"Verdacht" und "Einordnung"

Leistet der "Deutschlandfunk" einen Beitrag zur Aufklärung über die Corona-Politik? In einem Zweiteiler kom­men Aya Velázquez, Paul Schreyer und Frauke Rostalski zu Wort. Die Einordnung lie­fern andere.

deutsch​land​funk​.de

Zu emp­feh­len blei­ben die Werke von Friedrich Dürrenmatt "Der Verdacht" und "Der Richter und sein Henker". Und auf die­sem Blog "Ablage P" des RKI (36, Ende und Fazit) und RKI-Protokolle, After-Leak (34, Ende und Fazit).

8 Antworten auf „"Verdacht" und "Einordnung"“

  1. Anna Loll (lol!) kennt ihre "jour­na­li­sti­sche Sorgfaltspflicht"
    https://​www​.bpb​.de/​k​u​r​z​-​k​n​a​p​p​/​l​e​x​i​k​a​/​d​a​s​-​j​u​n​g​e​-​p​o​l​i​t​i​k​-​l​e​x​i​k​o​n​/​3​2​0​5​6​0​/​j​o​u​r​n​a​l​i​s​t​i​s​c​h​e​-​s​o​r​g​f​a​lt/
    wo beschrie­ben wird, was man so alles anrich­ten kann:

    "Unwahrheit kann schlim­me Folgen haben

    Fake news, also fal­sche Berichterstattung, ist nicht nur unwahr, sie kann auch gro­ßen Schaden ver­ur­sa­chen. Nehmen wir an, eine Zeitung oder ein Fernsehsender berich­ten, dass ein Unternehmen kurz vor der Pleite steht, ohne die Angelegenheit genau unter­sucht zu haben. Diese Lüge kann tat­säch­lich zum Zusammenbruch der Firma füh­ren und damit zum Verlust von vie­len Arbeitsplätzen. Warum? Weil die Kunden der Firma nicht mehr trau­en, weil sie Sorge haben, dass sie für ihr Geld kei­ne guten Waren mehr erhalten."

    Man benö­tigt nicht beson­ders viel Abstraktionsvermögen, um ana­log mit Berichten über ein angeb­li­ches (über die sai­son­üb­li­che Gefährlichkeit erheb­lich hin­aus­ge­hen­des) "Killervirus" ( = "Lüge"!?!) zu ver­fah­ren; schließ­lich geht es dabei nicht nur um eine "Firma", son­dern gleich um gan­ze Länder (bzw. deren Regimes/​Regierungen) und deren Bevölkerung.
    Ob dabei (zwecks "Beweis" der Behauptung) aus­ge­wähl­te "Expertinnen" (d/​w/​m) befragt wer­den, ist vor allem dann uner­heb­lich, wenn Interessenkonflikte nicht aus­ge­schlos­sen wer­den kön­nen, und sei es nur, um sich selbst z.B. vor Reputationsverlust und/​oder Schadensersatzansprüchen zu "schüt­zen":
    wenn z.B. bereits Schäden ent­stan­den sind, die sich (kau­sal!) auf vor­he­ri­ge "Fehleinschätzungen" ( = "Lügen"?!) zurück­füh­ren lassen
    (allein in der BRD dürf­ten für die ersten bei­den "Pandemie"-Monate bereits eine dicker zwei­stel­li­ger €-Milliardenschaden quan­ti­fi­zier­bar sein).

    Ganz sorg­fäl­tig (lol!) lässt Anna natür­lich gleich zwei (mut­maß­li­che Anstifter, Haupt- oder Mit-)Täter als Coronazeugen zu Wort kom­men ( = "ein­ord­nen").
    Der eine darf sogar unwi­der­spro­chen noch­mals die Corona-Sterblichkeit über die Prozenthürde hieven.
    (Anna sekun­diert mit 60 Coronatotensärgen aus Bergamo, plus einem, ohne "Maßnahmen", vir­tu­ell aus­ge­stor­be­nen Fulda).

