Der Sitzplatz weiß genau, in welcher Sitzhaltung ich am liebsten durch Deutschland mit der Bahn fahre

Im Klitzekleinen am Ende des Beitrags auf welt​.de ist zu lesen: "Die Inhalte die­ser Seite sind ein Angebot des Werbepartners Deutsche Bahn. Die WELT-Redaktion war nicht betei­ligt". Wer genau hin­sieht, erkennt auch an der URL, daß es sich um eine Anzeige handelt.

welt​.de (17.12.24)

»Digitalisierung und künst­li­che Intelligenz „machen die Deutsche Bahn lei­stungs­fä­hi­ger und wirt­schaft­li­cher“, sagt Dr. Daniela Gerd tom Markotten, Vorständin für Digitalisierung & Technik bei der Deutschen Bahn am Rande des WELT KI-Gipfels. Im Videointerview erklärt sie, was das genau bedeu­tet und wo in ihrem Unternehmen über­all schon KI zum Einsatz kommt…

Bei der Konferenz im Axel-Springer-Haus tra­fen sich im September auf Einladung von WELT die Spitzen aus Wirtschaft und Politik sowie die Köpfe der Technologiebranche…«

Daniela Gerd tom Markotten war zuvor bei Daimler tätig und erfüllt damit eine wich­ti­ge Voraussetzung, daß das Management mög­lichst aus kon­kur­rie­ren­den Verkehrsindustrien stam­men soll­te. Der lang­jäh­ri­ge "Bahnchef" Mehdorn kam aus der Luftfahrt (u.a. Deutsche Airbus GmbH, Dornier Luftfahrt), sein Nachfolger Grube war zuvor bei Messerschmitt-Bölkow-Blohm und der Daimler-Benz AG beschäf­tigt. Beider Rücktritte waren mit Skandalen ver­bun­den. Der heu­ti­ge Vorstzandsvorsitzende Lutz stammt immer­hin aus einer Eisenbahnerfamilie.

Kameratore statt Menschen

Die Managerin erklärt in dem Werbebeitrag, wie die Bahn zwar eher nicht lei­stungs­fä­hi­ger, aber wirt­schaft­li­cher gemacht wird. In ihrem Verständnis heißt das, mensch­li­che Arbeit durch Technik zu ersetzen:

»70 Prozent unse­rer Gleise haben Baumbestand und mit­hil­fe von satel­li­ten­ge­stütz­ten Daten und künst­li­cher Intelligenz kön­nen wir bes­ser vor­her­sa­gen, wel­che Bäume ins Gleis zu fal­len dro­hen, und sie vor­her beschnei­den, sodass es gar kei­ne Störungen im Betriebsablauf gibt. Das ist ein Thema. Ein ande­res Thema sind Kameratore. Bisher war es so, dass die Züge für die Instandhaltung in die Werkstatt fah­ren mussten.

Und dann muss­te ein Mitarbeiter auf das Dach klet­tern oder auch unter den Zug, um den Unterboden zu inspi­zie­ren. Heute fah­ren die Züge durch Kameratore und dabei wird die Außenhaut direkt gescannt. Das heißt, anstel­le von meh­re­ren Stunden dau­ert die­ser Vorgang nur noch weni­ge Sekunden und wir müs­sen den Zug auch nur noch in die Werkstatt holen, wenn es ein Problem gibt.«

Verspätungen in Rot und Grün

Eine wei­te­re Errungenschaft ist es, daß Reisende kom­for­ta­bel ange­zeigt bekom­men, wie ver­spä­tet ihr Zug ist und daß ihre Anschlüsse lei­der nicht klappen:

»Beispielsweise im DB Navigator unse­rer Reise-App, wo sie in Rot oder Grün ange­zeigt bekom­men, ob der Zug pünkt­lich ist. Darunter liegt eine Datenplattform, die jeden Tag vier­hun­dert Millionen Ereignisse ver­ar­bei­tet, mit­hil­fe von künst­li­cher Intelligenz, um mög­lichst gut vor­her­zu­sa­gen, ob Sie ihren Anschlusszug bekom­men oder nicht und Alternativverbindungen vorzuschlagen.«

