Vielleicht wäre eine passendere Überschrift für den Kommentar auf sueddeutsche.de am 22.12.24 "Die Achtlosigkeit des Denkapparats gegenüber hybridem* Alkoholismus". Wo andere sich die Wirklichkeit schön saufen, unternimmt der Autor das Gegenteil:

»Jetzt fährt sie also davon. Und hinterlässt in ihrem Kielwasser viele offene Fragen: Die chinesische Yi Peng 3, die dringend verdächtigt wird, im November zwei Ostseekabel durchtrennt zu haben, hat am Sonntagmorgen ihren Anker gelichtet und ist aufgebrochen in Richtung Ärmelkanal.
Drei Tage zuvor hatten deutsche, schwedische, dänische und finnische Ermittler zusammen mit einer chinesischen Delegation das Schiff betreten dürfen, ohne das Schiff freilich selbständig durchsuchen zu dürfen. Der Präsident der Bundespolizei, Dieter Romann, bedankte sich ausdrücklich „für diese beispielhafte Zusammenarbeit, insbesondere bei den chinesischen Partnern, ohne die das nicht möglich gewesen wäre“…
Die im Vergleich zur 225 Meter langen Yi Peng 3 recht kleinen deutschen, schwedischen, dänischen Patrouillenboote, die in den vergangenen Wochen permanent in der Nähe des Frachters gelegen hatten, wirken im Nachhinein wie schwimmende Symbole für die Machtlosigkeit des Rechtsstaats gegenüber hybridem Hooliganismus.«
Die Untersuchung erfolgte nach internationalem Recht ("regelbasierte Ordnung"). "Die Frage ist, ob das Seerecht nicht veraltet ist", meint der Autor. Ers sieht sich schon länger umzingelt von bösartigen Fremden:
Und natürlich dies:
* zum Wort "hybrid":









Die Gewalt geht vom Staat aus. Dessen Propaganda dann mit verblüffenden Erklärungen um die Ecke kommt.