    Gute Wahl: der Experte für "Verschwörungstheorien" https://​de​.wiki​pe​dia​.org/​w​i​k​i​/​M​i​c​h​a​e​l​_​B​u​t​ter , der "Aufarbeitung" natür­lich gut findet.
    Voraussetzung für die Teilnahme ist allerdings:
    ein über­zeu­gen­des Glaubensbekenntnis, dass es sich *irgend­wie* ja doch um ein "Killervirus" gehan­delt habe.
    Dann (nur dann?) stün­de ja prak­ti­scher­wei­se auch das Endergebnis, grob, noch fester:
    Alle "Maßnahmen" gerecht­fer­tigt, cla­ro, aber gra­du­ell könn­te man's eben beim näch­sten Mal(!) bissl bes­ser machen.
    (Hm. Ist da ein © drauf? Wenn nicht, dann darf ja ab jetzt jeder Kriegsherr (m/​w/​d), nach jedem sei­ner ange­fan­ge­nen und trotz­dem ver­lo­re­nen(!) Kriege eben­falls so argu­men­tie­ren: das näch­ste mal, bit­te­schön, noch bes­se­re Waffen, die Zivilbevölkerung mehr mit "ein­be­zie­hen" und die Feinde noch mehr "über­zeu­gen").
    Am besten gefällt mir aber sein Schlusssatz (höre nur ich da eine Art von klamm­heim­li­cher Freude mitschwingen??):
    "… die Chance hat man sich mit der Diskussion des letz­ten hal­ben Jahres jetzt ver­baut, das zu machen". Schnitt. Kein Tusch.

    Also alles in Butter!

  2. Aya sel­ber sieht die Sache entspannt:

    «Da eini­ge jetzt so unfass­bar trau­rig sind, dass Paul Schreyer und ich mit dem DLF gespro­chen haben, und der DLF erwar­tungs­ge­mäß eine "Einordnung" aus sei­ner Sicht vor­ge­nom­men hat: Ich bin der Meinung, ihr müsst eure Ansprüche an ÖRR-Medien auf ein rea­li­sti­sches Maß senken. 

    Und eine per­sön­li­che "Einordnung" dazu sei mir gestat­tet: Die maß­nah­men­kri­ti­sche Bubble sitzt hier im Glashaus, denn abso­lut NIEMAND hat sich im Zuge der Berichterstattung um den RKI-Leak so unse­ri­ös ver­hal­ten wie Teile der "alter­na­ti­ven Medienszene" – da hat der DLF noch viel Luft nach unten. Der Bericht ist ein ange­nehm pro­du­zier­tes Hörstück ver­gli­chen mit den Schmutzkampagnen, die das Team zum RKI-Leak und ich in den ersten Wochen nach dem Leak über uns erge­hen las­sen muss­ten – obwohl wir nichts wei­ter getan hat­ten, als einen sehr gro­ßen Leak zu drop­pen und der Wahrheitsfindung zu dienen.

    Die Zusammenarbeit mit dem DLF emp­fand ich ins­ge­samt als sehr freund­lich und pro­fes­sio­nell. Die Ergebnisse muss man sport­lich neh­men. Es ist jeder­manns gutes Recht, in sei­nen Medienbeiträgen sei­ne Interpretation von Wirklichkeit zu ver­brei­ten. Das tun wir auch. Daher: Entspannt euch!»

    https://t.me/ayawasgeht/4217

    Der DLF-Bericht bie­tet ggf. die Möglichkeit, Leute dar­auf hin­zu­wei­sen, dass wer alter­na­ti­ve Medien ver­folgt, das Berichtete längst weiss, um so die­sen Medien mehr Aufmerksamkeit zu verschaffen.

  3. Bitte noch Einordnung vor­neh­men, wer­ter DLF:

    "MWGFD e. V.
    @Mwgfd_official
    44m

    Obwohl die vom PEI ver­öf­fent­lich­ten Tabellen einen Zusammenhang zwi­schen Impfnebenwirkungen und bestimm­ten Chargen bestä­ti­gen, erhielt der frak­ti­ons­lo­se Bundestagsabgeordnete Thomas Seitz auf sei­ne Nachfrage, ob die Bundesregierung an ihrer Darstellung vom 4.12. fest­hält, heu­te erneut die Antwort aus dem @BMG_Bund: „Es lie­gen kei­ne Hinweise dar­auf vor, dass es bei ein­zel­nen Chargen der COVID-19-Impfstoffe unver­hält­nis­mä­ßi­ge Häufungen von Verdachtsfällen einer Nebenwirkung gibt. Aus Transparenzgründen hat das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) auf sei­ner Website Excel-Listen mit den berich­te­ten Verdachtsfällen von Impfreaktionen und Impfkomplikationen nach Impfung gegen die COVID-19-Erkrankung inklu­si­ve der ange­ge­be­nen Chargennummern ver­öf­fent­licht. Diese Excel-Listen sind weder geeig­net noch dafür bestimmt, char­gen­be­zo­ge­ne Häufigkeiten von Nebenwirkungen zu ermit­teln. In den Excel-Listen sind kei­ne bestä­tig­ten Nebenwirkungen auf­ge­führt, son­dern Meldungen zum Verdacht einer Impfnebenwirkung bzw. Impfkomplikation, die das PEI im Rahmen des Spontanmeldesystems erhal­ten hat."