Auch wenn es mal wie­der bit­ter­kalt ist, weil die Klimanalage auf maxi­ma­le Leistung ein­ge­stellt ist, hilft KI:

»Und wenn Sie im ICE sit­zen, dann kön­nen Sie uns auch direkt Feedback geben – mit­hil­fe eines klei­nen QR-Codes, der am Vordersitz ange­bracht ist. Sie kön­nen bei­spiels­wei­se mit­tei­len, ob Ihnen zu warm oder zu kalt ist. Die künst­li­che Intelligenz wer­tet die­se Informationen direkt aus und gibt sie an einen Zugbegleiter weiter.«

KI lernt Bahnsprechen

Dafür gibt es den "Data Hub Europe".

»Da haben wir gemein­sam mit Schwarz Digits und ver­schie­de­nen Medienhäusern und Technologiepartnern eine Datenplattform gegrün­det, die es ermög­licht, KI-Modelle mit­hil­fe von siche­ren Daten zu trainieren…

Medienhäuser und Datenlieferanten kön­nen Daten auf die­ser Plattform bereit­stel­len und ande­re Unternehmen – wie bei­spiels­wei­se die Deutsche Bahn – kön­nen die­se Daten nut­zen, um ihre KI-Modelle gut zu trai­nie­ren. Der Vorteil ist, dass ich mei­nem KI-Modell danach auch noch Bahnsprechen bei­brin­gen kann, indem ich es mit mei­nen Datenbanken füt­te­re und aber sicher sein kann, dass die Gesamtlösung in einem abge­si­cher­ten Raum bleibt.«

Die fik­ti­ve Interviewerin kommt dann zu dieser

»Frage: Was sind denn Ihre KI-Pläne bei der Bahn? Wird es viel­leicht irgend­wann mög­lich sein, dass ich in den Zug ein­stei­ge, einen reser­vier­ten Platz habe und der Platz genau weiß, in wel­cher Sitzhaltung bzw. Sitzpositionen ich am lieb­sten durch Deutschland mit der Bahn fah­re? Ist das denk­bar, dass man so viel KI dann schon einsetzt?

Dr. Daniela Gerd tom Markotten: Das wäre auf jeden Fall eine gute Idee. Was mir wich­tig ist: Künstliche Intelligenz ist eine Technologie, die gekom­men ist, um zu blei­ben. Und die wir flä­chen­deckend, auch um unser Sanierungsprogramm vor­an­zu­trei­ben, aus­rol­len müs­sen…«


Routinechecks? Altmodisch analog

Am 15.8.22 hat­te die Managerin in einem gro­ßen "Zeit"-Interview mitgeteilt:

»… ZEIT ONLINE: Die Instandhaltung soll eben­falls digi­ta­ler wer­den. Werden die Züge der Bahn künf­tig sel­te­ner ausfallen?

Gerd tom Markotten: Am häu­fig­sten gehen Bremsen, Türen und Klimaanlagen kaputt. Wir rüsten sie des­halb mit Sensoren aus, die das früh­zei­tig erken­nen, bevor ein Problem ein­tritt. Ziel ist, dass ein Zug nur in die Werkstatt fährt, wenn es wirk­lich sein muss und nicht zum Routinecheck…

ZEIT ONLINE: Für das Unglück bei Garmisch-Partenkirchen mit fünf Toten Anfang Juni waren womög­lich maro­de Zugschwellen ver­ant­wort­lich. Wie lässt sich das künf­tig verhindern?

