Im Wahlkampf hat Lauterbach immer weniger Freundinnen

Antje Höning von der "Rheinischen Post" hat bis­her jede Welle mit­ge­macht und Lauterbach allen­falls geschol­ten, daß er "die Durchseuchung der Bevölkerung still­schwei­gend hin" neh­me (s. u.). Nun ist Wahlkampf und Lauterbach schul­dig. Die CDU-Pläne zu Klinikschließungen in NRW hält sie dage­gen für "ein Meisterstück":

rp​-online​.de (18.12.24)

»Im Gesundheitswesen voll­zieht sich gera­de Historisches: In Nordrhein-Westfalen bringt Karl-Josef Laumann eine Krankenhausreform an den Start, die die Finanz- und Personalnot der Krankenhäuser lin­dern sowie die Versorgung der Patienten ver­bes­sern will. Konzentration und Spezialisierung ist der Schlüssel dazu. Dass Laumann dies in einem sechs­jäh­ri­gen Prozess, in dem hart gerun­gen wur­de, mit der und nicht gegen die Branche hin­be­kom­men hat, dass er die erste gro­ße Klinikreform seit 40 Jahren vor­legt, ist ein Meisterstück.

Das Gegenteil davon lie­fert Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach ab: Unter sei­ner Ägide stei­gen die Beiträge zur gesetz­li­chen Kranken- und Pflegeversicherung auf ein Rekordhoch…«

Damit spricht sie zwei­fel­los etwas Richtiges aus. Sie ver­schweigt, daß eine ganz gro­ße Koalition in die­sem Land das Gesundheitswesen durch Privatisierung sowie Ausrichtung der Forschung und Ausgabenpolitik an Konzerninteressen zugrun­de rich­tet. Ihr kommt nicht der Gedanke, daß Milliarden Euro für ver­wen­de­te wie für in rie­si­ger Zahl ver­nich­te­te "Impfstoffe" in die Taschen von Biontech & Co. flos­sen und in den näch­sten Jahren wei­ter flie­ßen wer­den. Sie unter­schlägt, daß sich Gutbetuchte über Privatversicherungen aus der doch viel­fach beschwo­re­nen Solidarität der Beitragszahlenden frei­kau­fen kön­nen. Und sie ver­nied­licht, was CDU-Gesundheitsminister Laumann in NRW anrichtet.

Als Neuwahlen noch nicht in Sicht waren, durf­te Höning am 11.9.24 noch berichten:

rp​-online​.de (11.9.24)

»NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) legt die Karten offen. Das Land will den Kliniken im Zuge der Krankenhausreform zahl­rei­che Aufträge ent­zie­hen. Damit wer­den zahl­rei­che Abteilungen schlie­ßen müs­sen und Patienten teil­wei­se län­ge­re Wege haben…

Ablation
Bei der Ablation wer­den krank­haf­te Erregungsherde oder Leitungsbahnen am Herzen mit­hil­fe eines Katheters „ver­ödet", so dass das Herz wie­der nor­mal schla­gen kann. Auch hier sieht das Land Konzentrationsbedarf…

Interventionelle Kardiologie
Sie umfasst alle mini­mal-inva­si­ven Untersuchungen und Eingriffe im Herzkatheterlabor. Auch hier gibt es nach Sicht des Landes zu vie­le Anbieter…

Carotis ope­ra­tiv
Hier geht es um Operationen an der Halsschlagader, und auch dafür gibt es zu vie­le Anbieter. 

Perinataler Schwerpunkt
Bei der Versorgung von Frühchen gibt es aus Sicht des Landes eben­falls zu vie­le Anbieter. Nun sol­len man­chen ihr Angebot einstellen…

Hals-Nasen-Ohren
Hier geht es etwa um Mandel-Operationen, und auch hier hagelt es Absagen…

Schlaganfall (Stroke Unit)
Auch hier gibt es ein Aus für bestimm­te Standorte..

