Im Jahr 2024: 64 Millionen Impfdosen für 150 Millionen € vernichtet

Noch im August hat­te Lauterbach 15 Millionen Dosen geordert

busi​ness​in​si​der​.de (23.12.24)

»Deutschland hat im Jahr 2024 wei­te­re 64,1 Millionen Corona-Impfdosen ver­nich­tet, das erklärt das Zentrum für Pandemie-Impf­stoffe und Therapeutika, eine Unterorganisation des Paul-Ehrlich-Instituts, auf Anfrage von Business Insider.

Insgesamt steigt die Zahl der ver­nich­te­ten Corona-Impfdosen somit auf fast 200 Millionen…

Insgesamt gab die Bundesregierung für die Bestellung von Corona-Impfdosen über 13 Milliarden Euro aus. Ursprünglich bestellt wur­den dafür 554 Millionen Dosen, bis Ende 2023 gelie­fert wur­den aber tat­säch­lich nur 458 Millionen.

Zuletzt hat­te Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) im August 2024 erneut 15 Millionen Dosen für Corona-Auffrischungsimpfungen bestellt.«

3 Antworten auf „Im Jahr 2024: 64 Millionen Impfdosen für 150 Millionen € vernichtet“

  1. Tja, das ist im Kapitalismus so üblich. Weil der Profite wegen pro­du­ziert wird und nicht das was wirk­lich gebraucht wird. Deswegen die Überproduktion. Im Übrigen nicht nur bei Impfstoffen.

  2. Da kann man doch nur noch sagen "Frohe Weihnachten". Oder kommt da noch was?

    Aber Leute, trö­stet Euch! Andernfalls wär's sowie­so nur in der Ukraine ver­sackt und ver­bummst wor­den. Oder wie jetzt?

    Fürs neue Jahr, ver­su­che ich viel­eicht mal (noch) bes­ser zu wäh­len. Wer steht denn dazu .……

  3. Nur 64 Millionen Dosen? Es erscheint wenig, vor allem, wenn man die Preise von Milliarden irgend­wie in Erinnerung hat. Optimiert läuft der Prozess so, ab, dass die Vernichtungsanlage für die Dosen direkt an das Band der Dosenverpackung ange­schlos­sen wird. Das ist nach­hal­tig! Das ist opti­miert und spart Lagerkosten. Und das gan­ze Gedöns um Mindesthaltbarkeit usw. usf. ent­fällt auch. Der Dosenvernichtungszuschlag soll­te gleich in den Preis inklu­diert wer­den und eine Rücknahmeverpflichtung, ähn­lich dem Dosenpfand, bestehen. 

    Besser als Müllbeseitigung ist jedoch Müllvermeidung. Und die­sem ist ein­deu­tig der Vorzug zu geben.

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