Gerd tom Markotten: Wir müs­sen in aller Ruhe die Ergebnisse der Untersuchungen abwar­ten und kei­ne vor­ei­li­gen oder gar fal­schen Schlüsse zie­hen. Richtig ist: Wir moder­ni­sie­ren die Infrastruktur und bau­en Sensorik ein. So kön­nen wir bei­spiels­wei­se eine Weiche repa­rie­ren, bevor sie aus­fällt. Bei einem Streckennetz von 33.000 Kilometern dau­ert es aber, bis wir über­all Sensoren haben…«

Zu einem Dauerbrenner fällt ihr ein:

»ZEIT ONLINE: Fahrgäste bekom­men von sol­chen Überlegungen nicht viel mit. Als Fahrgast hat man eher den Eindruck, dass die Digitalisierung stockt. Oft schei­tert es schon dar­an, Reservierungen rich­tig anzuzeigen.

Gerd tom Markotten: Das kann zum Beispiel vor­kom­men, wenn ein Ersatzzug zum Einsatz kommt, der kür­zer ist, dann kön­nen wir nicht alle Reservierungen über­tra­gen. Um so etwas soll­ten sich die Kunden eigent­lich kei­ne Gedanken machen müs­sen, das muss ein­fach klap­pen…«

Nicht ange­spro­chen wer­den kaput­te Türen, gesperr­te Toiletten, nur ein­ge­schränkt nutz­ba­re "Bord-Bistros", ver­kehr­te Wagenreihungen etc. pp…

7 Antworten auf „Der Sitzplatz weiß genau, in welcher Sitzhaltung ich am liebsten durch Deutschland mit der Bahn fahre“

  1. Vor inzwi­schen Jahrzehnten stieg man in einen ICE. Wenn man kei­ne Karte (Entschuldigung: Ticket) hat­te, kauf­te man es bei der freund­li­chen Schaffnerin oder dem freund­li­chen Schaffner (Entschuldigung: Zugbegleiterin und Zugbegleiter). Man döste im Abteil dem Ziel ent­ge­gen, nur unter­bro­chen durch das "die Fahrkarten, bit­te!". Der Service mit zwar nicht ganz gün­sti­gen Getränken und Snacks kam zum Abteil. Die Anzeigetafeln waren ana­log und klack­ten. Dafür klapp­te das mit den Zügen im Vergleich zu heu­te pri­ma. Namen waren egal. Und eben­so Kundennummern. Eine ana­lo­ge Bahncard genügte.

    Schade um die Deutsche Bahn. Deutschland lebt noch vom Ruf ver­gan­ge­ner Tage. Dies wird sich jedoch sicher­lich bald erle­digt haben. Immer wei­ter so! Was nutzt die gan­ze Effizienz einem System, das an sei­ner eige­nen Produktivität zugrun­de geht.

  2. Das Märchen von der Konkurrenz ist eine Lachnummer. Wenn hier jemand kon­kur­riert, dann die­je­ni­gen die mit Warentermingeschäften um die höch­sten Profite gei­fern. Ob Menschen mit Bus&Bahn pünkt­lich zur Arbeit kom­men inter­es­siert da niemanden.

  3. https://​www​.you​tube​.com/​w​a​t​c​h​?​v​=​F​4​k​W​d​r​h​r​RU8

    Zitat:
    Bei Zügen kommt es nicht so sehr dar­auf an, wo sie hin­fah­ren, son­dern dass Du Dich ent­schei­dest, einzusteigen.

    🙂

    Bin ich off-topic? Ich grü­ße alle, die sich gera­de bei mir in der Nähe mit K.I. (in dem Fall mit der K.I. mit Autos) beschäf­ti­gen, nein, deren Namen sage ich nicht, zu pri­vat. Aber weil es so kurz vor Weihnachten ist, ist die Wahrheit: ich gucke gera­de ziem­lich oft den Polarexpress und freue mich, dass mir das NOCH nicht so pas­siert wie im Film. Noch nicht. Wer weiß, was der K.I. bei der Bahn noch alles ein­fällt und wenn ich mal schnell nach Berlin-Spandau fah­ren will, kom­me ich am Nordpol an?! Oder doch in Paris?