Brustkrebs (Senologie)
Hier soll die Behandlung künf­tig aus­schließ­lich an zer­ti­fi­zier­ten Brustzentren erfol­gen. Die Häuser müs­sen auch eine Mindestzahl an Frauen behandeln…

Palliativmedizin
Die Schmerzbehandlung ohne wei­te­re Therapie bei begrenz­ter Lebenserwartung wird in der altern­den Gesellschaft immer wich­ti­ger. Aber auch hier gibt es Absagen des Landes…«


Traurig, trau­rig: Lauterbach rui­niert Impfkampagne, fin­det Frau Antje

Siehe auch:

Wahnwitz ohne Witz. Was uns der Struwwelpeter lehrt

4 Antworten auf „Im Wahlkampf hat Lauterbach immer weniger Freundinnen“

  1. dazu passt:

    https://​www​.focus​.de/​f​i​n​a​n​z​e​n​/​b​e​i​t​r​a​g​s​-​t​s​u​n​a​m​i​-​d​r​o​h​t​-​c​h​e​f​-​d​e​r​-​t​e​c​h​n​i​k​e​r​-​k​r​a​n​k​e​n​k​a​s​s​e​-​r​e​c​h​n​e​t​-​m​i​t​-​p​o​l​i​t​i​k​-​a​b​_​c​2​d​8​8​4​f​6​-​5​b​0​b​-​4​8​9​0​-​b​9​f​7​-​f​2​8​a​a​f​4​b​4​5​9​1​.​h​tml

    https://​www​.mopo​.de/​h​a​m​b​u​r​g​/​b​e​s​c​h​i​s​s​-​k​r​a​n​k​e​n​k​a​s​s​e​n​-​c​h​e​f​-​r​e​c​h​n​e​t​-​m​i​t​-​j​e​n​s​-​s​p​a​h​n​-​ab/

    https://​www​.you​tube​.com/​w​a​t​c​h​?​v​=​9​O​1​y​i​6​v​1​9xA

    aus
    hen­ning rosenbusch

    @h_rosenbusch
    ·

    14h
    „Spahn hät­te das allein aus ego­isti­schen Wahlkampfgründen gemacht, so der Vorwurf von Baas.

    „Damit sah es natür­lich für vier Jahre so aus, als wenn die Beiträge rela­tiv sta­bil blei­ben wür­den“. Das hät­te Spahn dann als Erfolg sei­ner Arbeit der Bevölkerung ver­kau­fen wol­len. Baas urteilt die­ses Vorgehen kurz ab: „War aber Beschiss, weil ein­fach die Rücklagen abge­baut werden“.

    https://​apol​lo​-news​.net/​a​u​f​-​e​i​n​m​a​l​-​w​i​r​f​t​-​d​e​r​-​c​h​e​f​-​d​e​r​-​t​e​c​h​n​i​k​e​r​-​k​r​a​n​k​e​n​k​a​s​s​e​-​d​e​m​-​g​e​s​u​n​d​h​e​i​t​s​m​i​n​i​s​t​e​r​-​b​e​s​c​h​i​s​s​-​v​or/

    t.me/Rosenbusch
    https://​get​tr​.com/​p​o​s​t​/​p​3​f​1​v​v​3​c​c4c

  2. Der Bundeswahlausschuss unter Vorsitz von Bundeswahlleiterin Dr. Ruth Brand ent­schei­det in einer zwei­tä­gi­gen öffent­li­chen Sitzung am Montag, 13. Januar, und Dienstag, 14. Januar 2025, über die Zulassung von Parteien zur Bundestagswahl, die am 23. Februar 2025 statt­fin­det. Die Sitzung im Anhörungssaal 3.101 des Marie-Elisabeth-Lüders-Hauses in Berlin beginnt an bei­den Tagen um 9 Uhr. 

    bun​des​tag​.de/​d​o​k​u​m​e​n​t​e​/​t​e​x​t​a​r​c​h​i​v​/​2​0​2​5​/​k​w​0​3​-​b​u​n​d​e​s​w​a​h​l​a​u​s​s​c​h​u​s​s​-​1​0​3​4​928

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