    @TMK_Seitz bat außer­dem um Nennung der Chargen und um Angabe, wie vie­le Verdachtsmeldungen gemäß der Liste des PEI in jede die­ser Kategorien fal­len. Dazu das BMG:

    „Schließlich feh­len voll­stän­di­ge Angaben zur Chargennummer in einer Verdachtsfallmeldung häufig.Die Angabe der Chargennummer in einer Meldung des Verdachts einer Nebenwirkung nach Arzneimittelgabe bzw. Impfung ist kei­ne Voraussetzung für die Registrierung in der Ver-dachts­fall­da­ten­bank. Insgesamt kann des­halb aus der Anzahl von Verdachtsfallmeldungen, in denen eine vali­de Impfstoffcharge doku­men­tiert wird, nicht auf eine char­gen­be­zo­ge­ne Häufung unter­schied­lich­ster Impfreaktionen geschlos­sen werden.“

    Auf die Frage, wel­che Chargen des Impfstoffs „Comirnaty“ von BioNTech in Zusammenhang mit den neun häu­fig­sten gemel­de­ten Nebenwirkungen ins­bes. in den Kategorien Tod, Herzmuskel- oder Herzbeutelentzündung (Myokarditis/​Perikarditis) sowie Thrombose oder Sinusvenenthrombose ste­hen und um wel­che Chargen es sich dabei han­de­le, ant­wor­tet das BMG:

    „Es lie­gen kei­ne Hinweise vor, dass es bei ein­zel­nen Chargen der COVID-19-Impfstoffe unver­hält­nis­mä­ßi­ge Häufungen von Verdachtsfällen einer Nebenwirkung gibt. Chargen umfas­sen unter-schied­li­che Mengen an Dosen, so dass es nicht unge­wöhn­lich ist, dass die Anzahl von Verdachtsfallmeldungen pro Charge unter­schied­lich ist.

    Zudem wer­den die in einer frei­ge­ge­be­nen Charge ins­ge­samt ent­hal­te­nen Impfdosen nicht aus-schließ­lich in einem Mitgliedstaat des Europäischen Wirtschaftsraums, also bei­spiels­wei­se in Deutschland, ver­impft. Daher kann die Anzahl der Dosen einer Charge (Größe einer Charge) nicht benutzt wer­den, um mit den natio­nal gemel­de­ten Verdachtsfällen zu die­ser Charge eine Melderate zu berechnen.“

    @norberthaering @paul_schreyer @Tim_Roehn @rosenbusch @dr_fmh

    xcan​cel​.com/​M​w​g​f​d​_​o​f​f​i​c​i​a​l​/​s​t​a​t​us/…

    Dec 18, 2024 · 6:39 PM UTC"

    https://​xcan​cel​.com/​M​w​g​f​d​_​o​f​f​i​c​i​al/

    1. @BMG…: Mir ist nicht recht klar, wofür die­ser Fokus auf Chargen gut sein soll. Das Zeug war im besten Fall nutz­los, egal in wel­cher Charge. Wo Schäden ein­ge­klagt wer­den, müs­sen die­se nach­ge­wie­sen wer­den. Hilft dabei die Excel-Tabelle??

      1. @aa:
        Die Nebenwirkungshäufigkeit nach Chargennummer
        ist ja ein nicht unwe­sent­li­cher Bestandteil der mRNA-"Impfungs"-Problematik:
        Wenn tat­säch­lich nach­weis­bar wäre, dass gewis­se "Chargennummern" SIGNIFIKANT höhe­re Schäden (bzw: sind es ja erst­mal wirk­lich "nur" Schadensmeldungen) pro Spritze/​Person und in ver­gleich­ba­ren Bevölkerungs- und Altersgruppen erzeugt hat, dann könn­te dies von einem unab­hän­gi­gen(!) Gericht sowohl als Indiz für "Schlamperei" beim Herstellungsprozess (wofür sowohl der Hersteller als auch das PEI, als Kontrollinstanz, haft­bar gemacht wer­den könn­ten), oder aber (falls Information über "Impf"-Ort und ‑Personal vor­han­den) auf unsach­ge­mä­ße Lagerung oder Anwendung hinweisen.

