Interesse derer die von diesem ganzen Elend profitieren.
Weg mit diesem Schmarotzern! Aber sowas von!
@ Erfordia Vicia Faba
1. Haben Sie die Bibel gelesen?
2. Haben Sie den Koran gelesen?
Falls nicht: Dringender wäre sowieso zuvor ein Werk über deutsche Zeichensetzung.
Gut.
Aber noch etwas:
Selbst nach den Maßstäben der Nachrichtenübermittlung der römischen Antike handelte es sich niemals um eine Art von „News“, die Evangelien entstanden deutlich später.
Man sollte vermuten, daß ein Historiker so etwas weiß.
Andererseits: Wenn man im Rahmen seines kombinierten Magister-Studiums auch mit Geschichtsstudenten zu tun hatte, vermutet man so etwas auch nicht mehr.
Ja und noch etwas Herr Meyer,
auch die Antike war eine Klassengesellschaft, also eine Gesellschaft in der Menschen Menschen ausgebeutet haben. Eine Gesellschaft in der durch Ausbeutung geschaffene unschätzbare Reichtümer in privaten Händen landeten.
Und wenn wir irgendwas daran bewundernswert befinden sollten, dann doch die Tatsache daß sich daran bis heute nichts geändert hat.
MfG
Stellt Kalle`s totale Verfügbarmachung der Gesundheitsdaten durch Warp-speed-Digitalisierung die Erlösung vom menschlichen Leiden dar?:
"Interview zu Forschungsvorhaben: "Elektronische Patientenakte kein Heilsbringer"
Warum Forschung mit den Daten aus der elektronischen Patientenakte unmöglich ist, erklärt der ehemalige IQWiG-Leiter, Jürgen Windeler. Auch KI ändert nichts."
Wie das BMG mit Gesundheitsdaten heilen kann, erfahren Sie hier:
"Erst kürzlich sprach auch Susanne Ozegowski, Abteilungsleiterin für Digitalisierung und Innovation im BMG, im Podcast "Mit Daten heilen" über die Chancen der elektronischen Patientenakte, dem Forschungsdatenzentrum Gesundheit und dem Europäischen Gesundheitsdatenraum. Wie Daten heilen können, ging aus der Podcast-Folge jedoch nicht hervor."
https://www.heise.de/hintergrund/Interview-zu-Forschungsvorhaben-Elektronische-Patientenakte-kein-Heilsbringer-10219183.html
Haben Sie, kundige/r Leser(in), der elektronischen Patientenakte eigentlich schon widersprochen?
>> Elektronische Patientenakte kein Heilsbringer?
Doch das ist sie. Nämlich für diejenigen die damit Profite machen als Ausdruck ihrer krankhaften Gier.
(Themenname in Anlehnung an Dohmke-Schulz, Reporter im Oestlichen)
Ueberschrift, Zitat:
"Corona ist vorbei. Amen" ; Kommentar: NIX "amen" ; alternativ
"Corona ist vorbei, die Impfempfehlung geht weiter?"
sollte es heissen muessen? [Fragezeichen!] ; der Vollstaendigkeit (voll und staendig) halber.
Drosten-PCR-Peer-Review, Schuesselniveau! (… reimt sich fast, ->fast Gut)
[KI-free-comments, kif‑c]