    ~ ~ ~

  4. Hach ja, alles "KI"… ?!
    https://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%BCnstliche_Intelligenz
    In den 1980ern war das ja noch nicht so en vogue und eher Science Fiction.
    Erhellendes zu dem Thema, dies­seits des damals bereits ende­mi­schen Stichwort-Blablas, lie­fer­te mir die simp­le (und immer noch zutref­fen­de) "Einordnung" eines Informatik-Professors:
    es hand­le sich um ein Missverständnis, näm­lich eine fal­sche (oder sag­te er "irre­füh­ren­de"?) Übersetzung aus dem Englischen (was ein­leuch­te­te, denn der "Central Intelligence Agency" unter­stell­te man das "i" schließ­lich allen­falls im Sinne der 2. Bedeutung von https://​www​.mer​ri​am​-web​ster​.com/​d​i​c​t​i​o​n​a​r​y​/​i​n​t​e​l​l​i​g​e​nce ).

    Zum Eigenwerbungs-Blabla von "Dr. Daniela Gerd tom Markotten" darf man sich die Frage stellen:
    Wie "intel­li­gent" muss man sein, um aus einer "Datenplattform, die jeden Tag vier­hun­dert Millionen Ereignisse ver­ar­bei­tet" raus­zu­fil­tern, ob *jemand* einen Anschlusszug erreicht?

    Öfters erlebt:
    1. "Verbindung wird vor­aus­sicht­lich erreicht" (stimm­te nicht, sei es wegen der unter­schätz­ten Verspätung des Zuges in dem ich saß, oder der unter­schätz­ten Pünktlichkeit des Anschlusszuges) bzw.
    2. "Verbindung wird vor­aus­sicht­lich nicht erreicht" (stimm­te nicht, sei es wegen der über­schätz­ten Verspätung des Zuges in dem ich saß, oder der unter­schätz­ten Verspätung des Anschlusszuges).

    Mittels der­sel­ben Datensätze (aka "Ereignisse", äh, "eines von 400 Millionen") aus dem DB-Navigator schaff­te es mei­ne beschränk­te Humanintelligenz öfters – zumin­dest im 2. Fall – Anschlusszüge noch zu erreichen.
    Offene Frage: wie viel Ärger wäre mir erspart geblie­ben wenn ich statt den Daten-"Ereignissen" (unter 1.) zu ver­trau­en, lie­ber bereits vor­aus­schau­end nach Alternativen (sei es ande­re Verbindungen mit mglw. ande­ren Verkehrsträgern oder eine net­te Lokalität in Bahnhofsnähe) gesucht hätte?

    Es ist wie mit ande­ren "Modellen" auch:
    Sie arbei­ten mit Berechnungen gewis­ser Wahrscheinlichkeiten (die natür­lich eben­falls mit­tels Parametern berech­net wer­den, deren Relevanz und [oft ver­mu­te­te] Werte nur bedingt etwas mit der Realität zu tun haben müs­sen), die dann (z.B.) in binä­ren Werten (etwa: "Zug wird erreicht", "Zug wird nicht erreicht") münden.

    Wenn dann "irgend­wann", retro­spek­tiv, das "Modell" sei­ne eige­nen Fehleinschätzungen ("wie oft wichen die berech­ne­ten An/​Abfahrtzeiten an wel­chen Bahnhöfen von der Realität ab?") erkannt (und die Parameter ent­spre­chend "ange­passt" haben soll­te), dann hat sich der gan­ze Aufwand (viel­leicht) gelohnt.
    Bis dahin braucht man als DB-Kunde noch ein biss­chen mehr von der jah­re­lang ein­ge­üb­ten Geduld – und damit wird sicher weni­ger Unheil ange­rich­tet als mit den auf­grund (dumm-?)dreister Modellrechnungen ein­ge­führ­ten, welt­weit bil­lio­nen­teu­ren und z.T. gemein­ge­fähr­li­chen "Maßnahmen" zur "Bekämpfung von" XYZ (neu­ar­ti­ge "Impfstoffe" und deren über­wie­gend "geleug­ne­te" Nebenwirkungen gar nicht mit einbezogen).

