Antje Höning von der "Rheinischen Post" hat bisher jede Welle mitgemacht und Lauterbach allenfalls gescholten, daß er "die Durchseuchung der Bevölkerung stillschweigend hin" nehme (s. u.). Nun ist Wahlkampf und Lauterbach schuldig. Die CDU-Pläne zu Klinikschließungen in NRW hält sie dagegen für "ein Meisterstück":

»Im Gesundheitswesen vollzieht sich gerade Historisches: In Nordrhein-Westfalen bringt Karl-Josef Laumann eine Krankenhausreform an den Start, die die Finanz- und Personalnot der Krankenhäuser lindern sowie die Versorgung der Patienten verbessern will. Konzentration und Spezialisierung ist der Schlüssel dazu. Dass Laumann dies in einem sechsjährigen Prozess, in dem hart gerungen wurde, mit der und nicht gegen die Branche hinbekommen hat, dass er die erste große Klinikreform seit 40 Jahren vorlegt, ist ein Meisterstück.
Das Gegenteil davon liefert Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach ab: Unter seiner Ägide steigen die Beiträge zur gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung auf ein Rekordhoch…«
Damit spricht sie zweifellos etwas Richtiges aus. Sie verschweigt, daß eine ganz große Koalition in diesem Land das Gesundheitswesen durch Privatisierung sowie Ausrichtung der Forschung und Ausgabenpolitik an Konzerninteressen zugrunde richtet. Ihr kommt nicht der Gedanke, daß Milliarden Euro für verwendete wie für in riesiger Zahl vernichtete "Impfstoffe" in die Taschen von Biontech & Co. flossen und in den nächsten Jahren weiter fließen werden. Sie unterschlägt, daß sich Gutbetuchte über Privatversicherungen aus der doch vielfach beschworenen Solidarität der Beitragszahlenden freikaufen können. Und sie verniedlicht, was CDU-Gesundheitsminister Laumann in NRW anrichtet.
Als Neuwahlen noch nicht in Sicht waren, durfte Höning am 11.9.24 noch berichten:

»NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) legt die Karten offen. Das Land will den Kliniken im Zuge der Krankenhausreform zahlreiche Aufträge entziehen. Damit werden zahlreiche Abteilungen schließen müssen und Patienten teilweise längere Wege haben…
Ablation
Bei der Ablation werden krankhafte Erregungsherde oder Leitungsbahnen am Herzen mithilfe eines Katheters „verödet", so dass das Herz wieder normal schlagen kann. Auch hier sieht das Land Konzentrationsbedarf…
Interventionelle Kardiologie
Sie umfasst alle minimal-invasiven Untersuchungen und Eingriffe im Herzkatheterlabor. Auch hier gibt es nach Sicht des Landes zu viele Anbieter…
Carotis operativ
Hier geht es um Operationen an der Halsschlagader, und auch dafür gibt es zu viele Anbieter.
Perinataler Schwerpunkt
Bei der Versorgung von Frühchen gibt es aus Sicht des Landes ebenfalls zu viele Anbieter. Nun sollen manchen ihr Angebot einstellen…
Hals-Nasen-Ohren
Hier geht es etwa um Mandel-Operationen, und auch hier hagelt es Absagen…
Schlaganfall (Stroke Unit)
Auch hier gibt es ein Aus für bestimmte Standorte..
Brustkrebs (Senologie)
Hier soll die Behandlung künftig ausschließlich an zertifizierten Brustzentren erfolgen. Die Häuser müssen auch eine Mindestzahl an Frauen behandeln…
Palliativmedizin
Die Schmerzbehandlung ohne weitere Therapie bei begrenzter Lebenserwartung wird in der alternden Gesellschaft immer wichtiger. Aber auch hier gibt es Absagen des Landes…«
Traurig, traurig: Lauterbach ruiniert Impfkampagne, findet Frau Antje
Siehe auch:

Achtung: Die Opposition wählt mit!
dazu passt:
https://www.focus.de/finanzen/beitrags-tsunami-droht-chef-der-techniker-krankenkasse-rechnet-mit-politik-ab_c2d884f6-5b0b-4890-b9f7-f28aaf4b4591.html
https://www.mopo.de/hamburg/beschiss-krankenkassen-chef-rechnet-mit-jens-spahn-ab/
https://www.youtube.com/watch?v=9O1yi6v19xA
aus
henning rosenbusch
@h_rosenbusch
·
14h
„Spahn hätte das allein aus egoistischen Wahlkampfgründen gemacht, so der Vorwurf von Baas.
„Damit sah es natürlich für vier Jahre so aus, als wenn die Beiträge relativ stabil bleiben würden“. Das hätte Spahn dann als Erfolg seiner Arbeit der Bevölkerung verkaufen wollen. Baas urteilt dieses Vorgehen kurz ab: „War aber Beschiss, weil einfach die Rücklagen abgebaut werden“.
https://apollo-news.net/auf-einmal-wirft-der-chef-der-techniker-krankenkasse-dem-gesundheitsminister-beschiss-vor/
t.me/Rosenbusch
https://gettr.com/post/p3f1vv3cc4c
@„Beschiss“…: Schon richtig, aber über das falsche System wird auch hier nicht gesprochen.
Der Bundeswahlausschuss unter Vorsitz von Bundeswahlleiterin Dr. Ruth Brand entscheidet in einer zweitägigen öffentlichen Sitzung am Montag, 13. Januar, und Dienstag, 14. Januar 2025, über die Zulassung von Parteien zur Bundestagswahl, die am 23. Februar 2025 stattfindet. Die Sitzung im Anhörungssaal 3.101 des Marie-Elisabeth-Lüders-Hauses in Berlin beginnt an beiden Tagen um 9 Uhr.
bundestag.de/dokumente/textarchiv/2025/kw03-bundeswahlausschuss-1034928