Macht hoch die Tür, der Tor ist breit

Diese dpa-Meldung wird heu­te aller­or­ten verbreitet:

apo​the​ke​-adhoc​.de (17.12.24, Foto von mir leicht verfremdet)

»… „Wer sich gegen Grippe imp­fen lässt, schützt nicht nur sich selbst. Er trägt auch dazu bei, das Ansteckungsrisiko für ande­re zu ver­rin­gern“, sag­te der SPD-Politiker…«

Das bleibt zwar Unfug, ver­mag durch stän­di­ge Wiederholung in einer prä­de­men­ten Zielgruppe den­noch zu ver­fan­gen. Die "Landes­vorsitzende der Hausärzte", Dr. Barbara Römer, sekun­diert, gewiß auch an ihr Portemonnaie denkend:

»Auch Römer beton­te: „Impfungen sind immer noch der beste Schutz vor vie­len Infektionskrankheiten, sind in der Regel gut ver­träg­lich und die Kosten wer­den von den Krankenkassen über­nom­men.“ Dies gel­te auch für Covid…

"Nicht zu viel Glühwein hilft eben­falls, um fit zu bleiben".

Mit Husten und Fieber nicht Großeltern besuchen

Wer an Weihnachten krank ist, sol­le den Besuch bei den Großeltern und ande­ren älte­ren Menschen um ein paar Tage ver­schie­ben wer­den. „Wenn ein Verschieben nicht mög­lich ist, hilft eine gut sit­zen­de FFP-2-Maske sowie eine gute Händedesinfektion für einen kur­zen Weihnachtsbesuch auf jeden Fall, um das Übertragungsrisiko von Krankheitserregern zu mini­mie­ren“, sag­te Römer. So etwa im Seniorenheim…«

Zu Clemens Hoch sie­he u.a. Hochbauamt Rheinland-Pfalz: 2,2 Mrd. "Sondervermögen" für Pharma-Uni Mainz. Über die Vorgeschichte. Mehr über den Superlobbyisten in Minister Hoch: Tiefbraun.

4 Antworten auf „Macht hoch die Tür, der Tor ist breit“

  1. Macht zu die Tür, ein Tor ist (mög­li­cher­wei­se) breit!

    Leider kann man die phar­ma­zeu­tisch-werb­li­chen Aussagen, getarnt als "Empfehlungen", nicht abbe­stel­len. Eine Abmahnung dürf­te bei mini­ste­ri­el­len Vertriebskanälen eben­falls wenig erfolg­ver­spre­chend sein. 

    Prädemenz mag sicher­lich ein vor­han­de­ner Zustand sein. Es ist aber noch viel­mehr der antrai­nier­te Glaube an den vor­sor­gen­den Staat, der die Impfkampagnen für die phar­ma­zeu­ti­sche Industrie erfolg­reich macht. Und die­ser antrai­nier­te Glaube betrifft nicht nur die prä­de­men­te Gruppe und deren ent­schei­den­de Angehörige.

    Zum Thema prä­de­men­te Zielgruppe auch die Erfahrung, dass der Begriff der elek­tro­ni­schen Patientenakte nicht ver­stan­den wird. Er wird mun­ter mit dem eRezept verwechselt. 

    Es gilt lei­der in der heu­ti­gen Zeit: Empfiehlt "der Staat" etwas, so ist höch­ste Vorsicht gebo­ten, um Beeinträchtigungen der Gesundheit und Vermögensposition zu vermeiden.

  2. Der Frau Dr. Römer und auch Herrn Clemens Hoch soll­te man ins Poesie-Albun schreiben:
    "Nicht zu viel Glühwein hilft eben­falls, um vor allem GEISTIG fit zu blei­ben". Denn anders als durch über­mä­ßi­gen Glühwein-Genuß kann man der­ar­ti­ge gei­sti­ge Blackouts nicht erklären:
    „Wer sich gegen Grippe imp­fen lässt, …trägt auch dazu bei, das Ansteckungsrisiko für ande­re zu ver­rin­gern“. Na, das soll mir der Herr Minister mal aus medi­zi­ni­scher Sicht erklären!
    „Impfungen sind immer noch der beste Schutz vor vie­len Infektionskrankheiten, sind in der Regel gut ver­träg­lich …". Bis hier hin könn­te man das ja noch gel­ten las­sen, wenn man bei­de Hühneraugen zudrückt und die Covid-"Impfung" expli­zit herausnimmt.
    "…und die Kosten wer­den von den Krankenkassen über­nom­men … dies gilt auch für Covid".
    Na, da kön­nen wir aber froh sein:
    ‑Sicherer Schutz vor Infektion, (na gut, eben nur noch even­tu­ell vor schwe­rem Verlauf),
    ‑gut ver­täg­lich (denn alles, was nach der Einführung der "Impfung" an merk­wür­di­gen Krankheiten und Todesfällen auf­trat, ist ja "Long Covid", also virus­be­dingt und nicht impf­be­dingt) und
    ‑die Kosten wer­den von den Kassen über­nom­men (also nicht doch indi­rekt von uns, weil die "Impf"-Kosten nicht aus unse­ren stei­gen­den Krankenkassen-Beiträgen finan­ziert wer­den, son­dern über "Sponsoring" der phil­an­thro­pi­schen Impfindustrie).
    Ist das nicht ein tol­les Weihnachtsgeschenk?
    (Sarkasmus aus)

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