  5. Man sucht also "Management mög­lichst aus kon­kur­rie­ren­den Verkehrsindustrien".

    Warum nicht noch viel brei­ter Personal und – genau­so wich­tig – Geld und Ressourcen aus dem Panzerbereich abwer­ben? Angeblich ist das Bahnpersonal an der Basis mehr und mehr genervt von den Zuständen im Betrieb. Vielleicht lie­ßen sich Panzerfahrer zum Umschulen auf Lokführer über­zeu­gen, indem man das Argument des gesi­cher­ten Überlebens anführt? Wer direkt aus der Kampfzone kommt, dem fällt viel­leicht noch nicht ein­mal auf, wie chao­tisch Dienstpläne und rea­le Schichten sind.

  6. Falls jemand von der DB hier mit­liest, es geht auch um die Durchsagen für die Reisenden.

    Auf einer mei­ner Fahrten im ICE durch Norddeutschland im Sommer habe ich tat­säch­lich fol­gen­de Durchsage gehört:

    "Ja, hal­li-hallöchen, lie­be Liebenden, hier spricht Ihr XXX. Ihre Anschlüsse errei­chen Sie etwas spä­ter oder frü­her, ach­ten Sie auf fol­gen­de Infos XXX"

    Die inhalt­li­chen Informationen aus der Durchsage waren kaum zu ver­ste­hen, genu­schelt und durch­ein­an­der. Ich will nicht als "lie­be Liebenden" ange­re­det wer­den, mir reicht ein­fach: "Wir errei­chen Hamburg oder Hannover oder Lüneburg pünkt­lich." Oder: "Wir errei­chen Hannover mit 10 Minuten Verspätung."

    Ich freue mich aber jetzt in 2024 sehr, dass ich nor­mal atmen darf und mich kein Zugpersonal belä­stigt wegen einer nicht getra­ge­nen oder falsch getra­ge­nen oder gar nicht vor­han­de­nen Plastikmaske im Gesicht wegen gar nicht vor­han­de­ner Virenbedrohung. Vielen Dank dafür. Sollte das noch mal Verordnung wer­den, wis­sen Sie ja, ich wer­de im Auto fah­ren /​mit­fah­ren und Ihre Belästigungen durch Zugpersonal dadurch umge­hen. Dafür gebe ich näm­lich kein Geld aus, dass mir jemand vor­schreibt, wie oder ob ich zu atmen habe oder wie ich mich klei­den soll wäh­rend einer Zugfahrt, ob ver­hüllt oder nicht-ver­hüllt mit Plastik vor dem Gesicht. 

    ~ ~ ~

  7. @AllerseeNixe
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    Auf einer mei­ner Fahrten im ICE durch Norddeutschland im Sommer habe ich tat­säch­lich fol­gen­de Durchsage gehört:

    "Ja, hal­­li-hallöchen, lie­be Liebenden, hier spricht Ihr XXX. Ihre Anschlüsse errei­chen Sie etwas spä­ter oder frü­her, ach­ten Sie auf fol­gen­de Infos XXX"
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    Das war eine deut­li­che Verbesserung gegen­über dem, was ich kürz­lich in Frankfurt mit­be­kam. Während eines län­ge­ren Stillstands vor der Einfahrt in den Hbf kamen immer wie­der neue Durchsagen, wel­che Anschlüsse nach jet­zi­gem Stand bestün­den und wel­che nicht mehr.

    Die obi­ge Mitteilung war bei glei­chem Inhalt an nutz­ba­rer Information immer­hin kür­zer, was betriebs­wirt­schaft­lich als 'effi­zi­en­ter' gilt.

    Ähnlich spa­ren könn­te man m.E. auch bei den vie­len ver­schie­de­nen Begründungen für die Verspätung. Einmal den fol­gen­den Satz auf einen Datenträger spre­chen, und alles ist klar, ohne daß jemals noch einer neu nach­den­ken und arbei­ten (neu spre­chen) muß: 'Grund für die Verspätung ist wie immer, daß bei uns alles kaputt ist.'

    (die betref­fen­de Fahrt begann übri­gens in München schon mit 15 Minuten extra, die bis Köln auf 90 Minuen anwuchsen).

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