        Man kann natür­lich auch dar­über spe­ku­lie­ren, dass gewis­sen­haf­te Hersteller absicht­lich ein gerüt­telt Maß an Placebospritzen ein­ge­streut haben, und zwar aus gleich zwei nütz­li­chen Gründen:
        – wesent­lich bil­li­ge­re Herstellung (aber zum sel­ben Preis zu ver­kau­fen: Spritze ist ja Spritze)
        – zusätz­lich gibt's Forschungsdaten, (fast) auf Doppelblindniveau (von dem "Betrug" wis­sen ja weder "Impf"-Personal noch ‑lin­ge)
        und viel­leicht noch, dass
        – man das – a poste­rio­ri – sogar als altru­isti­schen Akt "ver­kau­fen" könnte.

        Nach kur­zem Blick in die Excel-Datei lässt sich wirk­lich nicht viel Aussagekräftiges ent­neh­men: Meldedatum, Geschlecht, Altersgruppe (äh, nur über und unter 60??), "Impfstoff" und Chargen-Nr. (falls bekannt), gemel­de­te Nebenwirkung (meist meh­re­re pro Meldung) ist ziem­lich dünn – kei­ne Angaben zu Ort (Region oder zumin­dest Bundesland), ob im "Impfzentrum" oder Arztpraxis "geimpft" wurde?
        Man könn­te das viel­leicht mit Daten aus dem "Impfmonitoring" ver­knüp­fen, um etwa­ige Korrelationen ("Impfquoten" vs. "Impfnebenwirkungen") zu ermit­teln. Auch aus der Häufigkeit gewis­ser Nebenwirkungen lie­ße sich womög­lich etwas ablei­ten – aber das ist eher eine medi­zi­ni­sche Frage, die gemäß der der­zeit noch"herrschenden Meinung" eher mit "kein Impfschaden!" bewer­tet wer­den wird. 

        Mglw. fin­det sich auch im BMG, PEI, RKI "Expertinnen und Experten" (flan­kiert von recht­gläu­bi­gen "Faktencheckern" als Multiplikatoren), die in der Lage sind, Bündel von Verdachtsmeldungen irgend­wel­chen (u.U. "gesi­chert rechts­extre­men") "Impfgegnern" zuzuordnen.

  4. Zu Bergamo hat­te der BR bereits recher­chiert und einen Beitrag gebracht.
    Es ist sehr bedau­er­lich auf welch mage­ren "Wissensstand" Frau Loll sich anmaßt eine Einordnung vor­zu­neh­men. U.a. daß das Virus "Sars-Cov‑2" heißt die Krankheit "Covid (19) und "Corona" meist als unwis­sen­schaft­li­che Bezeichnung der "Pandemie" benutzt wird, soll­te sie eigent­lich wis­sen. Aber es ist sicher der all­ge­mei­nen Verwirrung dien­lich, alles durcheinanderzuwerfen. 

    Scheinbar schei­nen bei­de Seiten ver­ges­sen zu haben, wel­che Lebenszeit ver­kür­zen­de Auswirkungen die Verordnungen auf­grund der frag­wür­di­gen Testergebnisse hat­ten. Insbesondere die Vernachlässigung und Fehlbehandlung der Insassen in Pflegeheimen wegen Personalmangel scheint nie­man­den zu interessieren.
    Hier ein beson­ders kras­ser Fall, der nicht nur den Verordnungen son­dern auch dem Gewinnstreben der Betreiber:https://www.sueddeutsche.de/bayern/schliersee-seniorenresidenz-ermittlungen-todesfaelle‑1.5245054

    Aber klar doch, es ging dar­um die hoch­be­tag­te vul­nerable Risikogruppe zu schüt­zen, oder Frau Loll?

    Die Sendung Mitternachtsspitzen, vom 26.01.2023, in der Christoph Siebers das the­ma­ti­sier­te, fin­de ich lei­der nicht.

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